Atheist Activist: Modern Atheist Movement Is ‚Elitist,‘ Lacks Concern for Poor

An interfaith atheist activist has claimed that the modern atheist movement in the United States and Europe lacks concern for the poor. Walker Bristol, a blogger for The Huffington Post, wrote an essay posted on Saturday arguing that the „new atheism“ of the 21st century has been rightly stereotyped as „elitist“ and „self-satisfied.“

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[http://www.christianpost.com/news/atheist-activist-modern-atheist-movement-is-elitist-lacks-concern-for-poor-89511/

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  1. #1 von Randifan am 6. Februar 2013 - 18:09

    Bloss weil der Atheismus keine organisierte Massenbewegung ist, bedeutet es nicht, die Religiösen seien besser.

  2. #2 von deradmiral am 6. Februar 2013 - 18:45

    Atheismus ist halt nur das Gegenteil von Theismus. Genauso kann man der Nichtraucherbewegung vorwerfen, sich nicht um Alkoholiker zu kümmern. Deshalb sind viele Atheisten eben auch Humanisten.

    Ich sehe keinen Vorteil darin atheistische Bewegungen mit Zusatzkram zu belasten (siehe Atheismus+). Was sollte man noch dazu nehmen? Feminismus, Vegetarismus, Humanismus, Speziesmus, Sozialismus, Anti-Drogen, Pro-Mariuhana, freie Marktwirtschaft, Demokratie, Anti-Todestrafe, Pazifismus, schärfe Waffengesetzte…

    Das schwächt die atheistische Bewegung, weil wir mit jeder Spezialisierung Unterstützung verlieren. Unser Ziel als Atheisten ist das Zurückdrängen der Religion in den privaten Bereich, die Freiheit von Religion und die Beseitigung der staatlichen Unterstützung und Förderung von Geisterglauben.

    Wer andere Ziele verfolgen will (die natürlich noch viel wichtiger sein können), der soll das und hat auch meine Unterstützung, z.B. als Humanist. Denn das ist das großartige daran. Als Humanist kann ich auch zusammen mit Christen und Muslimen gegen Missstände kämpfen.

  3. #3 von Hinterfragerin am 6. Februar 2013 - 19:37

    Err.. jetzt mal abgesehen davon, dass fast alle atheistischen Organisationen, die mir bekannt sind, durchaus Hilfsorganisationen u.ä. unterstützen (ob im Kleinen oder im Großen): Könnte die Tatsache, dass dies kein genuiner Fokus dieser Organisationen ist, nicht einfach damit zusammenhängen, dass schlicht kein Zusammenhang zwischen Nichtglauben und karitativen Werken besteht? Was ja keineswegs heißt, dass die MITGLIEDER der betreffenden Gruppe sich nicht anderweitig sozial engagieren würden?

    Genauso könnte man einem Fußballverein oder einer Gruppe, die sich etwa für Krebsforschung einsetzt, vorwerfen, sie kümmerten sich nicht um den Hunger in Afrika. Das ist doch absurd.

    Und warum fordern, dass Dawkins oder Harris die Problematik der sozialen Ungleichheit in den Fokus nehmen? Es gibt genug Personen, die dies tun – der Fokus dieser Männer liegt eben auf anderen Bereichen. Witzigerweise wird Coyne, der mit beiden befreundet ist, nicht erwähnt – vielleicht, weil es eben diese Problematik als Ursache der starken religiösen Prägung seiner Mitbürger in den USA immer wieder betont?

    Interessant, dass die christliche Zeitung, die den betreffenden Artikel zitiert, durchaus auch die Gegenseite zu Wort kommen lässt und so manches Beispiel für den karitativen Einsatz von Atheisten bringt. Hut ab.

  4. #4 von Barkai am 6. Februar 2013 - 21:15

    non-believer’s giving aid sunterstützt die bereits bestehenden Organisationen, die Gutes tun und den Leuten nicht mit Religion auf den Geist gehen (bsplw. das rote Kreuz)

    @admiral,
    die British Humanist Association hat einige Fokusgruppen oder Untergruppen wie „humanistische Ärzte“ und die es scheint die BHA nicht zu schwächen.

  5. #5 von Deus Ex Machina am 7. Februar 2013 - 09:27

    Christliche Hilfs-Organisationen reißen nur das Maul weiter auf, wie viel Gutes sie doch tun! Alles eine Frage der Propaganda!