Frauenfußball-WM: Nur lächerliche 12 von 49.000 kamen zur Andacht

Vor dem Spiel Deutschland gegen Nigeria stieß die Andacht auf verhaltene Resonanz.

Lediglich 12 der fast 49.000 Zuschauer im ausverkauften Stadion nahmen daran am 30. Juni teil. Dafür gebe es zwei Gründe: Zur Kapelle hätten nur Gäste Zutritt, die auch Zugang zum VIP-Bereich des Stadions hätten. Und die Fifa verstehe sich als „religionsneutral“. Deshalb habe man nur mit einem Plakat für geistige Besinnung werben dürfen.

Quelle: idea Nachrichten

  1. #1 von Noch ein Fragender am 8. Juli 2011 - 11:09

    Auch Jesus hat nur mit 12 Jüngern angefangen ….

  2. #2 von Wacke am 8. Juli 2011 - 12:00

    … und hat dann 49.000 bunt Bemalte gefunden?

  3. #3 von ichglaubsnicht am 8. Juli 2011 - 12:26

    Worin besteht denn darin der Mehrwert, dass man das man die Kapelle nur VIPs zugägnlich machen sollte? Gibts da etwa Sekt und Häppchen?

  4. #4 von Max Headroom am 8. Juli 2011 - 12:41

    @Wacke
    Mach Dich nicht über den abrahamschen Monotheismus lustig! Die Bibel, der Welt bestes Geschichtsbuch, erzählt von einem Mauerfall durch übermäßiges Rumtröten. Siehste? Die damaligen Fußballfans hatten schon die Vuvuzelas und haben sie – den Berichten zufolge – schon ausgiebig genutzt 😀 .

    @Topic
    Die zwei Gründe sind interessant 🙂 . Einerseits beschränkt man sich auf VIP-Pässe, andererseits ist die Wahrung der Religionsfreiheit ein Hindernis. Wie sähe die Alternative aus? Keine Beschränkung durch einen VIP-Pass, damit die restlichen 48.988, welche mit sabbernden Mündern vor den Kapellen standen, auch mal hinein dürfen? 😀 . Und dazu sind Plakate erlaubt, an dem Jesus als einzigster Erlöser beworben wird. Weil natürlich klar und offen für alle verständlich ist, dass Mohammed, Buddha und Ba’al nur erbärmliche Witzfiguren sind und kein Seelenheil bringen können? Das wäre unlauterer Wettbewerb, schließlich bewirbt kein Unternehmen sein Produkt (Milchschnitte, Knusperkeks, …) als einzigstes Produkt, welches satt macht. Wenn kein Nachweis der Behauptung (andere Produkte sättigen nicht, andere Ideologien wirken nicht, …) existiert, muss sich die Kirche über die unerlaubte möglicherweise Diskriminierung wundern 🙂 .

    Ich finde es lustig. Da gibt man Geld für eine Kapelle aus, um tausende von Menschen von der Liebe Gottes zu überzeugen, und nur ein rundes Dutzend stolpern hinein? Mit gutem Willen kann man sich damit entschuldigen, dass die restlichen 48.000 Menschen Gott schon besser kannten als die 12, und deshalb keine Kapelle zur Gottkommunikation benötigten. Klingt freundlicher als zu sagen, dass kein Schwein Interesse an dem magischem Firlefanz zeigte 😀 .

  5. #5 von klafuenf am 8. Juli 2011 - 12:43

    Ach ja. Vor ein paar Jahren haben wir mit unserer Arbeitslosenkapelle mal in einer bekannten Kirche in MA gespielt. Da war der Laden bumsvoll. Nachdem das letzte Stück Kabel in unseren Köfferchen und die Köfferchen im Auto verschwunden war und die Priesterin die Andacht abhalten wollte, war niemand mehr da. Ich meine wirkich niemand außer der Priesterin.

    *megagrins*

  6. #6 von Didi am 8. Juli 2011 - 13:28

    Jesus hat vor 2011 Jahren mt 12 Mitläufern angefangen. Die Christen hören mit 0 Mitläufern irgendwann auf. Hoffentlich bald. Alles eine Frage des Bildungsstandes.

  7. #7 von theokratis am 8. Juli 2011 - 14:30

    >> Alles eine Frage des Bildungsstandes.
    @Didi
    Wo hast du den das her ?

  8. #8 von Fussball WM Frauen am 8. Juli 2011 - 14:42

    Schade, aber solche Statements wie „religionsneutral“ passen doch mittlerweile zu unserer bürokratischen Welt.

  9. #9 von Barkai am 8. Juli 2011 - 16:11

    @klafuenf,
    bevor BBT es tut: die Dame war vermutlich Pastorin oder Pfarrerin. Priester sind die Dienstleister der RKK.

    @Fussball WM Frauen,
    wieos ist das schade? Nigerias Trainerin hat immerhin im Vorfled mit ihren homophoben äußerungen (inkl. Bezugnahme auf Exorzismus) doch schon stark für die Religion geworben. Außerdem hat die FIFA die Traiernin eben nicht zurückgepfiffen (wie es angebracht gewesen wäre!), somit passt der Ausdruck „religionsneutral“ wohl kaum. Homophobie scheint ok zu sein (zumindest so lange diese religiös begründet und motiviert ist?)

    @Thema,
    diee 12 Leute waren alle Mtiglieder der nigerianischen Mannschaft?! 😀

  10. #10 von AMB am 8. Juli 2011 - 18:44

    @Topic

    Die Gründe sind ein Witz, die wollen nur nicht wahrhaben, dass sich fast niemand für ihren Scheiß interessiert.

    @Barkai

    Nee, nur ein kleiner Teil der nigerianischen Mannschaft. 😉

  11. #11 von nishi am 8. Juli 2011 - 19:47

    Also ich finde die Christenverfolgung durch die FIFA absolut inakzeptabel…

  12. #12 von Max Headroom am 8. Juli 2011 - 19:52

    @nishi
    Ja, stimmt. Man hätte dem sofort entgegenwirken und die schlappen 49.000 „potenzielle Christen“ mit Peitschenhieben in die Kapelle lotsen sollen. Genauso wie es in der guten alten frommen Zeit gemacht wurde 😛 .

  13. #13 von Lebrac am 9. Juli 2011 - 10:13

    Hochprozentige Besinnung.

  14. #14 von Shimapan am 9. Juli 2011 - 19:43

    Hört sich für mich eher so an, als hätten sich die zwölf Leute auf dem Weg zum Klo verirrt.
    Oder sie wollten nur einen ruhigen Ort zum Schlafen haben.