Philosoph stellt die „Zehn Gebote“ für Atheisten auf

Die Gebote des Philosophen (Alain de Botton) fassen zusammen, wie man es schafft, ein guter und rechtschaffener Mensch zu sein. (shortnews.com)

1. Resilience: Keeping going even when things are looking dark.

2. Empathy: The capacity to connect imaginatively with the sufferings and unique experiences of another person.

3. Patience: We should grow calmer and more forgiving by being more realistic about how things actually happen.

4. Sacrifice: We won’t ever manage to raise a family, love someone else or save the planet if we don’t keep up with the art of sacrifice.

5. Politeness: Politeness is closely linked to tolerance, -the capacity to live alongside people whom one will never agree with, but at the same time, cannot avoid.

6. Humour: Like anger, humour springs from disappointment, but it is disappointment optimally channelled.

7. Self-awareness: To know oneself is to try not to blame others for one’s troubles and moods; to have a sense of what’s going on inside oneself, and what actually belongs to the world.

8. Forgiveness: It’s recognising that living with others is not possible without excusing errors.

9. Hope: Pessimism is not necessarily deep, nor optimism shallow.

10. Confidence: Confidence is not arrogance – rather, it is based on a constant awareness of how short life is and how little we will ultimately lose from risking everything.

Englischsprachiger Originalartikel:

[http://www.smh.com.au/lifestyle/life/the-10-commandments-for-atheists-20130205-2dw83.html

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  1. #1 von Noch ein Fragender am 5. Februar 2013 - 19:27

    Warum müssen es unbedingt immer zehn Gebote sein?

  2. #2 von deradmiral am 5. Februar 2013 - 19:36

    Herr Bottom spielt sich auf. Mir hat er nichts zu sagen. Und seine Liste ist nicht meine Liste…

  3. #3 von AllTäglich am 5. Februar 2013 - 19:54

    Ich bleibe beim Gebot des Komikers Jim Jeffries: „Try not to be a cunt!“

  4. #4 von Ezri am 5. Februar 2013 - 20:01

    Ich brauch keine Gebote

  5. #5 von drawingwarrior am 5. Februar 2013 - 20:06

    @AllTäglich
    Es sei denn Du wirst mit einer geboren.

    Ich wäre für: Wir haben keine Chance, nutzen wir sie!
    Aber ihr habt schon recht, die Sache mit dem Decalog ist schon etwas abgegriffen.

  6. #6 von AndreasA am 5. Februar 2013 - 20:07

    So schnell sind die eigenen Gebote aufgestellt nach denen man eh lebt.

    Das geht mit viel weniger Wind als die Religiösen darum machen.

  7. #7 von klafuenf am 5. Februar 2013 - 22:28

    Ich kenne nur ein Gebot: »Du bist für ALLES, was du TUST oder LÄSST verantwortlich.« Reicht doch.

  8. #8 von Raphaela Langenberg am 6. Februar 2013 - 00:01

    Sehr schön 🙂 Als Ergänzung (im Sinne einer Lebenshaltung, „Gebote“ sind fragwürdig) schlage ich noch vor:

    Wo Leben ist, ist Hoffnung und Leben ist überall (besonders in Spülschwämmen :-B)
    Tu was du willst sei das ganze Gesetz (das gilt natürlich nur für Humanisten ;-))
    Ist der Ruf erst runimiert lebt sich´s gänzlich ungeniert (oder eleganter: Schein ist nichts, Sein ist alles)
    Wo Unrecht wird zu Recht, wird Widerstand zur Pflicht (ganz aktuell im Hinblick auf ESM und EUdSSR, Artikel 20)
    und (immer im Rahmen des GG natürlich) dann auch der Klassiker: Legal, illegal, sch…egal 😉

    Eigentlich reicht aber der Kantsche Imperativ: Handle stets so, daß…bzw. kürzer: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch niemand andrem zu.

    Ein echtes, imperativ wirkendes 11. Gebot hätte ich aber gerne für alle Klerikalen: Posaune niemals raus, was dein imaginärer Freund „will“, bevor du deine diesbezügliche Interpretation nicht nochmal mit ihm/ihr direkt besprochen hast und mit einem schriftlichen Anweisungs-Beleg (Fax, mail, Telefon-Protokoll) beweisen kannst (PS: Buschbrände, Tsunamis und Stimmen, die sonst keiner hören kann, gelten NICHT als Beweis).

  9. #9 von Rene am 6. Februar 2013 - 11:28

    Eigentlich reicht doch der KNIGGE.

  10. #10 von Wolfgang am 6. Februar 2013 - 11:58

    „Kennst du die 10 Gebote“?
    „Wieso 10? Ich kenne hunderte!“
    „Aber es gibt doch nur 10!“
    „Stimmt, aber du kennst leider nicht meine Frau!“

  11. #11 von Nino am 6. Februar 2013 - 12:08

    Da fällt mir nur dieser Witz dazu ein (sorry, zu faul zum übersetzen…)

    God went to the Arabs and said, ‘I have Commandments for you that will make your lives better.’

    The Arabs asked, ‘What are Commandments?’
    And the Lord said, ‘They are rules for living.’
    ‚Can you give us an example?’
    ‘Thou shall not kill.’
    ‘Not kill? We’re not interested.’

    Then He went to the Mexicans and said,
    ‘I have Commandments.’
    The Mexicans also wanted an example, and the Lord said ‘Thou shall not steal.’
    ‘Not steal? We’re not interested.’

    Then He went to the French and said,
    ‘I have Commandments.’
    The French too wanted an example and the Lord said,
    ‘Thou shall not commit adultery.’
    ‘Not commit adultery? We’re not interested.’

    Finally, He went to the Jews and said,
    ‘I have Commandments.’
    ‘Commandments?’ They said, ‘How much are they?’
    ‘They’re free.’
    ‘We’ll take 10.’

  12. #12 von Deus Ex Machina am 6. Februar 2013 - 12:31

    Ich schlage George Carlins Gebote vor!

    @ Topic: Mal im Ernst: Ich finde es schon ziemlich arrogant und erbärmlich, wenn man glaubt, solche Gebote extra aufstellen zu müssen, beziehungsweise aufstellen zu können. Auf sowas kommt jeder halbwegs intelligente Mensch von selbst. Dazu braucht man keine Philosophen. deradmiral hat da vollkommen recht.

  13. #13 von Spott ist groß am 6. Februar 2013 - 13:38

    Überschrift gelesen… das reicht! Diese „Gebote“ lese ich erst gar nicht.
    Lalalalalala (Finger in den Ohren). Dieser Botton nervt ein bischen, war doch der mit der Atheisten-Kirche, oder? Spinner.