Ministerpräsident Kretschmann: Christentum hat Idee vom Frieden durchgesetzt

Die weit verbreitete Anti-Kriegs-Haltung in der deutschen Gesellschaft ist nach Ansicht des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) eine Errungenschaft des Christentums.

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http://www.jesus.de/blickpunkt/detailansicht/ansicht/-/178147christentum-hat-idee-vom-frieden-durchgesetzt.html

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  1. #1 von emporda am 20. Juni 2011 - 18:56

    eine Errungenschaft des Christentums.
    —–
    Jeweils zu Hitlers Geburtstag schickt Kardinal Bertram „wärmste Glückwünsche an den Führer im Namen der Bischöfe und der Diözesen im Deutschen Reich“. Weder zu den Nürnberger Gesetzen von 1935 noch zu der Reichspogromnacht 1938 äußern sich die Amtskirchen. Nach Beginn der Deportationen deutscher Juden ab Oktober 1941 kommt es zu keinen Protesten. Aus dem 1938 gegründeten „Hilfswerk beim Bischöflichen Ordinariat Berlin“ unter Dr. M. Sommer, Dompropst B. Lichtenberg und H. Krone gibt es ab 1942 Information an die Bischöfe und die Kurie, die Deportationen der Juden in den Osten sind keine Umsiedlung, sondern die Vorbereitung für die physische Ausrottung aller Juden.

    Das nenne ich eine friedliche Haltung dem größten Kriegstreiber der deutschen Geschichte im Namen aller Christen zu bejubeln

  2. #2 von Rumpelstilzchen am 20. Juni 2011 - 19:10

    … Das beweisen schließlich 2000 Jahre Geschichte ohne Kriege, vor allem keine Religionskriege. Die Kreuzzüge hat es bekanntlich nie gegeben.
    Darf sowas Ministerpräsident sein?

  3. #3 von Randifan am 20. Juni 2011 - 19:39

    Der Papst erklärte den Pazifismus für unchristlich, ein Christ muss anscheiend bereit sein, mit Gewalt für seine Werte einzustehen.
    http://storico.radiovaticana.org/ted/storico/2004-11/21802.html
    Dieser Kretschmann verbreitet schon wieder eine Nebelkerze.

  4. #4 von Igor am 20. Juni 2011 - 19:44

    Hat er Recht. Ohne den von Klerikern mit angezettelten WWII hätten die Deutschen sicher nicht derart die Schnauze voll vom Krieg. Besten Dank.

  5. #5 von Aren am 20. Juni 2011 - 19:48

    Noch kein halbes Jahr im Amt und schon zum Schämen, besten Dank auch Herr Kretschmann, ich glaube in der CDU wären Sie besser aufgehoben.

  6. #6 von AMB am 20. Juni 2011 - 20:04

    Warum blamieren sich Politiker, sobald sie über das Christentum sprechen?

  7. #7 von Gelmir am 20. Juni 2011 - 20:07

    Hmm, weil es größtenteils alles nur depperte Christen sind, diese Politiker?

  8. #8 von nautilus am 20. Juni 2011 - 20:18

    Also wenn wir wirklich einen alten Aberglauben brauchen, um friedlich zu sein, dann sich wir schon eine erbärmliche Spezies.

  9. #9 von Kurt am 20. Juni 2011 - 20:19

    Im Überschwang des Hochgefühls im Vorfeld des Endsieges des Ökosozialismus kann ein Herr Kretzschmann das Wasser nicht halten und wartet schon mal mit den neuen gültigen Wahrheiten auf. Das Wahrheitsministerium ist schon in Gründung.

    Vor hundert Jahren war die Zentrumspartei polititscher Arm der Papisten. Heute ist Bündnis90/Grüne politischer Arm der Protestanten. So geht das.

  10. #10 von F. M. am 20. Juni 2011 - 20:22

    Zitat AMB: Warum blamieren sich Politiker, sobald sie über das Christentum sprechen?/Zitat

    Weil in dem Moment, in dem sie über das Christentum zu sprechen beginnen, der Glauben einsetzt und der Verstantd weitestgehend stillgelegt wird. In extremis zu beobachten bei Matussek. Glauben frisst Hirn!

