5,5 Millionen Deutsche denken über Kirchenaustritt nach

Ein „Schwundpotenzial“ von mehr als 5,5 Millionen Menschen: Die großen Kirchen in Deutschland stehen nach Ansicht von Experten vor einem weiteren Mitgliederschwund. Rund 2,4 Prozent der Katholiken und Protestanten über 14 Jahren seien entschlossen, aus ihrer Religionsgemeinschaft auszutreten, schreibt der Geschäftsführer des Heidelberger Sinus-Instituts, Bodo Flaig, in einem Gastbeitrag für die „Zeit“-Beilage „Christ und Welt“ (Donnerstag).

Weiterlesen:

http://www.abendblatt.de/vermischtes/article2134947/Kirchen-droht-massive-Austrittswelle.html

 

Werbeanzeigen
  1. #1 von emporda am 21. Dezember 2011 - 18:07

    Ich denke jeden Tag darüber nach, auch wenn ich seit 1967 nicht mehr dazu gehöre

    Hallo liebe Abzocker, schickt mir doch die übliche Androhug rechtlicher Schritte für 45 Jahre rückständiger Beiträge, ich habe lange nicht mehr so gut gelacht

  2. #2 von emporda am 21. Dezember 2011 - 19:10

    Bis heute ist nichts an Post eingegangen, echt schwierig alles in Catalan rechtlich korrekt auf die Reihe zu bekommen

    Ich kenne da als direkte Nachbarin einen guten Anwalt, die rät sofort davon ab – es sei denn man kannTausende € einfach so verbrennen,

  3. #3 von Max Headroom am 21. Dezember 2011 - 21:16

    Dabei sieht der Experte durchaus „interessante Potenziale für eine spirituelle Mobilisierung“. Eine Mehrheit der Deutschen habe im weiteren Sinne religiöse Bedürfnisse, die befriedigt werden wollten. (..) Gleichwohl gebe es „in allen Teilen der Gesellschaft“ eine gewachsene Distanz zu den Amtskirchen.

    „Christliche Kirchen“ sind bekanntlich kein Synonym für „Religion“. Zur Religion und ihren „religiösen Fragen“ gesellen sich unzählige „sinnstiftende Weltanschauungen“, die allesammt im selbem Pool mitschwimmen. Viele stehen in direkter Konkurrenz, weil sie den „Alleinselig“-Anspruch für sich gepachtet haben. Andere sehen sich als Philosophie, als ergänzendes Wissen „über den Tellerrand hinaus“, welches sich in das alltägliche Leben eingliedert. Andere wollen gleich sich von Aliens und ihren Dosengeräten, oder von magischer Unterwäsche geleitet sehen.
    Sie alle befriedigen das Bedürfnis nach der Suche nach dem „Sinn des Lebens“ und den Antworten zu weiteren „religiösen Fragen“. Die Kirchen spüren nun, im Jahre 2011, dass sie nicht die einzigen Fische im Teich sind. Ich bin verblüfft über diese Erkenntnis! 🙂 .

  4. #4 von Sheldon Lee Cooper am 21. Dezember 2011 - 21:26

    Ich würde gerne fünfmal austreten. Leider geht nur einmal!

  5. #5 von Didi am 21. Dezember 2011 - 21:58

    Die Beschleunigung der Austritte wird sich noch verschärfen, auch ohne weitere Missetaten seitens der Klerikalen und auch ohne die Überlegung der Einsparung der Kirchensteuer. Die Kirchen haben immer noch nicht verstanden, dass die Zeit ihres religiösen Konstrukts dann abgelaufen ist.

  6. #6 von ichglaubsnicht am 21. Dezember 2011 - 22:28

    @Sheldon Lee Cooper

    Ich würde gerne fünfmal austreten. Leider geht nur einmal!

    Auch wenn ich nicht unbedingt mehrfach Geld für den Austritt aus dem Fenster werfen möchte, ja dann würde ich auch gerne mehrfach austreten. Alleine schon wegen den lustigen Briefen die einem der Pfarrer dann schickt, bei denen man prima mit atheistischen Antworten zurücktrollen kann.

    Eigentlich sehe ich aber gar nicht ein da jemals Mitglied gewesen zu sein, weil ich nie den Willen geäußert habe da einzutreten.

  7. #7 von Lars am 22. Dezember 2011 - 04:29

    Was deutsche Kirchen noch mit Christentum oder Religion zu tun haben finde ich sowieso fraglich.
    Laut des KKK (Kanon d. Katholische Kirche (nicht die Südstaatenidioten)) ist jeder Katholik, der nicht
    –>WORT WÖRTLICH<– an die Geschichte von Adam und Eva glaubt , automatisch exkommuniziert.
    Keine Verhandlung, keine Pastor der irgentwas ablassen muss. Wenn man nicht an Adam und Eva glaubt ist man sofort exkommuniziert. Jeder. Ist natürlich noch gültig. Na dann zählen wir doch mal durch….

  8. #8 von AMB am 22. Dezember 2011 - 07:26

    Das sind aber keine Missbrauchs-Austreter mehr.