Katholische Kirche darf “Kinderficker-Sekte” genannt werden

Die Katholische Kirche darf als “Kinderficker-Sekte” bezeichnet werden, laut Gericht ist „bedingt durch die in den letzten beiden Jahren bekannt gewordenen zahlreichen Fälle von Missbrauchshandlungen von katholischen Geistlichen und anderen Mitarbeitern der katholischen Kirche“ davon auszugehen, dass diese Formulierung nicht geeignet sei, den öffentlichen Frieden noch weiter zu stören. Im November kam es zu einer Anklage gegen den Betreiber der Seite Schockwellenreiter (wir berichteten) mit dem Blasphemieparagrafen, das zuständige Gericht hat nun aber die Eröffnung des Hauptverfahrens in diesem Fall abgelehnt. Der Staatsanwaltschaft bleibt noch die Möglichkeit innerhalb von einer Woche gegen diesen Beschluss vorzugehen.

[http://www.schockwellenreiter.de/blog/2012/02/09/gotteslasterungs-update-3/

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  1. #1 von Deus Ex Machina am 12. Februar 2012 - 12:34

    Yeah!
    Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte, Kinderficker-Sekte!

    Das hat gut getan…… fürs erste zumindest!

  2. #2 von pufaxx am 12. Februar 2012 - 12:39

    Es ist, was es eben ist.

  3. #3 von Hal am 12. Februar 2012 - 12:51

    in kleiner Juristischer Schritt in die richtige Richtung. Die Kinderficker-Sekte war überraschenderweise nicht einmal Kläger und trotzdem hat sie verloren (auf Staatskosten). Bloß weg mit dem lächerlichen Blasphemie-paragrafen, kriminelle und menschenverachtende Organisationen sollten nicht rechtlich geschützt werden.

  4. #4 von Ezri am 12. Februar 2012 - 13:00

    Gibts schon Reaktionen in den Medien?

  5. #5 von meinname? am 12. Februar 2012 - 13:35

    Ich finde die Formulierung gut:
    „bedingt durch die in den letzten beiden Jahren bekannt gewordenen zahlreichen Fälle von Missbrauchshandlungen von katholischen Geistlichen und anderen Mitarbeitern der katholischen Kirche“
    Dies wiederspricht eindeutig der gern benützten Formulierung: „es handle sich um Einzelfälle“.

  6. #6 von Deus Ex Machina am 12. Februar 2012 - 13:57

    Wie sollte so etwas denn kein Einzelfall sein? Es geht ja schließlich um Individuen, und nicht um Wesen mit Kollektivbewusstsein! Die Judenverfolgung im 3.Reich? Alles Einzelfälle gewesen! Die aber systematisch und massenhaft auftraten!

  7. #7 von pufaxx am 12. Februar 2012 - 14:28

    @Ezri: Ich bin viel mehr auf die kath.net-Reaktionen gespannt … Bis jetzt noch nichts.

  8. #8 von Skydaddy am 12. Februar 2012 - 14:36

    Tja, die Wahrheit ist eben nicht justziabel!

    Im Übrigen scheint die RKK unrühmliche Auszeichnungen zu sammeln. Man darf sie ja m.W. auch als „größte Verbrecherorganisation der Geschichte“ bezeichnen – einfach, weil es keine Organisation gibt, de größer ist und mehr und über einen längeren Zeitraum Verbrechen begangen hat. Karlheinz Deschner hat dies in seiner „Krimnalgeschichte des Christentums“ in bisher neun Bänden ausführlich belegt, und wer die Bezeichnung „größte Verbrecherorganisation der Geschichte“ verbieten will, der müsste zeigen, dass es eine andere Organisation gibt, die in noch größerem Umfang Verbrechen verübt hat.

  9. #9 von Stephan am 12. Februar 2012 - 14:39

    Für den Fall, dass kath.net diese überaus wichtige Meldung entgangen sein sollte, hab ich den Link mal an die Kath.net-Redaktion geschickt und mit einem Ätsch! unterschrieben.

    😉

  10. #10 von Autonomer Atheist am 12. Februar 2012 - 14:41

    An alle: Noch ist das Urteil nicht amtlich. 😉

  11. #11 von Sheldon Lee Cooper am 12. Februar 2012 - 16:17

    Hat kreuz.net noch nichts dazu? Zum ersten Mal will ich das lesen, weil ich mich dabei kaputtlachen werde.

