Rolf Schwanitz (SPD) – Beschneidung des männlichen Kindes

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  1. #1 von parksünder am 15. Dezember 2012 - 17:54

    Bravo, in der SPD gibt es noch Männer mit Rückgrat

    Frauen aber auch:

  2. #2 von parksünder am 15. Dezember 2012 - 17:56

    Sorry statt „noch Männer“ sollte es „noch eingie Männer“ heißen
    Nicht dass jemand denkt, die wären alle so wie Herr Schwanitz

  3. #3 von Hinterfragerin am 15. Dezember 2012 - 18:44

    http://www.bundestag.de/bundestag/plenum/abstimmung/2012/20121212_5.pdf

    Sogar in der CDU/CSU gab es einzelne Personen mit Rückgrat, die mit Nein abgestimmt haben, ebenso in der FDP – die sich in dieser Debatte nicht mit Ruhm bekleckert hat. In der SPD waren es immerhin 32. In der Linken war es umgekehrt, eine recht große Minderheit stimmte zu. Knapp die Hälfte der Grüne stimmte mit Nein, enthielt sich oder stimme gar nicht ab.

    Die Zustimmung ging quer durch die Parteien, die Kritiker fanden sich aber anscheinend auch in allen Parteien.

  4. #4 von Michael am 15. Dezember 2012 - 19:54

    Dazu fällt mir nur das Bonmot ein: Der linke Flügel der SPD dient dazu, jene Stimmen einzusammeln, die dann von den Seeheimern verwertet werden.

    Mit einem Wort: Alibi.

  5. #5 von Weltbürger am 15. Dezember 2012 - 20:28

    @ #3 von Hinterfragerin:
    „Die Zustimmung ging quer durch die Parteien, die Kritiker fanden sich aber anscheinend auch in allen Parteien.“

    6 gegen 215 in der Union ist zugegebenerweise kein „homöopathisches“ Verhältnis – aber doch als klares Randphänomen zu betrachten.

    Könnten SIe bitte noch folgendes hinterfragen:

    Die 6 Unionsstimmen (je 3x Nein und Enthaltung) kommen alle von Abgeordneten mit (z.T. langjährigen) Direktmandaten. Insbesondere das Nein von Eckhard Pols (CDU) ist erwähnenswert, da er DAS von der Union entsandte Mitglied in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages ist. Von diesem 5er-Gremium hat nur die FDP-Vertreterin (Bracht-Bendt) zugestimmt.

  6. #6 von AMB am 16. Dezember 2012 - 12:03

  7. #7 von AMB am 16. Dezember 2012 - 12:05

  8. #8 von Dieter Kaiser am 18. Dezember 2012 - 13:51

    Das neue Gesetz zur Erlaubung der Beschneidung sollte gerichtlich angefochten werden am Bundes-Verfassungsgericht und am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. In beiden Gremien können geltende Vorschriften geltend gemacht werden. Das GG der Bundesrepublik und die Unterzeichnung der UN-Menschenrechstkonvention durch die BRD garantieren dem Kind die körperliche Unversehrtheit.
    Darüber hinaus muss den Anhängern jeden Glaubens endlich die Beweislast auferlegt werden für ihre Behauptungen einer göttlichen Intervention. Die Behauptungen über Ort und Zeit des Lebens und Wirkens von Moses sind wissenschaftlich mehrfach in den vergangenen Jahrhunderten widerlegt worden. Dennoch berufen sich Gläubige penetrant auf seine Lehre und seine von Gott erhaltenen Befehle, auch zur Beschneidung.
    Das neue EU-Lebensmittelgesetz muss auch Anwendung finden auf unbewiesene Behauptungen über die Folgen der Anwendung eines Produkts wie der Gebete und der Weissagungen der Bibel mit unbewiesenen psychischen Wohltaten.