Schwulen-Netzwerk im Vatikan? Warum der Papst zurücktrat

Er habe keine Kraft mehr, so hatte Benedikt seinen überraschenden Rücktritt begründet. Spekuliert wird aber, dass es die „Vatileaks“-Informationen waren, die dem Papst das ganze Ausmaß von Erpressung, Sex- und Machtgier im Vatikan vor Augen geführt hätten. Nun solle ein Nachfolger her, der „stark, jung und heilig“ genug sei, um die notwendigen Schritte zu unternehmen.

(…)

Schwulen-Netzwerk organisierte Sex-Treffen

Weiterlesen:

[http://www.n-tv.de/panorama/Warum-der-Papst-zuruecktrat-article10169761.html

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  1. #1 von Randifan am 22. Februar 2013 - 08:59

    Warum sollte dies irgendjemanden überraschen, wenn es wahr sein sollte?

  2. #2 von Gerry am 22. Februar 2013 - 09:22

    Der Typ war fast ein Vierteljahrhundert lang Chef der Inquisition und weiß nicht wie der Hase läuft im Vatikan?

  3. #3 von Noch ein Fragender am 22. Februar 2013 - 11:21

    Dem Bericht zufolge will er die „Vatileaks“-Informationen persönlich seinem Nachfolger übergeben, in der Hoffnung, dass dieser „stark, jung und heilig“ genug sei, um dann die notwendigen Schritte zu unternehmen.

    Heißt das, dass B XVI auch nicht „heilig“ genug gewesen sei?

  4. #4 von Nino am 22. Februar 2013 - 11:35

    Ich vermute eher, dass Herr Ratinger zu „heilig“ ist für die Kirche. Sprich, zu realitätsfremd.
    Wenn die RKK kurzfristig noch gerettet werden soll, dann brauchen die einen knallharten Managertypen. Einer dem der ganze Hokuspokus egal ist, hauptsache die Rendite stimmt.
    Aber auch einen der selber möglichst keinen „Dreck am Stecken“ hat. Sprich nicht selbst im Phädophiele-Karussel usw. aktiv rumgewuschtelt hat, so wie es der jetzige Amtsinhaber wohl nachweisslich getan hat.

    Leider muss man jedoch zu dem Schluss kommen, dass die Personalpolitik der Vergangenheit solche Personen bis jetzt aus Ämtern fern gehalten hat, die die Voraussetzung füe eine Kandidatschaft als Papst erfüllen.

    Eventuell ist die einzige Lösung, dass eine Gruppe Atheisten in den Vatikan einmarschiert, einen Putsch durchführet und die Macht in der RKK an sich reißt um die Kirche zu retten? (alle aktuellen Kardinäle entmachten und lebenslang Hausarrest, Wahrheitstibunale wie nach der Apartheid in Südafrika usw.) Eine andere sinvolle Lösung sehe ich einfach nicht 🙂

  5. #5 von Barkai am 22. Februar 2013 - 15:28

    @Nino,
    apropos Sesxskandal-Karussel: der Schulleiter (Mertens?) der die Aufdeckung des Skandals in Deutschland mit ins Rollen gebracht hat, wurde in die Provinz strafversetzt…. mal wieder glaubwürdig die schonungslose aufklärung des Skandals

    @Thema,
    da wird sich über eine (heimliche) Schwulengruppe im Vatikan aufgeregt? Zeigt aber mal wieder, wie die Prioritäten des Vatikan sind: pädophile Straftaten haben dort nie so hohe Wellen geschlagen.