  12. #12 von Mreins am 12. Februar 2012 - 20:52

    Kartographen stellt dies vor eine unlösbare Aufgabe.
    Wie soll mann
    „Kinderficker-Sekten-Hauptquartier“
    im Maßstab 1:1000 000 bloß über diesem kleinen Flecken Erde unterbringen,
    ohne dabei Spanien, Korsika, Italien, Jugoslawien und Albanien zu kompromitieren.

  13. #13 von van arnold am 12. Februar 2012 - 21:27

    @Skydaddy: „….scheint die RKK unrühmliche Auszeichnungen zu sammeln.“

    Stimmt.
    Und es kommen täglich neue ‚Auszeichnungen‘ dazu.
    „Ministrantenficker“ (Google)

  14. #14 von LucilledeBerlin am 13. Februar 2012 - 00:24

    Diese Seite hat es heute in die Top-Beiträge von http://de.wordpress.com/ geschafft. Ich bin enttäuscht vom Niveau. Das F-Wort dient ja zum Beleidigen und das Wort Sekte weist auf eine Abspaltung von Rom hin. Die Wortwahl passt wenig zur Sache und schon gar nicht zu Erwachsenen.

  15. #15 von Michael am 13. Februar 2012 - 00:54

    Immer noch nichts auf den beiden k*.net-Seiten. Die müssen wohl erst noch ihre Schockstarre überwinden. 🙂 Aber ernsthaft: Aus deren Sicht ist es wohl das Beste, das einfach totzuschweigen. Mal sehen, ob die die Füsse ruhig halten können.

  16. #16 von Skydaddy am 13. Februar 2012 - 02:44

    Dank der Dogmatikerin Frau Rahner habe ich mich mal wieder mit katholischen Dogmen beschäftigt, und die RKK kann sich dem obigen Vorwurf ganz einfach entziehen:

    Der Papst muss nur – in Analogie zur Transsubstantiation – festlegen, dass ein Priester ab dem Zeitpunkt des Missbrauchs nur noch der Gestalt nach ein katholischer Priester ist, seinem Wesen nach aber nicht mehr.

    (Schließlich ist Kinderficken einem katholischen Priester völlig wesensfremd, oder nicht?)

  17. #17 von AMB am 13. Februar 2012 - 06:53

    @LucilledeBerlin

    Dass der Beitrag bei den Top-Beiträgen gelandet ist, freut uns. Das Wort Sekte weist nicht auf die Abspaltung von Rom hin, sondern dass Religion im Allgemeinen Sekten sind.

  18. #18 von Stephan am 13. Februar 2012 - 08:04

    @ LucilledeBerlin :

    Wäre „Kindermissbraucherreligion“ besser ?

  19. #19 von ichglaubsnicht am 13. Februar 2012 - 08:29

    @LucilledeBerlin
    Der Begriff wurde hier nur für die Berichterstattung übernommen und steht sogar in Anführungszeichen. Nicht wir haben die Katholische Kirche so bezeichnet. Ganz abwegig ist die Bezeichnung wie hier schon festgestellt wurde ja nicht, wenn auch polemisch.

  20. #20 von ullli23 am 13. Februar 2012 - 10:45

    Was sagt eigentlich Gott dazu? Und wie ist seine neue Bezeichnung? „Pädomaster“?

  21. #21 von Ezri am 13. Februar 2012 - 12:11

    Das Wort Ficken ist kein Kraftwort, sondern das Verb für die Ausübung des Geschlechtsverkehrs.Poppen, oder vögeln sind jeweils Synonyme zum Wort ficken.
    Mitkinderngeschlechtsverkehrmachendesekte ist halt wirklich etwas lang.

  22. #22 von notizbuchfragmente am 13. Februar 2012 - 13:51

    ich muss auch sagen – toll, dass man das jetzt sagen darf. Niveau ist aber anders … Ganz ab von der Verletzung religiöser Gefühle von Katholiken, die ebenso entsetzt auf die Berichterstattung reagiert haben wie alle anderen auch.

    Fazit: Geschmacklos ist es so oder so.

    Und bei einigen Antworten hier stellt sich mir auch wieder die Frage, warum der Atheismus als ach so tolerante Lebensweise gepriesen wird … Aber das nur am Rande.

