Missionsbefehl: „Nur“ 2 Milliarden Christen

Deutliche Worte fand der Evangelist Theo Lehmann (Foto) vor rund 500 Besuchern auf der „Dillenburger Konferenz“. Lehmann rief die Christen dazu auf, den Missionsbefehl Jesu Christi ernster zu nehmen. Von den 7,2 Milliarden Menschen, die derzeit auf der Erde lebten, seien etwa zwei Milliarden Christen. Dies sei nach 2.000 Jahren Kirchengeschichte ein „klägliches Ergebnis“.

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[http://www.idea.de/detail/glaube/detail/zwei-milliarden-christen-ein-klaegliches-ergebnis.html

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  1. #1 von Deus Ex Machina am 11. Oktober 2012 - 11:43

    2 Mrd. Christen.? Und diese Zahl ist noch sehr hoch gegriffen, Stichwort „Taufscheinchristen“. Und diese „2 Mrd.“ sind sich untereinander sowas von uneinig, wie denn jetzt Christsein zu definieren sei. Ich lache.

    „. Dass Milliarden Menschen noch nicht die Botschaft von Jesus Christus gehört hätten, resultiere aus dem Ungehorsam gegenüber dem Missionsbefehl. Zwar gehörten die Kirchen in Deutschland zu den reichsten weltweit, aber in Sachen Mission passiere relativ wenig. “

    –> Schon komisch, dass ein allmächtiges Wesen auf eine Verkündigung durch seine schwachen Kreaturen angewiesen sein soll. Insofern ist die Unkenntnis so vieler Menschen in erster Linie diesem Wesen anzulasten. Ein Jesus pro Kontinent hätte doch nun wirklich drin sein müssen, oder?
    Andere Frage: Aber wieviele haben die Botshaft gehört und drüber gelacht, Herr Lehman? Oder denkt er wirklich, dass alle gleich bei diesen Märchengeschichten konvertieren?
    Auch schön zu hören, dass es so gut bestellt ist, um die dt. Kirchen.

    „Dies sei nach 2.000 Jahren Kirchengeschichte ein „klägliches Ergebnis“.“

    –> Dies wäre auch schon nach 10 Jahren im Dienste „des EINZIG WAHREN ALLMÄCHTIGEN GOTTES“ ein klägliches Ergebnis. Gegenbeispiel: Cpt. Kirk und seinen Darsteller William Shatner kannte man 10 Jahre nach der Absetzung schon in Teheran.
    Schade, dass der Mann nicht mal grundsätzlich über das Problem dieses „kläglichen Ergebnisses“ nachdenkt, und vielleicht auch mal mit in Betracht zieht, dass sein Jesus nur ein Scharlatan ohne Göttlichkeit gewesen ist.

    Fazit: Da steht und wundert man sich über das eigene Scheitern, ist aber nicht bereit etwas an den eigenen Prämissen oder dem stark eingeschränkten Horizont zu ändern. Man dreht sich im Kreis. Der Mann liefert ein klägliches Ergebnis beim Nachdenken über das klägliche Ergebnis der Kirchen und der von ihnen vertretenen Religion ab. Irgendwie schon wieder passend…..

  2. #2 von AMB am 11. Oktober 2012 - 12:04

    Ein wirklicher Christ könne aber seinen Mund nicht halten, wenn es um den Glauben an Jesus Christus gehe.

    Also doch keine 2 Milliarden Christen. Vielleicht nur 2 Millionen?

  3. #3 von Wolfgang am 11. Oktober 2012 - 12:08

    Mission gescheitert, Jesus hängt am Kreuz, der heilige Geist ist entschwunden und die Frage bleibt, wo steckt denn eigentlich noch das Herrgottle?

  4. #4 von katzenstreichler am 11. Oktober 2012 - 13:25

    Die alte Kirche hat sich auch zu blöd angestellt. Statt eine Heilige Dreifaltigkeit aus Vater, Sohn und Heiligem Geist hätte sie lieber eine aus Vater, Sohn und Maria konstruieren sollen. Mit dem Heiligen Geist können viele Christen nichts anfangen, weil er ihnen zu abstrakt ist, aber so eine kleine Familie würde manche Menschen doch emotional ansprechen, und es gäbe heute vielleicht 4 Milliarden Christen auf der Erde.

  5. #5 von Barkai am 11. Oktober 2012 - 13:43

    @AMB
    2 Mio? ich denke, dass das zu niedrig ist. Allein in Afrika gibt es vermutlich mehr Christen als nur 2 Mio.

  6. #6 von Deus Ex Machina am 11. Oktober 2012 - 13:52

    Ja, aber sind das auch „wahre Christen“?

  7. #7 von AMB am 11. Oktober 2012 - 13:53

    @Barkai

    Es geht um „wirkliche“ Christen die ihren Mund nicht halten können.

  8. #8 von Barkai am 11. Oktober 2012 - 13:55

    @Deus,
    wieso? Sie betreiben Exorzismus (so wie Jesus es ihnen versprochen aht), glauben an Hexerei, sind oft sehr homophob, in Uganda sogar so sehr, dass es zu Hetzjagden reicht und dem Planen der Todesstrafe. – Diese Leute bleiben da auch garantiert nicth beim Missionsbefehl still, das sollte lehmann doch eigentlich freuen.

    Und was die liberalen Interpretierer angeht: ich glaube, dass eine Gruppe ueberzeugter Christen ihnen schon sehr schnell beibringen kann, was echtes christsein sit, wenn man sie nur laesst. – Alternativ waere eine Osterreise in die Philipinnen angebracht, wo man sich wie Jesus ans Kreuz schlagen lassen…

  9. #9 von Barkai am 11. Oktober 2012 - 13:57

    @AMB,
    achso „wirkliche Christen“ im Sinne von schottische Christen, die gern haggis essen? ich weiss grad nicht,. ob Lehmann die gemeint aht. Es klingt doch so, als ob er sich mehr ugandische Christen wuenschte

  10. #10 von Noch ein Fragender am 11. Oktober 2012 - 21:00

    M. E. liegt hier ein innertrinitarisches Problem vor:

    Gott Vater lässt gerade in einem Schaffensrausch die Bevölkerung derartig explodieren, dass der für Mission zuständige Heilige Geist trotz spektakulär wachsender „Pfingst“gemeinden beim besten Willen nicht mehr nachkommt.

  11. #11 von Hal am 11. Oktober 2012 - 21:33

    DeM hat schon alles zum Thema gesagt oder was ich beisteuern könnte 😉

  12. #12 von pufaxx am 11. Oktober 2012 - 22:20

    „klägliches Ergebnis“? Mag sein. Aber daran sind nicht die Vermittler schuld, sondern der zu vermittelde Dreck. Auf die Idee kommt nur keiner, der von diesem Dreck infiziert ist. Weil ja jeder irgendwie schuldig ist.

  13. #13 von pufaxx am 11. Oktober 2012 - 22:21

    (n vergessen. Tschuldigug)

  14. #14 von Hal am 11. Oktober 2012 - 22:36

    Puffy – warum nicht copypaste, es verhindert dumme Fehler tihi