Vandalismus im Namen des Herrn

Mitten im westlichen Hightech-Land Israel betreiben ultraorthodoxe Juden Geschlechtertrennung auf Taliban-Art. Immer häufiger gehen die Frömmler mit Gewalt gegen vorgebliche Sittenverstöße in Jerusalem vor. Doch nun formiert sich Widerstand in der Bevölkerung.

(…)

Fäkalwurf, verpackt in der Tüte

Unanständige Bücher haben sie dort ausgemacht, es ging um Zionismus und solche Sachen, und das schreit nach Aktion. „Ich weiß gar nicht mehr, wie oft sie die Fensterscheiben eingeworfen haben“, sagt David Rotenberg, „bestimmt fünf oder sechs Mal, und die Polizei hat nie etwas dagegen unternommen.“ Am Ende kam dann noch die Sache mit den Fäkalien in Tüten, dann sind die Buchhändler eingeknickt. Rotenberg spricht von einem „Kompromiss“, der darin besteht, dass die Radikalen freundlicherweise keine Steine mehr werfen und dafür bestimmen dürfen, welche Werke aus den Regalen zu verschwinden haben.

Weiterlesen:

http://www.sueddeutsche.de/politik/kulturkampf-in-jerusalem-vandalismus-im-namen-des-herrn-1.1240455

 

  1. #1 von karin am 22. Dezember 2011 - 08:14

    ist ja wie Bücherverbrennung!!!

  2. #2 von swilly am 22. Dezember 2011 - 10:20

    Bin ich jetzt eigentlich Antisemit, wenn ich das Vorgehen dieser religiotischen Extremisten Schei..e finde?

  3. #3 von Wolfgang am 22. Dezember 2011 - 10:40

    Religionen sind Geisteskrankheiten, staatlich geschützt.

  4. #4 von Didi am 22. Dezember 2011 - 13:33

    Die Grundlagen für solchen Wahnsinn muss man den Radikalen entziehen. Ihre so genannten hl. Bücher müssen als Fälschungen entlarvt werden.

  5. #5 von Sheldon Lee Cooper am 22. Dezember 2011 - 14:13

    Dear Israel, please grow a fucking nutsack!

  6. #6 von R. Kinck am 22. Dezember 2011 - 15:53

    Es ist ja nicht so, dass es in Israel an radikalen Gruppierungen mangelt. Diese Kloake Abrahamitischer Religionen führt uns doch immer wieder vor Augen wie Religion das Beste im Menschen hervorbringt.

  7. #7 von Barkai am 22. Dezember 2011 - 16:56

    @Karin,

    aus Protest gegen eine Regenbogenprarade in jerusalem haben einige Ultraorthodoxe auch Müll angezündet (http://www.sueddeutsche.de/panorama/bildstrecke-schwul-in-israel-1.669175-5)

    zum Thema,
    es wird allerhöchste Zeit, dass den ultraorthodoxen die grenzen aufgezeigt werden. Lassen sich vom Militärdienst befreien, und erwarten aber von säkularen und liebralen Juden, wie israelischen nichtjuden, Männern wie frauen, homo wie hetero, beschützt zu werden, aber behandeln diejenigen, die die Existenz Israels und auch das wirtschaftliche wohzlergehen des Landes, sicherstellen wie dreck.
    Nicht-Haredim könnte gut in israel ohne die Haredim leben, umgekehrt sieht es da schon anders aus

  8. #8 von Lebrac am 22. Dezember 2011 - 18:13

    Diese Vollidioten würden mir genau ein einziges Mal die Scheiben einwerfen.