Volker Kauder: Mehr für bedrängte Christen beten

Das Gebet für die verfolgten Christen muss von Kirchengemeinden wieder ernst genommen werden. Ferner sollten europäische Christen ihre Stimme erheben, wenn die eigenen Glaubenssymbole attackiert werden.

Weiterlesen:

[http://www.idea.de/detail/menschenrechte/detail/kauder-mehr-fuer-bedraengte-christen-beten.html

Werbeanzeigen
  1. #1 von deradmiral am 18. November 2012 - 08:36

    Wenn beten helfen würde, warum ist dann Kauder Politiker und kein Mönch. Und wieso ist es für ihn wichtig, die weltweite Verbreitung des Christentums zu unterstützen? Wenn es um das Menschenrechte der Religionsausübung ginge, so sollte er als eingetragener Feindesliebhaber auch die Konkurrenz nicht aussparen.

    Letzlich gibt er mit diesem Lippenbekenntnis nichts anderes zum Ausdruck, dass er die Internationale der christlichen Kniebeugerschaft singt. Er vertritt die fünfte Kolonne des Papsts und sieht in der Verfolgung des russischen Patriarchs durch Pussy Riot die größere Gefahr als durch christliche Hexenjagd in Afrika.

  2. #2 von Hinterfragerin am 18. November 2012 - 09:36

    Ja, die Lage der Christen in vielen Ländern ist in der Tat besorgniserregend, wie übrigens in vielen der genannten Länder auch die Lage von liberaleren Muslimen, Andersgläubgen aller Art und Nichtgläubigen. Als Politiker sollte man da nicht auf Fürbitten vertrauen (natürlich nur für die eigene Ingroup), sondern klare politische Zeichen setzen.

    Wenig hilfreich ist es dann allerdings, wenn man das Ganze von vorneherein als „Wir gegen Sie-Diskurs“ aufzieht und die Vorurteile in den betreffenden Ländern, dass die Christen eine Art „fünfte Kolonne“ des Westens seien, noch verstärkt. Wie wäre es, statt dessen Menschenrechte und Religionsfreiheit für alle einzufordern und soweit es die Mögflichkeiten zulassen auch Druck zu machen (Entwicklungshilfe, Wirtschaftszusammenarbeit etc.)?

    Und wer bitte „attackiert“ christliche Glaubenssymbole? Hört sich nach Vandalismus an, gemeint ist aber wahrscheinlich die Kritik an Kreuzen im öffentlichen Raum… Leute, keiner hat was gegen eure Kreuze, solange ihr sie nicht als Zeichen eurer Hegemonie einzusetzen sucht…

  3. #3 von Gurso Rijnderwald am 18. November 2012 - 12:44

    am besten kauder geht mit gutem beispiel voran und betet den ganzen tag für verfogte christen. dann kann er wenigsten sonst keinen unsinn verzapfen.

  4. #4 von Didi am 26. November 2012 - 14:29

    Der Kauder trieft wie so manche andere Politiker vor lauter Christlichkeit. Wer aus der finsteren Provinz kommt, kann nicht aufgeklärt sein. Auf ihn trifft der Spruch zu: Lasst die Kirche im Dorf. In der Stadt sind die Menschen nicht mehr leichtgläubig genug. Er gehört schließlich auch der Capitalistisch Dämagogischen Unio an.

  5. #5 von Noch ein Fragender am 26. November 2012 - 14:49

    Solche von oben verordnete Gebete sind nichts anderes als Gehirnwäsche.

  6. #6 von Drawing Warrior am 26. November 2012 - 15:12

    Gott heilt keine Amputierte, das gilt auch für Opfer von Gehirnamputationen.

    Das Geschrei und Gejammer der Christen ist schon laut genug, Herr Kauder. Es ändert sich aber trotzdem, bzw. gerade desshalb nichts.
    Stellen Sie ihr Buch wieder in das Regal neben den Herrn der Ringe und kommen wieder zurück in den Kreis der vernünftigen Menschen.