Strafanzeige gegen Evangelikale

Grüne sehen in Erziehungsliteratur mit Prügelempfehlung einen Verstoß gegen § 111 StGB

Die niedersächsische Landtagsfraktion der Grünen hat Strafanzeige wegen evangelikaler Erziehungsratgeber erstattet. Grund dafür sind Züchtigungsempfehlungen in Vorträgen und Büchern, die nach Ansicht der Fraktionsvorsitzenden Miriam Staudte den Tatbestand des § 111 StGB erfüllen, der die öffentliche Aufforderung zu Straftaten verbietet.

Weiterlesen:

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36159/1.html

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  1. #1 von emporda am 30. Dezember 2011 - 10:28

    Das kann man nur begrüßen und unterstüzen. Diesen paranoiden Schizophränen müssen die Grenzen aufgezeigt werden.

  2. #2 von Sheldon Lee Cooper am 30. Dezember 2011 - 11:10

    Christenverfolgung! Jetzt dürfen die nicht einmal mehr in Ruhe ihre Kinder verprügeln, weil die von ihrer Meinungsfreiheit Gebrauch machen. Früher, als es noch Freiheiten gab, konnte man seinen Nachwuchs ordentlich verdreschen, wenn er was an der Bibel auszusetzen hatte oder sich aus jugendlicher Rebellion entschloss, schwul zu werden. Ach ja, damals:

  3. #3 von Stefan Mauerhofer am 30. Dezember 2011 - 12:01

    Prügeln und diskriminieren gehören doch zum Kern der Religionsfreiheit

  4. #4 von Ezri am 30. Dezember 2011 - 12:11

    Ich bin gespannt, ob sie die Klage bis zum Ende komplett durchziehen, denn ich geh da von mehreren Instanzen aus, oder ob sie nur antesten ob und wieviel Neuwähler sie damit erreichen könnten. Die Zeit wirds zeigen.

  5. #5 von yusuf zanzibar am 30. Dezember 2011 - 12:25


    Ob zu Weihnachten, zu Sylvester, zu prügelnden Priestern oder zu Ostern – Immer wieder passend: Tiger Lillies mit ‚Banging in the Nails‘

  6. #6 von Max Headroom am 30. Dezember 2011 - 13:20

    @Sheldon
    Vollkommen korrekt!
    Wenn Christen nicht mehr ihre Überzeugung in unserer Gesellschaft kundtun dürfen – nicht einmal privat – herrscht die Diktatur des Relativismus! Böse! Ich verlange das Verbot vom Verbot der Kinderschlägerei! Man muss glauben und tun dürfen, was man für richtig hält. Der Schutz von Schwachen und MInderheiten ist hinten anzustellen!

    Damals war alles wirklich einfacher. Man durfte hart durchgreifen, wenn’s nötig war. Und es war auch klar, dass man von zuviel Fernsehen eckige Augen bekommt und Onanieren blind macht. Klerikalwissenschaftlich erwiesen 😛 .

  7. #7 von Hal am 30. Dezember 2011 - 14:03

    Schon wieder ein Exempel wie die Gesellschaft moralische und ethische Werte an Religioten vermittelt (es zumindest versucht) und nicht wie die selbsternannten Hüter der Moral die Gesellschaft prägen.

  8. #8 von Wolfgang am 30. Dezember 2011 - 14:11

    Es wird bei einem Versuch bleiben, gegen „Kirchen-Rechte“ kommt nicht einmal die Staatsanwaltschaft an. Es wird alles „niedergeschlagen.“
    Wetten, dass????

  9. #9 von Andreas A. am 30. Dezember 2011 - 14:14

    Was wohl mit einem Politiker in Deutschland geschehen würde, der es sich wagt die Wahrheit auszusprechen, dass Religionsfreiheit kein explizites Recht darstellt, da es in allen anderen Freiheitsrechten enthalten ist und nur eine Hintertür für fortgesetzte Diskriminierung darstellt.

  10. #10 von schmirgo am 30. Dezember 2011 - 15:24

    Eine Aufforderung zur Gewalt im religiösen fundamentalistischen Milleu ist nichts neues. Man muss diese Extremisten in die gesetzlichen Schranken weisen, damit sie nicht ihre unschuldigen Kinder verprügeln. Kinder haben sich die Religion nicht ausgesucht und leiden darunter. Die niedersächsische Grünenfraktion hat zu Recht Strafanzeige gestellt.

  11. #11 von Stefan Mauerhofer am 30. Dezember 2011 - 16:28

    Die schweizerische Verfassung kennt keine Religionsfreiheit, nur die Glaubens- und Gewissensfreiheit, aus gutem Grund würde ich einmal sagen.

  12. #12 von Ezri am 30. Dezember 2011 - 17:17

    Hallo Stefan, ist in diesem Falle das Wort Glauben nicht einfach nur ein Synonym für Religion? Immerhin gibts in der Schweiz ja auch einen Blasphemie-Paragraphen.