Thunderf00t: Die Hoffnungslosigkeit des Atheismus

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  1. #1 von Deus Ex Machina am 6. Februar 2011 - 17:02

    Ich kenne diese „Argumentationsstrategie“, dem anderen Depressionen unterzujubeln. Hat ein Moslem bei mir in einer Diskussion auch mal versucht, nach einiger Zeit stellte sich dann heraus, dass er selber welche hat und nur mit Psychopharmaka durch den Tag kommt, „ABER ER WEIß JA UM DIE LIEBE ALLAHS!!“

  2. #2 von Max Headroom am 6. Februar 2011 - 18:49

    @Deus Ex Machina
    Ich habe mal erfahren dürfen, dass der Humanismus (Hoffnungslosigkeit) zur Selbstzerstörung führt. Kurz: Das Ende der egoistischen Bestrebungen des Menschen führt zur Sackgasse und somit zum Tod. Erst die Hoffnung (=Glaube) an ein Weiterbestehen (in Gott) werde den Menschen weiterbringen.
    Ein solches „Depressionaargument“ bekam ich von einer (ansonsten sehr liberalen) Katholikin. Eine sehr … ähm … „merkwürdige“ Erfahrung für mich 🙂 .

  3. #3 von Hässliche Wahrheit am 6. Februar 2011 - 21:20

    Die Hoffnungslosigkeit des Atheismus?

    Wenn ich so durch die Bibel blättere dann fallen recht schnell die Worte Erbschuld und Armageddon. Und alle seitenlang darf man dann lesen, was so alles Leuten wiederfährt die sich nicht an Gottes Gebote halten. Und wenn man nicht gläubig genug war, dann geht die ganze Schose nach dem Tod weiter.

    DA bleib ich doch lieber Atheist.

  4. #4 von Barkai am 6. Februar 2011 - 23:34

    was ist eigentlich mit jenen, die vergeblich gehofft haben? Die weil sie den Heilsversprechen eines Gottes glaubten, ihr Leben lassen mussten? Jenen, die aufgrund ihrer religiösen Weltanschaung (oder deren Nichtexistenz) in einigen Teilen der Erde noch immer verfolgt werden? Haben die auch noch Hofnung? Haben Menschen, die aufgrund der Vorgaben eines vermutlich ncith realen Gottes andere Menschen ermorden, unterdrücken, ausgrenzen, vertreiben eigentlich auch immer noch viel Hoffnung. Wenn ja, warum hoffen sie so stark auf einen Gott, der seine Angelegenheiten nicht mal selber in die Hand nehmen kann?
    (Und jetzt bitte nicht die allseits beliebte Argumentationslinie, dass echte Anhänger von Religion X ja niemals das Blut der Menschen, die lieber Religion Z die Treue gehalten haben, vergossen hätten.)

  5. #5 von rolandschwarzer am 8. Februar 2011 - 14:42

    @Deus Ex Machina
    diese Diskussion hatte ich kurioserweise einmal, als ich mit schweren Depressionen in der Psychiatrie lag. Eine Mitpatientin hat mir stundenlang erzählt, wie toll es ist, wenn man „Jesus in sein herz läßt“ und ach wie glücklich sie doch deshalb sei.
    Ihre Diagnose? Depressionen. Anscheinend ist Jesus als Antidepressivum nicht sonderlich wirksam. Da nehme ich doch lieber mein Mirtazapin. 😉