Für 79% der Amerikaner ist die Bibel kein Märchenbuch

Die Bibel ist für die meisten US-Amerikaner kein Märchenbuch, sondern das „Wort Gottes“. 79 Prozent der Erwachsenen sind dieser Meinung, während 17 Prozent das „Buch der Bücher“ für eine Sammlung von Fabeln, Legenden und moralischen Konzepten halten. Der Rest hat keine Meinung. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup (Princeton/Bundesstaat New Jersey) hervor. Freilich wird die Bibel als „Wort Gottes“ unterschiedlich gesehen: 49 Prozent halten die Heilige Schrift zwar für von Gott inspiriert, aber man müsse sie nicht wörtlich nehmen. Für etwa 30 Prozent ist die Bibel hingegen buchstäblich Gottes Wort. Unter den Protestanten vertreten 41 Prozent diese Ansicht, bei den Katholiken sind es 21 Prozent und bei Religionslosen 5 Prozent. Laut Gallup hatte diese Bevölkerungsgruppe 1980 und 1984 mit 40 Prozent einen Höchststand erreicht; 2001 wurde mit 27 Prozent der niedrigste Anteil gemessen.

(…)

Politik:

Sechs Prozent der Republikaner halten die Heilige Schrift für eine Märchensammlung; diese Meinung teilen 24 Prozent der Demokraten und 21 Prozent der Unabhängigen.

Quelle: idea Nachrichten

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  1. #1 von Didi am 15. Juli 2011 - 20:38

    An dem Fundament der Bibel muss man vor allem rütteln, in USA wie in den übrigen Ländern. Vielleicht sollte man die archäologichen Forschungen beschleunigen und intensivieren, um die historisch wenig belegten Behauptungen in der Bibel zu entlarven, aber dann auch die Kirchen zwingen die falschen Behauptungen zu widerrufen und aus ihren Büchern zu streichen. Das Kreationismus-Museum in Cincinnati sollte geschlossen werden wegen falscher Behauptungen. Die neuesten Forschungsergebnisse aus den Naturwissenschaften, der Astrophysik und Psychologie, Gentechnik, Neurobiologie, Molekularbiologie, DNA, Archäologie, Paläontologie,
    Evolution und der Kosmologie. Mit der DNA-Technologie könnte man viele Reliquien-Knöchelchen derselben so genannten Heiligen in verschiedenen Kirchen vergleichen. Was dann nicht mit den Behauptungen übereinstimmt, muss aus dem Verkehr gezogen werden. Die Wunderheilungen müssten neu untersucht werden. Auch hier wird sich einiges als Fälschung erweisen.
    Der Vatikan muss gezwungen werden, seine Archive für die Geschichtsforschung zu öffnen. Dabei werden schon viele Dokumente zu Tage kommen, die die Bibel als Machwerk von Christen in frühen Jahren der Missionierung, in den ersten 300 Jahren u. Z., entlarven.
    Die Politik muss aber auch ein Interesse daran haben, die neueren Erkenntnisse veröffentlichen und verbreiten zu wollen. Das ist mit christlich getränkten Poltikern in allen Parteien derzeit kaum möglich. Die konfessionsfreien Wähler müssen vielleicht sogar eine eigene Partei gründen. Unsere Politik trieft derzeit geradezu von Anhänglichkeit an dieses Märchen aus dem Orient.

  2. #2 von Randifan am 15. Juli 2011 - 20:58

    Laut einer anderen Studie lügen die US-Bürger, wenn es um Religion geht. Diese Umfrage sollte nicht ernst genommen werden.
    http://usaerklaert.wordpress.com/2011/01/08/die-ah-luge-vom-tiefglaubigen-amerikaner/
    US-Amerikaner gehen nur wenig häufiger in die Kirche, als Deutsche, obwohl bei Umfragen viele das Gegenteil behaupten.

  3. #3 von Sheldon Lee Cooper am 15. Juli 2011 - 21:36

    Das scheint mir doch jetzt etwas sehr übertrieben.

  4. #4 von deradmiral am 15. Juli 2011 - 21:39

    @Didi

    Da rechts stehen eine Reiher Bücher, die die Fehler und Unwahrheiten der Bibel auflisten. In den Geheimarchiven des Vatikans gibt es höchstens die Verstecke von ein paar Toten Nazis und die Aufenthaltsorte verschiedener Pädokrimineller.

  5. #5 von AMB am 15. Juli 2011 - 21:42

    76% der Amerikaner bezeichnen sich als Christen und 79% halten die Bibel für das Wort Gottes??

    Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. :mrgreen:

  6. #6 von emporda am 15. Juli 2011 - 22:15

    @Didi
    Die RKK hat schon sehr früh damit begonnen, entweder alles zu verbrennen was nicht ihrem Dogmen entsprach oder alternativ alles zu fälschen und es passend zumachen.

    Es gibt kein Original oder eine dirkete Abschrift von den über 200 Evangelien, die dem Verfasser der Bibel 383 n.C. zur Auswahl vorlagen, um daraus für seine Vulgata zu kopieren. Er selber hat seinen Auftraggeber (Damasius I) schriftlich gewarnt, in den vielen divergierenden Texte wäre kaum die Wahrheit zu finden. In den über 800 Qumran Texten gibt es 21 Versionen des Jesaja Evangeliums, die sich alle widersprechen. Anzunehmen 2 oder sogar über 10 Autoren, die sich nicht kannten und nie voneinander gehört haben, würden inhaltlich ein vergleichbares Märchen zu Papier bringen, ist etwas zu hoch gegriffen

    Zu den zerstörten Objekten gehört die berühmte Bibliothek in Alexandria, zu den gefälschten Papieren gehören sogar Paulus Briefe, die ein Papst so spät wie 1350 n.C. höchstselbst verändert hat. Paulus als einziger wirklich lebendiger Zeitzeuge hat Jesus nie gesehen und war nie ein Christ, sondern bis zu seiner Hinrichtung um 62 n.C. durch Nero nur ein jüdischer Prophet, der behaupte ein Römer zu sein. Die anderen sogenannten Apostel sind Erfindungen von Textautoren, die damit ihr Geschreibsel akzeptiert haben wollten.

    Damit zu rechnen es gäbe in den Archiven überraschende Funde ist wohl ein wenig infantil.

  7. #7 von wahn am 15. Juli 2011 - 22:24

    @Didi
    wenn ich mal wieder ne Werbewurfsendung bekommen „“Sie haben gewonnen HAUPTGEWINN GARANTIERT“ dann wandert die bei mir ungeprüft ins Altpapier – denke mit den Aussagen der Theologen „Gott Wunderheilung …Blabla“ ist es ebenso – Alles reiner Werbemüll, Zeitverschwendung solche Aussagen prüfen zu wollen!

  8. #8 von Shimapan am 17. Juli 2011 - 14:39

    Mit der DNA-Technologie könnte man viele Reliquien-Knöchelchen derselben so genannten Heiligen in verschiedenen Kirchen vergleichen.

    Da braucht man keine Dna-Technologie zu. Wenn man einmal die ganzen Knochen zusammenzählt, die es von einem bestimmten Heiligen geben soll, kommt man schon auf viel mehr Knochen, als ein Mensch haben kann.
    Im Mittelalter wurde sehr schwunghafter Handel mit x-beliebigen Knochen betrieben, die dann als „Reliqien“ verhökert wurden.