    Zitat Igor:
    Hat er Recht. Ohne den von Klerikern mit angezettelten WWII hätten die Deutschen sicher nicht derart die Schnauze voll vom Krieg. Besten Dank./Zitat

    Sie sollten vorsichtiger „argumentieren“. Die höheren Chargen der römisch-katholischen Hierarchie waren ganz begeistert, dass der Führer es den bösen, bösen Bolschewiken in Moskau mal so richtig gezeigt hat. Bis kurz vor Moskau eben, danach gings zurück. Sie wissen ja, wie es, Gott und den Aliierten sei Dank, ausging.

    quelle: wikipedia
    Den Überfall auf die Sowjetunion sah von Galen in einem Hirtenbrief vom 14. September 1941 als Kampf gegen die „Pest des Bolschewismus“ an. Er bezeichnete es als eine „Befreiung von einer ernsten Sorge und eine Erlösung von schwerem Druck“, dass der „Führer und Reichskanzler am 22. Juni 1941 den im Jahr 1939 mit den bolschewistischen Machthabern abgeschlossenen sog. ‚Russenpakt‘ als erloschen erklärte …“ Dabei zitierte er den Begriff „jüdisch-bolschewistische Machthaberschaft“ Hitlers wörtlich.

    Ihre Aussage, dass katholische Kleriker den WKII angezettelt hätten ist sicher nicht richtig, ABER DAGEGEN war die katholische Hierarchie keineswegs und die Historiker sind sich in dieser Sache selten einig, dass die Äusserungen von Galens beinahe schon unter Kriegstreiberei zu rubrizieren sind.

  11. #11 von Barkai am 20. Juni 2011 - 20:22

    der Chauvinismus hat schließlich auch die Idee vond er Gleichberechtigung von Mann und Frau durchgesetzt.

  12. #12 von ichglaubsnicht am 20. Juni 2011 - 20:24

    Die fast ausschließlich christliche Bevölkerung im Europa der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erklärt auch das damals zu tiefst pazifischtische Zusammenleben aller Menschen auf dem Kontinent. Wer sehnt sich nicht in diese Zeit zurück, als die Anti-Kriegs-Haltung der Bevölkerung in den 1930er- und 1940er-Jahren ihren Höhepunkt fand? Heute sterben täglich tausende Menschen weil militante Krawall-Atheisten durch Kriege, Anschläge und Verbrechen die säkulare Bevölkerung dezimieren!

    Ich habe es schon vor der Wahl in Baden-Württemberg gesagt: Wer Grün wählt wird sich schwarz ärgern.

  13. #13 von Hinterfragerin am 20. Juni 2011 - 20:29

    Dies setzt letztlich voraus, dass die christlichen Kirchen in Deutschland

    a, eine „Anti-Kriegs-Haltung“ fördern. Was ich für die Zeit nach 1945 durchaus sehe, davor allerdings scheint mir dies historisch nicht nur nicht korrekt zu sein, es scheint mir der historischen Realität entgegengesetzt. Und wenn sie eine solche gehabt hätte müsste man feststellen: Anscheinend war ihr Einfluss vor 1945 wesentlich geringer als danach – was ebenfalls schlicht den Tatsachen widerspricht.
    b, in ihrem Einfluss nach 1945 noch so prägend waren, dass sie diese ihre (neue!) Haltung tatsächlich in der Bevölkerung verbreiten konnten. Dumm nur, dass dies genau der Zeitraum ist, speziell die Zeit, in der sich tatsächlich eine Friedensbewegung entwickelte, in der die Kirchen rapide an Einfluss verloren.

    Kurz: Eine Anti-Kriegs-Haltung, wie sie heute viele Deutsch vertreten, ist vor allem ein Resultat zweier verlorener Weltkriege und der kritischen Auseinandersetzung mit einem kriegerischen Erbe. Die Kirchen haben diese Auseinandersetzung letztlich gleichzeitig mit dem Rest der Gesellschaft vollzogen, ihre heutige Anti-Kriegs-Haltung ist ein Teil des gesellschaftlichen Wandels, nicht dessen Ursache.

  14. #14 von Igor am 20. Juni 2011 - 20:36

    @ F.M.: Zugegeben. Deine Formulierung trifft es weit eher.