  23. #23 von Seb am 13. Februar 2012 - 14:39

    Ich würde Kinderficker-Sekte vielleicht etwas weniger drastisch formulieren. Die Kinderbegattungsinstitutionen gab es ja auch ohne katholische Trägerschaft. Außerdem klingt Kinderficker-Sekte so, als gehöre das Kinderficken zu den von den Sektenoberhäuptern vorgegebenen Handlungen, die im Zentrum der Tätigkeiten innerhalb dieser Sekte stehen. Sies ist ja aller Vorfälle zum Trotze zum Glück noch nicht der Fall, im Gegenteil, Sex, egal in welcher Form, gilt ja als Ih und Bah!
    Allerdings ist klar: wer sein ganzes Leben lang keine Frau anfassen darf, der kommt bei ständigem Umgang mit jungen Knaben wahrscheinlich eher auf schmutzige Gedanken, als „normale“ Männer, weshalb wohl die Evangelen bislang überwiegend ihre Finger vom Nachwuchs gelassen haben.

  24. #24 von Seb am 13. Februar 2012 - 15:12

    @notizbuchfragmente: Ich gebe Dir vollkommen Recht bezüglich der Toleranz des Atheismus. Für mich ist der Atheismus selbst auch eine Religion, mit ihrer eigenen Bibel (siehe Kaufempfehlungen rechts) und einer starren Dogmatik, die es Menschen wie mir, die sehr kirchen- und religionskritisch sind, aber dennoch versuchen, sich einen eigenen Glauben aufrecht zu erhalten, sehr schwer macht, damit zu dealen. Allein der obige Satz „glaubst Du noch oder denkst Du schon“ strotzt vor Arroganz, nimmt man ihn wörtlich. Ich sehe das mal als gezielte und originelle Provokation an und sage für mich: ich denke viel und glaube wenig, aber ich bemühe mich wenigstens, nicht starr und stur auf einer Seite zu stehen und die andere völlig auszuschließen.

  25. #25 von ichglaubsnicht am 13. Februar 2012 - 15:38

    @Seb

    Für mich ist der Atheismus selbst auch eine Religion

    Und Nichtbriefmarkensammeln ist für dich bestimmt auch ein Hobby.

    mit ihrer eigenen Bibel (siehe Kaufempfehlungen rechts)

    Die hier empfohlenen Bücher vermitteln keine absoluten Wahrheiten, wir lassen auch keine Autoritätsargumente die diesen Büchern entnommen sind gelten.

    und einer starren Dogmatik

    Fehlt nur noch das Dogma. Hier war neulich schon ein religiöser Diskussionsteilnehmer nicht in der Lage eines zu nennen.

    die es Menschen wie mir, die sehr kirchen- und religionskritisch sind, aber dennoch versuchen, sich einen eigenen Glauben aufrecht zu erhalten, sehr schwer macht, damit zu dealen.

    Sind das noch 2 oder schon 3 Admiral?

  26. #26 von Bundesbedenkenträger am 13. Februar 2012 - 15:44

    „wer sein ganzes Leben lang keine Frau anfassen darf, der kommt bei ständigem Umgang mit jungen Knaben wahrscheinlich eher auf schmutzige Gedanken, als “normale” Männer“
    Halte ich für falsch. Demnach wären auch Menschen, die keine Partner haben (soll es ja geben, daß Menschen ungewollt einfach leer ausgehen), Gefahrenpotentiale. Angeblich kommt Mißbrauch ja vor allem in der eigenen Familie vor, und wenn die Eltern sowas tun, dann nicht, weil sie keinen Sex haben (wo sollten sonst die Kinder/Opfer herkommen?).
    Umgekehrt kann ich mir vorstellen, daß entsprechend veranlagte Menschen eher den Beruf des Priesters ergreifen, damit im Umfeld nicht auffällt, wenn man keine Partnerin hat. Dann liegt der Mißbrach aber eben nicht am Zölibat.

    „Ich gebe Dir vollkommen Recht bezüglich der Toleranz des Atheismus.“
    Ich bin froh, daß mein Eindruck hier mal von anderen bestätigt wird, und in den Kommentaren zu diesem Artikel gleich so oft.

