Prügel-Prediger wehrt sich erfolgreich gegen Medien

Ein evangelikaler Christ hat sich erfolgreich gegen Rufschädigung in den Medien gewehrt. Der Vorsitzende der evangelikalen Konferenz für Gemeindegründung, Wilfried Plock (Hünfeld), erwirkte beim Landgericht Fulda Einstweilige Verfügungen gegen den Norddeutschen Rundfunk (NDR), „Die Welt“ und die „tageszeitung“ (taz). Damit wird ihnen auferlegt, Behauptungen über Plock im Zusammenhang mit der Züchtigung von Kindern zu unterlassen.

(…)

Im Falle der Zuwiderhandlung wird ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro angedroht.

Weiterlesen:

http://www.kath.net/detail.php?id=34725

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  1. #1 von AMB am 12. Januar 2012 - 19:59

    Ich wusste nicht, dass es so einfach ist korrekte Medienberichte zu verbieten. Bei uns bleiben die auf jeden Fall erhalten!

  2. #2 von Skydaddy am 12. Januar 2012 - 20:10

    Aus dem Artikel geht nicht hervor, ob die Berichterstattung verboten wurde, weil sie rufschädigend ist, oder weil sie nicht wahr ist. ich kann mir kaum vorstellen, dass der NDR so blöd ist, seine Aussagen nicht wasserdicht zu formulieren.

  3. #3 von Lebrac am 12. Januar 2012 - 20:18

    Rufschädigung? Dürfen die Kinder, die besagter Herr in Zukunft zu verprügeln gedenkt, jetzt nicht mehr schreien, oder was?

  4. #4 von motzmotz am 12. Januar 2012 - 20:28

    eine einstweilige Verfügung auf Unterlassung ist fast immer erfolgreich. Im Gegenzug müsste jetzt gegen Plock eine Anzeige wegen Aufforderung zur Straftat erfolgen… Wer machts??

  5. #5 von Skydaddy am 12. Januar 2012 - 20:35

    Äh, pssst: Wenn er schon gegen den NDR erfolgreich vorgegangen ist, sollten wir dann nicht die Überschrift ändern?

  6. #6 von motzmotz am 12. Januar 2012 - 22:39

    @Skydaddy: ich würde euch auch empfehlen eine ähnliche Überschrift, wie kath.net zu nutzen, nur so zur Sicherheit….(und dann mein Kommentar hier löschen 😉 )