Christian Pulls Gay From Wheelchair

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  1. #1 von D-3-H am 14. Mai 2011 - 18:44

    und in der heiligen schrift hänsel und gretel, verfasst von dem apostel jacob ludwig carl grimm und seinem bruder, dem heiligen wilhelm carl grimm steht geschrieben, das hexen in lebkuchenhäusern verbrannt werden. wer sich auf diese texte bezieht würde als geisteskrank gelten.

    wenn die märchenauthoren aber namen wie matthäus, lukas, johannes etc. haben ist das natürlich in ordnung.

  2. #2 von Wildbetta am 14. Mai 2011 - 19:41

    We are just quoting… it is a sin in the eyes of the holy god…. Schön für euren Gott. Wenn er ein Problem damit hat soll er runterommen und mitdisutieren. Selbst wenn es Gott gäbe heißt das noch lange nicht, dass er uns Menschen seine Vorstellungen aufdrücen dürfte.

  3. #3 von bundesbedenkentraeger am 14. Mai 2011 - 21:18

    das hexen in lebkuchenhäusern verbrannt werden. wer sich auf diese texte bezieht würde als geisteskrank gelten.

    Wer Hexen verbrennt und sich auf die Bibel beruft, wird ebenso weggeschlossen. Das liegt doch nicht am Text, den man zu runde legt, sondern an der Tat.

    A propos Hexenverbrennung: Früher, in der „guten alten Zeit“, da hätten wir die Leute mit den „God hates“ Schildern als Häretiker verbrennen können…

  4. #4 von mreins am 14. Mai 2011 - 21:26

    ihr hab aber die Hexen verbrannt

  5. #5 von AMB am 14. Mai 2011 - 22:07

    @bbt

    Hätte man wirklich jeden weggesperrt, der eine Hexenverbrennung (Mittelalter) gefordert hatte, würde es heute kein Christentum mehr geben!! :mrgreen:
    Wenn es nicht an dem Vers liegt, woher hatten dann die Christen ihren Grund?? *grübel*

  6. #6 von AMB am 14. Mai 2011 - 22:12

    Das Video zeigt wieder einmal, wie asozial Bibeltreue sind!!

  7. #7 von Lisa am 14. Mai 2011 - 22:32

    @ Bundesbedenkenträger:

    Das liegt doch nicht am Text, …

    Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen. 2. Mose 22.17

    Das Problem hierbei ist, dass die Bibel noch als moralischer Leitfaden verkauft wird, die grausamen Anweisungen aber (so zahlreich sie auch sind) werden ignoriert und so können Christen in der Überzeugung leben, ihre Menschenverachtung wäre völlig legitim. Jedes andere Buch wäre wegen Volksverhetzung oder ähnlichem schon längst indiziert.

  8. #8 von dinuma am 14. Mai 2011 - 22:40

    „Das Problem hierbei ist, dass die Bibel noch als moralischer Leitfaden verkauft wird, die grausamen Anweisungen aber (so zahlreich sie auch sind) werden ignoriert und so können Christen in der Überzeugung leben, ihre Menschenverachtung wäre völlig legitim. Jedes andere Buch wäre wegen Volksverhetzung oder ähnlichem schon längst indiziert.“

    Die Lektüre dieser heterogenen Textsammlung musst du eben den professionellen Rosinenpickern überlassen und denen, die dir erklären können, wie das und jenes gemeint ist und wie es unbedingt im historischen Kontext verstanden werden muss, in welchem die Texte entstanden sind. Was ja auch stimmt, nur hat sich der historische Kontext seit den letzten 2000 geringfügig verändert, was aber Christen nicht davon abhält, die Bibel nach wie vor als DIE Quelle der Inspiration und Orientierung anzupreisen. Christ sein heisst eben: seit 2000 in höchster Glückseligkeit auf der Stelle treten.

  9. #9 von Skydaddy am 15. Mai 2011 - 07:13

    @BBT:

    Wie üblich: Thema verfehlt!

    D-3-H schrieb nicht: „Wer Hexen verbrennt“, sondern „wer sich auf diese texte bezieht würde als geisteskrank gelten.“

  10. #10 von bundesbedenkentraeger am 15. Mai 2011 - 13:15

    Es liegt nicht am Bibeltext, daß Leute weggeschlossen werden. Sondern an den Gesetzen. Das gitl ob man sich auf die Bibel beruft, oder auf die Gebrüder Grimm.