  27. #27 von Bundesbedenkenträger am 13. Februar 2012 - 15:45

    „Und Nichtbriefmarkensammeln ist für dich bestimmt auch ein Hobby.“
    Das mußte ja kommen 😉

  28. #28 von Sputnic am 13. Februar 2012 - 15:46

    Oha, nun sind sie uns wohl doch endlich auf die Schliche gekommen, wir ahnden demnächst Kreationismus mit dem Blasphemieparagraphen als Lästerung Darwins, erheben für unseren atheistischen Religionsunterricht Kirchensteuern und definieren Religion durch Kaufempfehlungen auf Internetseiten, damit der Taubenzüchterverein von Buxtehude auch eine ist.
    Von starrer Dogmatik kann keine Rede sein, schließlich versucht hier niemand, seinen Glauben aufrecht zu erhalten. Im Gegenteil, vielleicht haben wir uns geirrt und es gibt Gott doch, also lass jucken, Kumpel!
    Was Glaubst Du und warum?

  29. #29 von Ezri am 13. Februar 2012 - 15:50

    Allgemeine Antwort für mitlesende Religioten, die Psychologie für Teufelszeug halten

    Zölibat = Verbot
    Partnerlosigkeit = Pech

    Verbote erhöhen den Drang dagegen zu verstoßen, einfachste Psychologie, vor allem dann, wenn man der Wahnvorstellung erliegt, daß das Verbot tatsächlich bindend ist.

    Beispiel aus der Praxis, das Mittel der Quahl kann dem Alter entsprechend angepaßt werden.

    Bonbon liegt auf dem Tisch, Kind darf aber nicht naschen.
    Kind kreist solange um den Tisch, bis der Drang zu naschen größer ist als die Angst vor den Konsequenzen.
    Kein Bonbon liegt auf dem Tisch, Kind nascht gern, aber da kein Bonbon da ist ists auch okay, wird halt mit dem Auto/Puppe gespielt…

  30. #30 von van arnold am 13. Februar 2012 - 15:53

    @ Seb: Atheismus ist definitiv KEINE Religion. Basta.

  31. #31 von Bundesbedenkenträger am 13. Februar 2012 - 15:53

    „Verbote erhöhen den Drang dagegen zu verstoßen, einfachste Psychologie, vor allem dann, wenn man der Wahnvorstellung erliegt, daß das Verbot tatsächlich bindend ist.“
    Das Verbot, Kinder zu mißbrauchen, gilt in Deutschland IMHO auch für Nichtpriester.

  32. #32 von Bundesbedenkenträger am 13. Februar 2012 - 15:54

    @ van arnold: Klar, ein Smart ist ja auch kein Auto 😉

  33. #33 von Ezri am 13. Februar 2012 - 15:58

    Religioten haben eine seltsame Priorität, was Gesetz und Recht angeht. Da wird das bevorzugt, was einem besser in den Kram paßt. Ein Grund mehr, Kirchenrecht einzustampfen.

    Bääähh… was ekelt mich das alles an

  34. #34 von ichglaubsnicht am 13. Februar 2012 - 16:04

    Ah, jetzt legt BBT auch hier los – Andreas P und Hinterfragerin to the rescue!

    Smart verhält sich zu Auto wie Glaube an Zeus zu Glaube an Gott. Atheismus verhält sich zu Glaube an Gott wie kein Auto zu Auto.
    Und kein Auto ist auch ein Auto. (Im 0-dimensionalen „Logikraum“ von BBT)

  35. #35 von Bundesbedenkenträger am 13. Februar 2012 - 16:13

    Da fällt mir nix mehr ein. Ich sage:
    „Das Verbot, Kinder zu mißbrauchen, gilt in Deutschland IMHO auch für Nichtpriester.“
    und kriege darauf als Antwort:
    „Religioten haben eine seltsame Priorität, was Gesetz und Recht angeht.“

    Folgerung: Nach Ezri dürfen Kinder ohne Probleme mißbracht werden, wenn der Täter nicht gleichzeitig Priester ist. Und wenn man das nicht so sieht, dann bevorzgt man, was einem besser in den Kram paßt.
    Was das ganze mit dem Kirchenrecht zu tun hat ist mir noch nicht ganz klar. Vielleicht ist der Gedanke: Ohne Kirchenrecht keine Priester, also passiert nichts schlimmes, egal was passiert…?

    Ezri, hast Du das echt so gemeint? Ich hoffe doch nicht! Wie hast Du es gemeint?

