Viele Kirchenaustritte nach Kölner Klinikskandal

Die Abweisung eines Vergewaltigungsopfers an katholischen Kliniken hat offenbar viele Gläubige verärgert: In Köln traten im Januar fast 500 Menschen aus der Kirche aus, die Mehrzahl Katholiken.

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[http://www.welt.de/regionales/koeln/article113414950/Viele-Kirchenaustritte-nach-Koelner-Klinikskandal.html

  1. #1 von awmrkl am 6. Februar 2013 - 18:11

    Ich hoffe, es werden noch einige tausend mal mehr …

  2. #2 von aranxo am 6. Februar 2013 - 18:27

    So gehört sich das.

  3. #3 von AMB am 6. Februar 2013 - 18:30

    Warum muss erst wieder ein Skandal passieren, damit die Kirchenfaulen austreten? Der Großteil der Mitglieder hat sich von der Kirche schon längst entfernt. Die sollten alle auf einen Schlag austreten und das Thema ist erledigt.

  4. #4 von deradmiral am 6. Februar 2013 - 18:32

    Die einzige Sprache, welche die katholische Kirche versteht. Dennoch wird vergewaltigten Frauen auch eine menschenwürdige Behandlung in einem katholischen Krankenhaus verweigert, wenn sie keine Katholiken sind (und wir bezahlen).

  5. #5 von Obelisk am 6. Februar 2013 - 19:00

    Jetzt wäre es noch gut zu wissen, wieviele „normalerweise“ in Köln austreten. Köln ist immerhin die viertgrößte Stadt Deutschlands und 500 neben etwa 1 Mio. Einwohner nicht so viel. Ich bin mir aber sicher, dass sich der Skandal sehr in der Jahresstatistik niederschlagen wird. Auch die zeitliche Nähe der Skandale wird sicher einige Karteichristen zum Austritt bewegt haben.

    Ich weiß nicht, wie ihr das einschätzt, aber ich denke, dass auch die TV-Runde um Günter Jauch letztens viele zum Austritt ermutigt hat. Nicht nur wegen den Herzlosigkeiten der christlichen „Arbeitgeber“ und erschreckenden Ansichten des Hardcore-Katholiken, sondern vor allem wegen der Journalistin Eva Müller. Sie kam sehr sympathisch und um Gerechtigkeit bemüht rüber und ließ die Zuschauerschaft am Ende der Runde wissen, dass sie inzwischen aus der kath. Kirche ausgetreten war. Das hatte ich bis dato nicht im Fernsehn gesehn. Hat sicher Eindruck bei vielen Unentschlossenen hinterlassen.

  6. #6 von Spott ist groß am 6. Februar 2013 - 20:52

    @deradmiral

    Und keine einzige Partei macht sich gerade und geht diese Sauerei (und die anderen kirchlich-religiösen Ungerechtigkeiten) an… es ist zum Verzweifeln.

  7. #7 von AndreasA am 6. Februar 2013 - 21:17

    Noch zu wenige, die sich die Mühe machen. Aber immerhin ein Anfang, ein Ausgetretener wird noch mehr Austritts willige nachziehen.

  8. #8 von AMB am 7. Februar 2013 - 00:20

    @Obelisk

    Jetzt wäre es noch gut zu wissen, wieviele “normalerweise” in Köln austreten.

    Im Januar 2012 waren 432 Kölner aus der Kirche ausgetreten, darunter 271 Katholiken. (Etwa 100 Katholiken mehr)

  9. #9 von Christian Mai am 7. Februar 2013 - 08:39

    Da gab es doch irgenwo diese Umfrage, die ergab, dass sehr viele (ich glaube es waren so um die 50 %) aus der Kirche austreten würden, wenn die Kirchensteuer nicht überwiegend für soziale Zwecke verwendet wird. Und das ist ja jetzt einem breiteren Publikum bekannt geworden. Frerks Violettbuch Kirchfinanzen hat ja leider nicht diese Aufmerksamkeit erfahren, wie jetzt Müllers „Gott hat hohe Nebenkosten“.

  10. #10 von Gurso Rijnderwald am 7. Februar 2013 - 09:02

    regelmäßige tv-auftritte von lohman, und selbst das gros der gläubigen würde sich mit grausen von der kirche abwenden………

  11. #11 von Deus Ex Machina am 7. Februar 2013 - 09:24

    Wie ist überahupt die Konfessionsverteilung in Köln? Gibt es da Statistiken?

  12. #12 von schiffmo am 7. Februar 2013 - 10:03