Religion hat in der Politik nichts verloren

Religionen erleben gerade so etwas wie eine Renaissance. Doch Religionsfreiheit meint auch und gerade die Freiheit von Religion. Glaube hat in der Politik nichts verloren. Warum wir weniger statt mehr Religion brauchen

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Die Kirchen hingegen, obwohl ihre Bedeutung schwindet, genießen seit Jahr und Tag schier unantastbare Privilegien. Und das, obwohl die Zahl der Gläubigen zurückgeht und obwohl das Grundgesetz die klare Trennung von Kirche und Staat vorsieht.

(…)

Der institutionalisierte Glaube, in Gestalt von Religion und Kirche, hat, sofern er faktisch der Säkularität zuwider läuft, in der Politik nichts verloren.

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[http://www.cicero.de/salon/religion-hat-der-politik-nichts-verloren/52926

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  1. #1 von Deus Ex Machina am 18. Dezember 2012 - 18:43

    „Wo Religion und Politik im selben Boot sitzen, da ist ein Wirbelsturm die Folge“

    — Frank Herbert, Dune – Der Wüstenplanet

  2. #2 von Gregor am 19. Dezember 2012 - 00:00

    Religion hat in der Politik nichts verloren? Einverstanden, aber „weniger Religion“ ist ein zu bescheidenes Ziel. Religion hat auf der ganzen Welt nichts verloren, oder? Wenn die Leute doch wenigstens an den Weihnachtsmann statt an Jesus glauben würden. Das mit dem alten Bartträger (Weihnachtsmann nicht Jesus) ist doch wenigstens eine anständige, verständliche Geschichte. Na gut, von erwachsenen Menschen erwartet man etwas mehr.

  3. #3 von heinrich am 20. Dezember 2012 - 18:15

    Religion hat wirklich in der Politik nichts zu suchen. Deswegen brauchen wir in Deutschland direkte Demokratie. Endscheidungen des Volkes und nicht welchen Lobbyisten da oben. Mit direkter Demokratie kann das Volk verhindern dass uns Lobbyisten regieren oder einzelne Personen wie es früher war.