    „Smart verhält sich zu Auto wie Glaube an Zeus zu Glaube an Gott. Atheismus verhält sich zu Glaube an Gott wie kein Auto zu Auto.“
    Es wird ja immer gesagt, daß Gott anerkannt würde, wenn es einen Blege gäbe. Für einen Gott wie Zeus, der ebenfalls Teil der Schöpfung ist, oder meinetwegen ein „Wesen“ könnte es diesen Beweis geben, falls es ihn gäbe. Der Unterschied zwischen Glabe an Zeus und Atheismus liegt also lediglich in einem noch ausstehenden Beleg. Es ist kein grundsätzlicher Unterschied, wie etwa der an den Glauben des Christengottes.
    Insofern ist dann Atheismus auch ein Smart (meinetwegen einer ohne Handbramse), aber halt kein Auto. 😉

  36. #36 von ichglaubsnicht am 13. Februar 2012 - 16:16

    Satire:“Und kein Auto ist auch ein Auto.“
    Realität:

    Insofern ist dann Atheismus auch ein Smart (meinetwegen einer ohne Handbramse), aber halt kein Auto. 😉

  37. #37 von Ezri am 13. Februar 2012 - 16:34

    BBT, seines Zeichens Religiot mit einer absolut ekelhaften Phantasie

    Priester dürfen per se Kinder mißbrauchen, weil sie schon mit der Taufe entschuldigt sind und sie außerdem ihre Sünden sich ja vergeben lassen dürfen und ihre Mitkrähen sie dabei nichtmal verpetzen dürfen.
    Also freue Dich, BBT, Du bekommst von Deiner Religion die expliziete Erlaubnis Kinder zu mißbrauchen, denn Dir wird ja vergeben und passieren tut dir eh nix, wird einfach alles vertuscht.

    Der normal sterbliche Mensch hat sich vor weltlichen Gerichten zu verantworten und das zu Recht, denn Menschenmißbrauch verstößt gegen jede humanistische Ethik..

    BBT, Du bist mit einfach zu krank und ekelhaft, jedwede Kommunikation stell ich per sofort ein.

  38. #38 von Bundesbedenkenträger am 13. Februar 2012 - 16:41

    „Priester dürfen per se Kinder mißbrauchen, weil sie schon mit der Taufe entschuldigt sind und sie außerdem ihre Sünden sich ja vergeben lassen dürfen und ihre Mitkrähen sie dabei nichtmal verpetzen dürfen.“
    Wo hätte ich sowas geschrieben?

    „Also freue Dich, BBT, Du bekommst von Deiner Religion die expliziete Erlaubnis Kinder zu mißbrauchen, denn Dir wird ja vergeben und passieren tut dir eh nix, wird einfach alles vertuscht.“
    Glaub mir, ich kenn mich in meiner Religion besser aus, und es ist ganz und gar nicht so, wie Du es beschreibst.

    „Der normal sterbliche Mensch hat sich vor weltlichen Gerichten zu verantworten und das zu Recht, denn Menschenmißbrauch verstößt gegen jede humanistische Ethik..“
    Dann frag ich mich, wieso Du es so darstelltest, als sei Kindesmißbrauch kein Problem, wenn der Täter nicht Priester ist (siehe meinen Kommentar oben, da hab ich das schonmal nachgefragt).

    „BBT, Du bist mit einfach zu krank und ekelhaft, jedwede Kommunikation stell ich per sofort ein.“
    Mir liegt auch nicht an der Kommunikation mit jemandem, der Kindesmißbrach für in Ordnun hält, solange er nicht von Priestern asgeht. Ich dachte, ich hätte Dich vielleicht mißverstaden. Da Du es aber nicht richtiggestellt hast, muß ich wohl davon ausgehen, daß ich Deine Ansicht von Anfang an richtig erfasst hatte.

  39. #39 von polymath am 13. Februar 2012 - 16:49

    Irgendwie versteh‘ ich diese ganzen Auto/Smart Kommentare nicht…

    Hat BBT allen Ernstes argumentiert, dass der Atheismus eine Religion ist?

    Auf die Argumente bin ich ja mal gespannt.
    Sonst bekommt man bei Religioten ja nur einen leeren Blick, wenn man nachfragt, warum der Atheismus jetzt eine (oft sogar fundamentalistische) Religion sein soll.

    Wo sind die Glaubensgrundsätze und die Dogmen? Wo die Hierarchien, die Rituale und das „Lügen für die Sache“ (aka „Lügen für Gott“ – und, ja, unbeweisbare Behauptungen als Wahrheiten zu verkaufen ist lügen)?

