Wir sind Kirche: Solidarität mit abberufenen Bischof Morris

„Wir sind Kirche“ sieht in der Abberufung des australischen Bischofs William M. Morris eine Verletzung der Menschenrechte durch eine menschenunwürdige diktatorische Entscheidung des Vatikans. Deshalb ruft die Kirchenreformbewegung alle Menschen die für Gerechtigkeit eintreten auf, bei der Nuntiatur gegen die Entscheidung zu protestieren und Solidarität mit dem australischen Bischof Morris aus der Diözese Toowoomba/Australien zu zeigen.

2006 hat Bischof Morris festgestellt, dass in seiner Diözese 2014 mit ihm nur mehr 19 Priester sein werden. Zur Lösung des Priestermangels schlug er vor, aus dem Amt geschiedene Priester wieder und verheiratete Männer sowie Frauen mit priesterlichen Diensten zu betrauen, wenn dies die Kirche zulasse. Ein so fürsorglicher, vorsichtiger und transparenter Vorschlag genügte, dass der Vatikan reagierte.

Weiterlesen:

http://www.wir-sind-kirche.at/content/index.php?option=com_content&task=view&id=900&Itemid=14

  1. #1 von AMB am 5. Mai 2011 - 07:54

    Wenn ihnen die Handhabung des Vatikans nicht passen, dann sollen sie austreten!!

  2. #2 von deradmiral am 5. Mai 2011 - 08:31

    Wenn ihnen die Führung nicht passt, dann sollen sie die Demokratie und Gewaltenteilung einführen. Die Katholiken können sich glücklich schätzen, dass der Vatikan“staat“ nicht nur keine Konditorei, keinen Supermarkt und keinen Fahrradladen hat, sondern als „souveräner Staat“ auch kein Gefängnis besitzt, indem Revolutionäre ihren Schauprozess entgegen zittern müssen.

    Dennoch sind unsere Katholiken zu ängstlich sich gegen ihre totalitären Führer zu erheben: Der Bischof könnte ja seine Stirnrunzeln oder den Segen verweigern.

  3. #3 von Rumpelstilzchen am 5. Mai 2011 - 08:34

    Ist doch schön, wenn der Vatikan nichts gegen das Aussterben der Pfaffen in Australien unternimmt! Ich bin gegen lebensverlängernde Maßnahmen für Komapatienten.

  4. #4 von Lebrac am 5. Mai 2011 - 08:57

    Es wird wirklich Zeit, dass unser BBT Papst wird.

  5. #5 von deradmiral am 5. Mai 2011 - 09:21

    Moment! Ich wollte Papst werden:
    http://www.admiral-for-pope.com
    Schließlich ist das mittlerweile die einzige Möglichkeit als lebenslang herrschender Despot automatisch als Quell höchster Moralvorstellungen mit den Steuergelder aus anderen Ländern die Welt zu bereisen und trotz aller Verbrechen noch königlich empfangen zu werden.

  6. #6 von Lebrac am 5. Mai 2011 - 11:57

    @admiral

    Nicht traurig sein, womöglich braucht er ja einen Tennislehrer, oder ein paar kräftige Ruderer für seine Galeere.

  7. #7 von theokratis am 5. Mai 2011 - 12:17

    Ach Kinders .. ich bin Euch da schon wieder voraus:

    Hail Eris & gelobt sei ‚Bob‘

  8. #8 von business am 5. Mai 2011 - 14:36

    Marz 2007 14 59. Ich glaube nicht an die Kirche .Militante Atheisten sind zur Zeit gespannt wie Bischofe und Vatikan auf eine fast freigeistig klingende AuBerung eines deutschen Kardinals reagieren werden…Kardinal Lehmann in der Sendung Quergefragt kreuz.net Mainz Ich glaube nicht an Kirche und Christentum. Das erklarte Karl Kardinal Lehmann .von Mainz am Mittwoch abend in der Sendung Quergefragt des Fernsehsenders Sudwestrundfunk .Kardinal .Lehmann diskutierte im Mainzer Staatstheater mit der buddhistischen Nonne Bhikshuni Tenzin Wangmo dem .Vorsitzenden der religionsfeindlichen Giordano Bruno Stiftung Michael Schmidt-Salomon und dem ehemaligen .Sprecher der deutschen Tagesschau Wilhelm Wieben.Das Thema der Sendung lautete Zwischen Himmel .und Holle Gibt es ein Leben nach dem Tod? Dabei erklarte Kardinal Lehmann daB er nicht an die .Kirche glaube sondern nur an Gott.Der Kardinal wiederholte seine Aussage auf eine erstaunte Nachfrage .der Moderatorin.Man konne letzten Endes nur an Gott glauben erklarte der Kardinal. Die Kirche sei .ein Werkzeug ein Mittel um das hier und heute zu verwirklichen was Gott von uns wolle Aber die Kirche .gehort immer sozusagen in die zweite Ordnung unterhalb Gottes. Sie wird .eines Tages aufhoren. Man konne im Blick auf die Kirche nie so von Glauben reden wie mit Blick auf .Gott korrigierte der Kardinal seine Aussage.

  9. #9 von Sheldon Lee Cooper am 5. Mai 2011 - 17:32

    > eine Verletzung der Menschenrechte durch eine menschenunwürdige
    > diktatorische Entscheidung des Vatikans

    Aber nur, wenn sie gegen die eigene Gemeinde gerichtet und man selbst betroffen ist, oder?