  11. #11 von Max Headroom am 15. Mai 2011 - 13:55

    D-3-H beschrieb eine fiktionale Situation. Wenn Märchen geschrieben werden und ein Mensch übt anhand dessen Überzeugung eine Tat wie etwa die Verbrennung von rothaarigen Frauen aus, dann wird diese Person als geisteskrank angesehen.
    Ich bin kein Mediziner und kann nicht beurteilen, ob man den Begriff „Geisteskrank“ nutzen kann. Als „typisch verrückt“ würde man aber sicherlich gelten 😉 . Wer Realität und Fiktion nicht unterscheiden kann und beide Welten vermischt – möglicherweise weil lustig gekleidete Geschichtenerzähler den Menschen seit langer Zeit unaufhörlich erzählen, dass alles wahr sei – der wird tatsächlich Ärger bekommen. Einerseits, und das stimme ich dem Bundesbedenkenträger zu, wird man aufgrund der getätigten Handlung (Mord) hinter Gitter kommen. Andererseits auch gesellschaftlich, denn man erzeugt womöglich Leid bei bestimmten Personengruppen, wenn man eine geliebte Person aufgrund etwaiger Märchentexte und abstrusem Verfahren das Leben nimmt.
    Was dem Wahn in der heutigen Zeit angeht: nicht selten wird der Realitätsbezug des Täters mit einbezogen. Wenn die Person schlicht und ergreifend nicht imstande war, zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden, dann wird dies meist im Strafmaß mit einbezogen. Zum Beispiel durch einen Aufenthalt in einer Psychatrie.
    Wie genau sah denn die damalige Bestrafung für die sogenannten „Hexenjäger“ und „Hexenverbrenner“ aus? Ich spekuliere, dass aufgrund der vorherrschenden christlichen Ideologie eine inhumane Handlung wie die Vernichtung von (unpassendem) Leben nicht ausserordentlich bestraft wurde.

    @Topic
    Ist doch alles ganz normal. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Wenn man anderer Meinung ist, dann eben nicht.
    Wer wundert sich da noch? Gott will es so, denn er griff in die christliche Handlungsfreiheit nicht ein. Also regierte hier die Ideologie der Nächstenliebe … und des Schwulenhasses.

  12. #12 von Barkai am 15. Mai 2011 - 14:52

    „A propos Hexenverbrennung: Früher, in der „guten alten Zeit“, da hätten wir die Leute mit den „God hates“ Schildern als Häretiker verbrennen können…“
    Heutzutage nicht mehr und das ist gut so!

  13. #13 von Sheldon Lee Cooper am 15. Mai 2011 - 15:13

    > Das gitl ob man sich auf die Bibel beruft,
    > oder auf die Gebrüder Grimm.

    Ich würde gerne mal jemanden sehen, der sich bei so etwas auf die Gebrüder Grimm beruft und nicht etwa auf religiöse Schriften. Ich bitte daher um Beispiele. Gesetzte, die sich auf die eine oder andere Religion berufen und Leute wegsperren oder umbringen, gibt es nun zu genüge. Aktuell ist ein solches Gesetz in Uganda in Planung, das Schwule mit dem Tode bestraft und sich eindeutig auf den christlichen Glauben beruft.

    BBT, nenne mir doch bitte ein ähnliches Gesetz, das sich auf die Schriften der Gebrüder Grimm beruft, um deiner Position das nötige Gewicht zu verleihen. Ich bin gespannt.

  14. #14 von Deus Ex Machina am 15. Mai 2011 - 15:17

    „da hätten wir die Leute mit den „God hates“ Schildern als Häretiker verbrennen können…“

    —> Schön zu lesen, wen ihr denn so hättet verbrennen KÖNNEN.

  15. #15 von Barkai am 15. Mai 2011 - 16:26

    Der Prediger in dem Video aht aber auch Durchblick „Homosexuality and lesbianism (…) „

  16. #16 von pufaxx am 15. Mai 2011 - 16:32

    @Barkai: Stimmt, das ist echt geil. 🙂 Beinahe so wie „Asiaten und Japaner“ …

  17. #17 von AMB am 15. Mai 2011 - 17:18

    @Barkai

    Das sind Religioten!!

  18. #18 von Deus Ex Machina am 15. Mai 2011 - 17:55

    Einge der Gestalten dort, die „einfach nur zitieren, was die Bibel sagt“, sehen so aus, als ob sie auch gelegentlich mal Mein Kampf zitierten. Aber da gibt es ja eh eine große Schnittmenge.