  40. #40 von Max Headroom am 13. Februar 2012 - 16:50

    @notizbuchfragmente

    Fazit: Geschmacklos ist es so oder so.

    Geschmäcker sind bekanntlich sehr unterschiedlich. Ob man nun diese Organisation „Kinderfickersekte“ nennen sollte oder nicht, unterliegt der eigenen Rezeptur.

    (..) warum der Atheismus als ach so tolerante Lebensweise gepriesen wird

    „Atheismus“ ist genausowenig eine tolerante Lebensweise, wie Nichtrauchen eine ist. Der Atheismus ist ein „Nicht-Theismus“. Nicht mehr, und nicht weniger.

    @Seb

    Für mich ist der Atheismus selbst auch eine Religion, mit ihrer eigenen Bibel (siehe Kaufempfehlungen rechts) und einer starren Dogmatik, die es Menschen wie mir, die sehr kirchen- und religionskritisch sind, aber dennoch versuchen, sich einen eigenen Glauben aufrecht zu erhalten, sehr schwer macht, damit zu dealen.

    1. Für mich ist der Atheismus keine Religion, da sie nicht an eine Transzendez, keine Übernatürlichkeit und eigentlich an gar nichts ähnliches glaubt, sondern nur ein Zustand beschreibt.

    2. Die Kaufempfehlungen sind Kaufempfehlungen, um z.Bsp. mit dem Thema „Christentum“ aus kritischer, polemischer oder anderer Sicht was zu tun zu haben. Du kannst sie auch ignorieren und einfach nicht glauben. Dann sollte man auch dann ein Atheist sein, selbst wenn man nie eine Seite aus einer dieser Bücher aufgeschlagen hat. Weder „daran glauben“, noch das „nichtglauben daran“ nützt einem hier viel. Ein Atheist hat keinen „Glauben an ein Nichts“, sondern ein Atheist“ glaubt nicht“.

    3. Warum man mit einem eigenem Glauben „dealen“ und dabei den Atheismus zur Hilfe nehmen sollte, bleibt Dir ganz alleine überlassen. Ob Du – statt an übernatürlichen Entitäten – lieber an „Das Große Ganze“ oder an „Den Urknall“ glauben möchtest, solltest Du lieber nicht „am Atheismus“ festmachen. Nutze lieber einer der vielen Weltanschauungen dieser Welt. Die Auswahl ist sehr groß 😉 .

    Allein der obige Satz “glaubst Du noch oder denkst Du schon” strotzt vor Arroganz, nimmt man ihn wörtlich. (..)

    Tja, manchmal will man arrogant und dreckig sein. Damit hat man noch immer nicht „den Atheismus“ beschrieben 😉 .

  41. #41 von Martin Schmidt am 13. Februar 2012 - 16:51

    „Mir liegt auch nicht an der Kommunikation mit jemandem, der Kindesmißbrach für in Ordnun hält, solange er nicht von Priestern asgeht. Ich dachte, ich hätte Dich vielleicht mißverstaden. Da Du es aber nicht richtiggestellt hast, muß ich wohl davon ausgehen, daß ich Deine Ansicht von Anfang an richtig erfasst hatte.“

    BBT, ist es so schwer, den Satz „…denn Menschenmißbrauch verstößt gegen jede humanistische Ethik.“ von Ezri richtig zu verstehen?

  42. #42 von Ezri am 13. Februar 2012 - 16:53

    Absichtliche falsche Interpretationen sind eine wirklich alte und absolut durchschaubare und saudumme Masche.

  43. #43 von Bundesbedenkenträger am 13. Februar 2012 - 16:58

    „Hat BBT allen Ernstes argumentiert, dass der Atheismus eine Religion ist?“
    Nö, das war Seb.

    „Sonst bekommt man bei Religioten ja nur einen leeren Blick, wenn man nachfragt, warum der Atheismus jetzt eine (oft sogar fundamentalistische) Religion sein soll.“
    Wenn Du jemanden als „Religiot“ bezeichnest, dann kommt der leere Blick vielleicht auch einfach davon.

    „unbeweisbare Behauptungen als Wahrheiten zu verkaufen ist lügen“
    Dann beweis doch erst einmal die Existenz dieser Welt und das das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, mit dieser übereinstimmt. Viel Spaß dabei.