  15. #15 von Wolfgang Brosche am 20. Juni 2011 - 21:25

    @randifan – Vielen Dank für den Link – hier kann man allerdings Wichtigeres erfahren, als dasß Herr Kretschmann ein frommer Dummschwätzer ist:
    den letzten Satz, der Ratzinger zitiert, fand ich atemberaubend: der Staat ist nichts weiter als ein Freiraum für die verschiedenen religiösen Gemeinschaften.
    Jahrhunderte lang hat sich die katholische Kirche gegen die Staatwerdung in Europa gewehrt (Kein Wunder, denn sie sah sich als „natürliche“ Herrscherin der Wel). Die einzelnen Staaten in Europa waren König- und Herzogtümer etc. von Gottes (also der Kirche Gnaden). Den ersten säkularen Staat in Europa, Frankreich – der auch erst gegen Ende des 18. Jahrhnderts entstand, bekämpfte sie mit allen möglichen Mitteln.
    Aber die katholische Kirche tat das, was sie immer tut, die wendet und dreht sich, bis es paßt: nach Ratzingers Aussage sind die Staaten weltweit nur Mittel zum Zweck, um ihre Herrschaft zu erlauben und zu schützen.
    Wer noch eines Beleges des Cäsarenwahnes dieses Mannes bedarf, der muß sich hier „Mit Grausen“ abwenden. Dieser Mann ist ebenso irrwitzig und herrschsüchtig wie die Taliban!
    Nicht bloß, daß er mit diesen Worten die alles beherrschende Stellung seiner Religion beansprucht, er degradiert die Staaten auch zu STeigbügelhalter seines Religionswahnsinnes.
    Hier, in den Details seines Welt- und Rechtsverständnisses, zeigt sich, wes Geistes Kinder Papst und Klerus tatsächlich sind!

  16. #16 von Andreas P am 20. Juni 2011 - 21:31

    Es gibt ja durchaus eine pazifistische Traditionslinie im Christentum, etwa in der Verweigerung des Kriegsdienstes durch einige der fruehesten Christen – bis Theologen dann herausfanden, dass es kein Widerspruch ist, seinen Naechsten zu lieben und gleichzeitig totzuhauen (näheres bei jedem Militärseelsorger oder auch in BBTs einschlägigen Beiträgen).

    Auch der mittelalterliche „Gottesfriede“ hatte ja durchaus eine Zivilisierung, Beschraenkung des Krieges zum Ziele – wenn auch eher aus dem Motiv, das Personal und die beherrschten Pfründe nicht dauernd durch Feudalfehden in Mitleidenschaft gezogen zu sehen, sondern eben in Ruhe den Besitzstand zu halten, zu mehren und auszubeuten. Die ’schlaue‘ Idee, Friede im inneren – christlichen Abendland – durch missionierend eEroberungszüge nach außen zu schaffen, zeigt die Begrenztheit christlich-kirchlicher Friedensliebe dann auch nur allzu deutlich.

    Dass der zwei Jahrtausende dauernde Bruderkrieg zwischen den Nachfolgestaaten des Römischen Reiches fürs erste und hoffentlich für immer zu Ende ging, dass – bei allem Zoff um Griechenland und allem nationalen Getöse – doch Friede in Europa herrscht, Krieg weitgehend geächtet ist, ist eine Entwicklung, die von den Kirchen eher nachvollzogen als vorangetrieben wurde: Die Haltung etwa eines Bischof Graf von Galen, der den Nazi-Eroberungszug in Russland als „Kreuzzug gegen den Bolschewismus“ verherrlichte, war ja 1945 keinesfalls aus der Welt. „Frieden“ fordern die Kirchen ähnlich wie „Toleranz“ eben in aller Regel dann ein, wenn es nicht sie selbst sind, die durch Gewalt und Unterdrückung profitieren.

    Den Verbalradikalpazifismus von Käßmann sollte man daher nicht allzu eng sehen, abgesehen von seinen mangelhaften intellektuellen Meriten dürfte er ebenso beständig sein wie der jenes links-grünen Milieus, das am Ende Dr Joseph „Strangelove“ Fischer treu und gehorsam in den Kosovo-Krieg folgte.