  6. #6 von Norbert F. Schaaf am 22. Februar 2013 - 16:46

    Im Vatikan geht es offenbar zu wie im spätmittelalterlichen Rom unter der Feudal-Herrschaft der Borgia- und Medici-Dynastien. Im historischen Roman kann man die Ausschweifungen der Herren des hohen Klerus nachlesen, die man in der heutigen Zeit längst überwunden glaubte. Doch vielleicht erfolgt ja nunmehr diejenige Aufklärung über die Machtstrukturen der katholischen Kirche sowie gleichfalls über die Irrtümer und andere Fehlleistungen der zugrundeliegenden Schriften, deren reformatorische Aufarbeitung der damals bedeutende Theologe Joseph Ratzinger mit Uta Ranke-Heinemann und Hans Küng begonnen hatte, bevor er die prunkvolle Karriere als Erzbischof, Glaubenskongregations- bzw. Inquisitionschef und Papst dieser seiner Berufung vorzog. Womöglich geht es bei der anstehenden Papstwahl zu wie im Historienfilm über die Borgia- und Medici-Päpste, also mit Intrige, Korruption, Erpressung und anderen ganz unchristlichen Tugenden. via @weingraefin

  7. #7 von Spott ist groß am 22. Februar 2013 - 20:07

    Der Papst ist selber schwul. Im Ernst jetzt! Der Cousin meines Vaters ist schwul und ist mit Benedikt aufgewachsen. Laut seiner Aussage hatte er in seinen frühen 20gern eine „Beziehung“ mit Benedikt.

    Er und mein Vater (sind sehr gut befreundet) beraten gerade, ob sie damit zur Presse gehen sollten, denn es gibt wohl sogar ein Foto!!!

  8. #8 von Willie am 22. Februar 2013 - 22:45

    Ob der Joseph-Benno keine Kraft mehr hat zu ficken oder gefickt zu werden (metal oder körperlich) ist mir soooowas von egal. Wegen mir können die dort auch jährlich eine Prinzenproklamation durchführen, ändern wird sich an dem Sauhaufen doch nichts.

    Immer mehr Schäfchen emanzipieren sich und lassen den Verein links liegen, das ist erst einmal das Gute daran.

  9. #9 von Nackt gegen den Papst am 23. Februar 2013 - 01:02

    Nackt gegen den Papst

    Sie skandierten «Bye-bye Benedikt» und stürmten die Pariser Notre Dame, eine der berühmtesten Kathedralen Frankreichs: Die Frauenorganisation Femen, kurz nach der Rücktrittserklärung des Papstes.

    FOTOSERIE
    http://mobile.bluewin.ch/ct/de/index.php/159/de/news/vermischtes/bildergalerie?id=42285

  10. #10 von Gurso Rijnderwald am 23. Februar 2013 - 12:37

    schwule in der kirche? lächerlich! verglichen mit den kurienkardinälen wirkt der marlboro mann wie eine tunte!

  11. #11 von AndreasA am 23. Februar 2013 - 12:41

    Der vielleicht neue Papst hat doch dargestellt, dass es keine Schwule in er katholischen Kirche geben kann.

    Wer will daran zweifeln?

  12. #12 von hulrich am 23. Februar 2013 - 18:14

    Als ich in den 90ern in Bonn studierte, gab es zwei Priesterseminare und eine schwulen Club. Am Donnerstag trafen sich dort immer die Theologiestudenten beider Konfessionen und die kath. Priesteramtskandidaten in trauter Ökumene. Man hätte eine Große Messe mit Chor und Orchester damit besetzen können. Wenn eines sicher ist, dann das Scheitern der Anti-Schwulen-Politik des seit 1981 an der Kurie tätigen J. Ratzingers.
    Selbst die US-Army mußte erkennen, daß Schwule gleichberechtigte Menschen sind, die nur anders lieben. Ich träume davon, daß MP Monti mit ein paar Carabinieri den Vatikan besetzt, diesen Anachronismus Vatikanstaat beseitigt und als Museum weiter betreibt. Vielleicht mit ein paar Umzügen ähnlich CSD und Karneval.
    Die Philatelisten hätten wie mit der DDR ein abgeschlossenes Sammelgebiet mehr und das war es dann.
    Für die Wissenschaft wären die Archive ein gefundenes Fressen – ach ja, träumen wird man dürfen.