Volker Kauder über Christenverfolgung

Kauder betonte, Religionsfreiheit sei kein Freiheitsrecht unter vielen, sondern „das zentrale Freiheitsrecht schlechthin“. Sie weise darauf hin, dass der Mensch eine Perspektive suche, die über dieses Leben hinausgehe. „Keine andere Freiheit ist so existentiell für die Menschen wie die Religionsfreiheit.“

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  1. #1 von fliesswechsel am 5. Februar 2013 - 18:07

    Der nuschelt so, ich hab kein Wort verstanden.

  2. #2 von AMB am 5. Februar 2013 - 18:26

    Religion ist ein Hobby, kein Menschenrecht. Wenn man den Gläubigen alles wegnimmt außer seine Religion, wird er früher oder später merken, dass das einen Dreck wert ist.

  3. #3 von drawingwarrior am 5. Februar 2013 - 19:09

    Jetzt weiß ich auch wo der Begriff Kauderwelsch herkommt.
    Religionsfreiheit bedeutet eben auch frei zu sein von jeglicher Religion. Dieser Teil des Menschenrechtes wird von denen, die Herr Kauder hier vertritt, per Gesetz verboten und mit Füßen getreten.
    Menschen sterben, weil sie nicht glauben, durch die , die glauben.

  4. #4 von awmrkl am 5. Februar 2013 - 19:31

    Ist der jetzt gewählter Politiker in unserem Auftrag oder Pfaffe?
    Der soll sich gefälligst entscheiden!

  5. #5 von Mreins am 5. Februar 2013 - 19:38

    Das soll er mal einem wegen Blasphemie einsitzenden Menschen erklären.

  6. #6 von AndreasA am 5. Februar 2013 - 20:04

    Kauder betonte, Religionsfreiheit sei kein Freiheitsrecht unter vielen, sondern „das zentrale Freiheitsrecht schlechthin“.

    Sofern er von der Freiheit von Religion spricht, hat er vielleicht sogar etwas Recht.

  7. #7 von Elvenpath am 5. Februar 2013 - 20:42

    So ein Spinner.

  8. #8 von Elvenpath am 5. Februar 2013 - 20:56

    Ok, ich werde mal etwas ausführlicher. Die Religionsfreiheit ist nur ein Teil eines größeren Freiheitsrechtes. Nämlich die Freiheit, das zu tun und lassen, was man will. Die Freiheit selbstbestimmt zu leben. Diese Freiheit hört erst dort auf, wo die Freiheitsrechte des Anderen beginnen. Welches der Freiheiten, die darunter fallen, einem am wichtigsten ist, ist Geschmackssache. Für mich ist die Freiheit, mich frei bewegen zu können, am wichtigsten. Aber wenn Herr Kauder eher in eine Gefängniszelle geht, als auf seinen Glauben zu verzichten, so ist das seine Sache.

  9. #9 von Torchy am 5. Februar 2013 - 20:58

    Und an welcher Stelle steht bei Kauder das Recht auf freie Meinungsäußerung?

  10. #10 von rkinck am 5. Februar 2013 - 23:20

    „„Keine andere Freiheit ist so existentiell für die Menschen wie die Religionsfreiheit.“
    Ausgenommen, natürlich all jene Menschen die noch zu jung sind dieses Recht in Anspruch zu nehmen. Bei diesen steht es den Eltern frei, diese Recht durchzusetzten und den Kleinen rechtlich oder sogar körperlich ihren Stempel aufzudrücken.

  11. #11 von Willie am 5. Februar 2013 - 23:49

    Man könnte nun längerer Abhandlungen darüber verfassen und wahrscheinlich würde man dem Herrn Kauder auch beweisen können, dass er eben nicht als Christ verfolgt wird – auch wenn er das immer so sieht, ….

    GG Art. 2 bringt dieses Perspektivensuche doch ebenfalls und steht wohl nicht umsonst vor den unsäglichen Artikeln der Weimarer Verfassung von vor ~100 Jahren.
    (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
    Wenn man erst einmal erkannt hat, dass jemandem das Recht auf freie Entfaltung zusteht, dann sollte man auch erkennen können, dass „Freie Entfaltung = nach eigenen Perspektiven leben“ bedeutet.

    In dem Zusammenhang finde ich auch Absatz 2 wichtig:
    Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
    Zum Körper gehört auch das Hirn mit seiner Vorstellungskraft und der Konditionierungsfähigkeit. Einseitige, frühkindliche Religionskonditionierung durch den Staat ist daher mMn eine Körperverletzung. Nicht weil sie stattfindet, sondern weil sie in einem pluralistischem Land mit vielen Religionen und Weltanschauungen „selektiv“ stattfindet. Ein Dilemma, aus dem sich der Staat nur herauswinden kann, indem es die Religion ins private Umfeld entläßt.

    Leider kennen unsere Politiker nur den 3. und letzten Satz von Art. 2 (2)
    In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

  12. #12 von Deus Ex Machina am 6. Februar 2013 - 12:37

    „„Keine andere Freiheit ist so existentiell für die Menschen wie die Religionsfreiheit.“

    –> Na damit sind ja Gräueltaten im Namen einer Religion Tür und tor geöffnet. Hauptsache man kann glauben, was man will, wen interessiert dann noch körperliche Unversehrtheit?DAS wäre ein ganz heißer Anwärter für mich auf Platz 1.
    Aber wo ist denn das Problem überhaupt für den Mann? Da haben doch die Leute eine Perspektive über ihr Leben hinaus, werden mancherorts sogar noch zügig in dieses bessere Leben nach dem Tod befördert. Und wo ist jetzt das Problem? Und so jemand sitzt im BT?