    ———-

    Die Kirchenlinie lässt sich weit eher im Allgemeinen verstehen: Kriege werden dann wahrscheinlicher, wenn es einen Haufen perspektivloser junger Männer gibt, die glauben, wenig zu verlieren zu haben, aber viel gewinnen zu können. Ein Schreihals / eine Schreihälsin zum Hinterherlaufen findet sich dann im Zweifelsfall immer.

    Befördert wird das ganze durch Profiteure, die ohne eigenes Risiko vom Krieg glauben profitieren zu können. Es dürfte ein Zusammenhang bestehen zwischen der zwischen Hitler und den Kirchen ausgehandelten Befreiung der Kirchenfunktionäre vom Kriegsdienst und der starken, expliziten Unterstützung, die er für seine Kriege aus diesen Kreisen bekam. Die wenigen christlichen Kriegsdienstverweigerer jedenfalls – im Fall des Katholizismus in „Großdeutschland“ etwa ein halbes Dutzend – konnten nicht mit der Unterstützung von Kirchenseite rechnen – im Gegenteil. (Ausnahme hier: Die Zeugen Jehovas, damals „ernsthafte Bibelforscher“.)

    Insofern sind das Behindern von Kriegsprofiteuren, inklusive Verfolgung von Kriegsanzettelern und anderen -verbrechern, und die Schaffung persönlicher (auch wirtschaftlicher) Perspektiven ein weitaus besseres Friedensprogramm als die jeweils gerade aktuellen Ewigen Wahrheiten der Kirchen.

    (Wo sich zumindest die traditionsverbundeneren orthodoxen Kirchen da wieder einmal verortet haben, zeigt der Auffindort des (bosnisch-)serbischen Generals Mladic.)

  17. #17 von F. M. am 21. Juni 2011 - 00:14

    Zitat ichglaubsnicht:

    Ich habe es schon vor der Wahl in Baden-Württemberg gesagt: Wer Grün wählt wird sich schwarz ärgern./Zitat

    Das glaube nun ich wieder weniger. Kretschmann hat noch nie aus seiner grundkatholischen Überzeugung ein Hehl gemacht. Alle die nicht völlig blind in diese Wahl gegangen sind, wussten, dass er praktizierender Katholik ist, eine Audienz beim Papst hatte, bei der er diesem eigentlich viel mehr sagen wollte (ziemlich genau das, was Ratzinger am aller wenigsten hören will) und dass er in katholischen Gremien mitarbeitet.

    Spötter behaupten, die Badener und Württemberger hätten sich mit Kretschamnn nur einen grün lackierten Erwin Teufel (auch katholisch, auch aus Spaichingen, auch ein staubtrockener Typ) in die Villa Reitzenstein gewählt.

    Aber darauf kommt es nicht an. Es kommt darauf an, dass er endlich einen Schritt in Richtung erneuerbare Energien macht und zum Beispiel Windmühlen auf der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald erlaubt, die Erwin Teufel und Nachfolger strikt VERBOTEN hatten, weil es sie aum die schöne Aussicht barmte (die Hochspannungsleitungen in denselben Gegenden störten die Herren nicht).

    Es kommt drauf an, dass er den „Hauptschulrebellen“ aus dem stockkonservativen Oberschwaben endlich ihre lang ersehnte Gemeisnchaftsschule genehmigt.
    Es kommt darauf an, dass Daimler-Benz, Audi und Porsche, sowie Bosch, Mahle und die vielen anderen am Autobau Beteiligten Unternehmen endlich auf den Weg gebracht werden, die deutschen Autoschmiede in umeltfreundlichere Gefilde zu bringen, bevor das, wie beispielsweise beim Katalysator und beim Dieselpartikelfilter, schon wieder die Franzosen zuerst machen. Vielleicht schaffen die es auch diesmal die Ersten zu sein. Im Herbst bringt Citroen den DS5 raus: 200 PS bei unter 100g CO² Ausstoss .