    „Absichtliche falsche Interpretationen sind eine wirklich alte und absolut durchschaubare und saudumme Masche.“
    Jetzt weißst Du auch, wieso ich Dir auf die Schliche gekommen bin.

  44. #44 von Stephan am 13. Februar 2012 - 17:00

    Wer behauptet das Atheismus eine Religion ist, den lade ich hiermit herzlich ein, die Analogien zwischen Glaube und Atheismus aufzulisten.

    Bin mal gespannt.

  45. #45 von Martin Schmidt am 13. Februar 2012 - 17:09

    @Stephan, ist doch einfach.

    Analogie zwischen Glaube und Atheismus:
    Glaube (irgendeinen der monotheistischen) = An n-1 Götter nicht glauben
    Atheismus = An keinen Gott glauben

    n-1 = 99,999 % aller Götter
    => Glaube (irgendeinen der monotheistischen) = zu 99,999 % „An keinen Gott glauben“
    99,999 % = so gut wie 100%

    => Glaube = Atheismus
    => Atheismus = Glaube
    => Atheismus = Religion

    oder?

    😉

  46. #46 von AndreasA am 13. Februar 2012 - 17:18

    Ich bin doch überrascht, das religiöse Menschen anscheinend nur dann ihren Mund aufbekommen, wenn ihre Kirche/Sekte/Religion angegriffen wird.

    Sie blenden völlig aus, um was es eigentlich geht:

    Kinder werden von Priestern missbraucht, die Gemeinde will es nicht wahrhaben, die Kirchenleitung weiß von den Missbräuchen und schickt die Priester in eine andere Pfarrstelle ohne weitere Maßnahmen und Warnungen.

    @ seb, Notizbuchfragmente und andere religiöse Mitleser.

    ich finde es schlimm, dass ihr euch an der Berichterstattung stört, aber nicht an der Tat!

    Mit dieser Haltung macht ihr euch indirekt zu Mittätern!

    Schämt euch!

  47. #47 von polymath am 13. Februar 2012 - 17:26

    Aha, hab’s gefunden:

    Es wird ja immer gesagt, daß Gott anerkannt würde, wenn es einen Blege gäbe. Für einen Gott wie Zeus, der ebenfalls Teil der Schöpfung ist, oder meinetwegen ein “Wesen” könnte es diesen Beweis geben, falls es ihn gäbe. Der Unterschied zwischen Glabe an Zeus und Atheismus liegt also lediglich in einem noch ausstehenden Beleg. Es ist kein grundsätzlicher Unterschied, wie etwa der an den Glauben des Christengottes.
    Insofern ist dann Atheismus auch ein Smart (meinetwegen einer ohne Handbramse), aber halt kein Auto.

    Welche Schöpfung??? Wo sind die Belege dafür??? Hier wird wieder mal irgendwas behauptet, ohne den kleinsten Beleg. Das ein erwachsener Mensch so dreist lügen kann ist, für mich immer wieder schockierend.
    Und nein, der Unterschied zwischen Atheismus und Zeus ist nicht der ausstehende Beleg. Für einen Nicht-Glauben braucht man keinen Beleg, es reicht, dass es für die Behauptung „Gott existiert“ keinen einzigen Beleg gibt.
    Das einzige was man mit „Gott existiert“-Hypothesen vergleichen kann, ist die Aussage „Gott existiert nicht“. Und anders als für alle Götter (ob Jesus/Yahweh, Zeus oder Allah), gibt es für diese Aussage einen (wenn auch nicht endgültigen) Beleg: Nach Jahrhunderten der Suche, wurde noch immer kein einziger Beleg für die Existenz dieser Götter geliefert (Im Falle von Zeus hat man sogar Aufgegeben).

    Über die gelogene Behauptung (da wieder ohne jeglichen Beleg), dass der Glauben an einen Christengott etwas „grundsätzlich Unterschiedliches“ ist, kann ich wieder nur schockiert ob der dreistigkeit lachen. Wieder ein typisches Beispiel dafür, wie Religiotenschwurbler mit Lügen einfach der unangenehemen Wahrheit ausweichen, weil sie ihr nichts entgegenzusetzen haben.

    Das Argument, dass der Glaube an einen Christengott ein stinknormaler und irrationaler Glaube ist (genau wie der Glaube an Zeus), wurde von BBT nicht adressiert, geschweigen denn entkräftet. FAIL.

  48. #48 von notizbuchfragmente am 13. Februar 2012 - 17:40

    Das wäre mir jetzt aber echt neu …

    Wie kommst’n du jetzt darauf, dass ich mich nicht daran störe, dass katholische Priester Kinder missbrauchen, bzw. missbraucht haben? Steht das irgendwo?
    Fakt ist: Das hab ich nie gesagt, ich finde nur die Bezeichnung an sich geschmacklos, weil sie auch katholische Christen beleidigt, die Kindesmissbrauch ebenso furchtbar finden wie protestantische, atheistische, agnostische, muslimische […] Leute auch. So.

    Was den Atheismus als Religion angeht … Der Atheismus, jedenfalls der Atheismus, der von Leuten wie Richard Dawkins vertreten wird (ja, ich habe das Buch gelesen, und besonders die Mem-Theorie ist echt lächerlich …) hat durchaus religöse Züge (ich weiß, das werden einige hier überhaupt nicht gerne lesen … es tut mir Leid, ist trotzdem so …)

    Dawkins‘ Credo (ja, Credo!) ist der Darwinismus, den er über alles setzt und dem sich alle zu unterwerfen haben. Gleichzeitig kann man – wenn man sich hier einige von Dawkins‘ Forderungen durchliest – das durchaus auch als fast schon religiös begründete Verfolgung aller gläubigen Christen werten. Aber das nur nebenbei.

    Aber man kann auch nicht viel erwarten, wenn jemand (schon wieder) über die Bibel schreibt und völlig ausblendet, dass heutige Christen (bis auf Fundamentalisten) den über 2000 Jahre alten Text auslegen. 😉 Denn entgegen allen Vorurteilen setzt die Theologie (von der kath. kann ich nicht sprechen) den Hut definitiv nicht mit dem Hammer auf.

    Ich hab übrigens sowohl mit Agnostikern wie auch mit Atheisten keinerlei Probleme – jeder kann, soll und darf glauben, anzweifeln oder nicht glauben, was er will. Steht in unserem Staat ja gottseidank (ups) frei. Aber (und das geht jetzt besonders an den Andreas A, schöne Grüße) ich lass mir nicht ans Bein pinkeln, weil ich in die erste Gruppe gehöre…

    Soweit …

  49. #49 von Sheldon Lee Cooper am 13. Februar 2012 - 17:45

    > ich finde nur die Bezeichnung an sich geschmacklos, weil sie auch katholische
    > Christen beleidigt, die Kindesmissbrauch ebenso furchtbar finden

    Das finde ich witzig. Es sind katholische Christen, die ihre Kirche bereitwillig finanzieren, obwohl diese Kondome offiziell schlimmer findet als AIDS, Schwule mit dem KKK vergleicht und als Sünder bezeichnet, Sozialleistungen monopolisiert und damit den säkularen Staat erpresst. Ich glaube, dass man sich sein Recht auf Respekt auch verspielen kann. Und dafür hat die Katholische Kirche eine ganze Menge geleistet. Wer sich jetzt noch als Katholik bezeichnet, muss sich wirklich und ernsthaft fragen, ob er noch ganz Dicht im Oberstübchen ist.

    Zum Thema Religion und Respekt:

    “You know, you’re just as intolerant as the people you criticize.” Really? I hope so . . . because somebody has to be. There are some things I’m very intolerant of and there’s no point in trying to deny that. Let’s see now . . . there’s misogyny and sexism – I’m extremely intolerant of them ( I hope that doesn’t offend) – racism, antisemitism . . . no . . . no tolerance of them, I’m afraid. Sorry about that. Homophobia, perhaps? Not a shred of tolerance to be found. Gosh, I do have some issues, don’t I? How about cruelty to animals? Again, absolutely no tolerance whatsoever.
    But brace yourselves, because that’s not the half of it. Not only am I openly and brazenly intolerant of all those things . . . but if religion is used as an excuse for any of them, I’m afraid I become aggressively hostile and, what’s more, I don’t apologize for that because I have no need to apologize for it. And neither do you.

  50. #50 von notizbuchfragmente am 13. Februar 2012 - 17:47

    Ich gebe dir Recht, dass besonders die Sexualmoral des aktuellen Papstes einfach nur zum Kotzen ist.
    Das sehen aber viele Katholiken auch so (besonders junge Leute natürlich).

    Aber wie du weißt – den Papst können die sich nicht selber wählen …