  18. #18 von F. M. am 21. Juni 2011 - 00:20

    ach ja, hier eine Quelle zu den Hauptschulrebellen: www. tinyurl.com/Hauptschulrebellen

  19. #19 von emporda am 21. Juni 2011 - 04:12

    Da läßt sich ein frommer Katholik als Ministerpräsident von einem Bischof zu einer Lobhudelei seines Glaubens verleiten und ist zu dämlich zu durchschauen, wie sehr er mißbraucht wird

    Kardinal Meisner definiert 2011 Leid und Elend als göttliches Geschenk um den Glauben an Gott und zu erhalten: „Es ist etwas sehr Schönes, wenn man sieht, wie die Armen ihr Kreuz tragen. Wie die Passion Christi, ist ihr Leid ein großes Geschenk für die Welt“. Der Text ist pervers wie der Slogan „Arbeit macht frei“ am KZ-Tor von Auschwitz und seine Kriegsverherrlichung in der Frankfurter Rundschau von 1996: „Ein Volk könne nur beruhigt sein, wenn es wisse, dass die Waffen zur Verteidigung und Erhaltung des Friedens in Händen seien, deren Köpfe und Herzen um ihre Verantwortung vor Gott und der Welt wissen… In betenden Händen‘ sei die Waffe vor Missbrauch sicher,“ Der Großinquisitor Ratzfatz schreibt dazu an den Senatspräsidenten von Italien „Pazifismus, der keine Werte mehr kennt, die verteidigungswürdig sind, ist als unchristlich abzulehnen“.

    Es ist das klassische Werteschema der letzten 2000 Jahre, der Mensch braucht Waffen und Kriege, damit gibt es Rassismus, Not, Leid und Elend, die Religionen haben Hochkonjunktur.

  20. #20 von Lebrac am 21. Juni 2011 - 10:02

    Ich wusste gar nicht, dass Deutschland erst nach 1945 christianisiert wurde.

  21. #21 von F. M. am 21. Juni 2011 - 10:14

    Zitat Meisner von emporda: …In betenden Händen’ sei die Waffe vor Missbrauch sicher,“/Zitat

    Was wiederum meine These bestätigt, dass Glauben Hirn frisst. Meisner sieht aber vielleicht den Krieg, den Francisco Franco de Bahamonde in Spanien angezettelt hat als „gerechten“ Krieg, weil er ja gegen die bösen, bösen „Bolschewiken“ gerichtet war, die sich die Spanier selbst als Regierung gewählt hatten. Allerdings haben die ständigen Gebete und die Krichenrennerei Franco nicht davon abgehalten seine Waffen gegen völlig Unschuldige zu gebrauchen. Genau so wenig, wie sie Dollfuss, Pinochet, Pavelic, Pilsudski, Tiso oder Torquemada oder alle anderen katholischen Blutsäufer davon abgehalten haben.

  22. #22 von Autonomer Atheist am 21. Juni 2011 - 11:25

    Sieht so aus als würde der Herr Kretschmann sich bestens mit Leuten wie dem Herrn Matussek verstehen, so von Religiot zu Religiot!

    Herr Kretschmann „glaubt“ sicherlich auch, dass Deutschland seine Demokratie, seine (zumindest auf Papier gebrachte) Rechtsstaatlichkeit und Freiheitlichkeit irgendwelchen Kuttenträgern zu verdanken hat. Von wegen „christliche Werte“ (aber nicht: Intoleranz, Minderheitenhetze, Moralin, Schuld-und-Sühne-Hörigkeit, Wissensfeindschaft …) und „Leitkultur“ …

    Solch eine befremdliche, einseitige Haltung zum Christentum, wie man sie sonst nur bei Christdemagogen (C*U) antrifft, ist im 21. Jahrhundert eigentlich ein Skandal!

  23. #23 von Deus Ex Machina am 21. Juni 2011 - 12:45

    „Christentum hat Idee vom Frieden durchgesetzt“

    –> Oh Mann, das ist doch nun schon zu leicht. Eigentlich keine Herausforderung mehr, so etwas zu kommentieren. Aber trotzdem dann doch mein Senf dazu:
    „Ja, nachdem es alles um sich herum kurz- und klein gehauen hatte. Und wenn die Nazis erst mal alles plattgemacht hätten, was ihnen nicht arisch genug war, dann…………..“
    Lasst dem Mann doch die psychiatrische Hilfe zukommen, nach der er offenabr verlangt.

  24. #24 von mreins am 21. Juni 2011 - 12:56

    Glaube21

  25. #25 von Lebrac am 22. Juni 2011 - 09:45

    Vom christlichen Frieden!

    Und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein.