Somalia: Geschlechtertrennung, Musik- und BH-Verbot nach Islam-Dekret

Prophet mit BH

Obgleich der Prophet ein begeisterter Anhänger von BHs war, sind BHs seinen somalischen Anhängerinnen verboten (Autor unbekannt verzogen - Original gemeinfrei, BH von bec outofmytree/Bec CC BY-SA 2.0)

Ein Dekret der Al-Shabab-Miliz in Somalia sorgt für Entsetzen: Ohne Verwandtschaftsbeziehung dürfen Männer und Frauen keine Gespräche mehr in der Öffentlichkeit führen, spazieren gehen oder sich begrüßen. Auch Musik und BHs sind als unislamisch untersagt. Bericht aus einem von der islamistischen Miliz beherrschten Landesteil.

MOGADISCHU. Islamisten der Al-Shabab-Miliz in Somalia haben Männern und Frauen eine öffentliche Begrüßung verboten, sofern sie nicht miteinander verwandt sind. …  Wer sich den Anordnungen widersetzt, kann demnach inhaftiert, ausgepeitscht oder sogar hingerichtet werden.

…Die fanatischen Muslime haben Frauen in Südsomalia bereits Arbeit in der Öffentlichkeit verboten. Viele Mütter müssen sich deswegen entscheiden, ob sie mit dem Verkauf von Obst und Gemüse auf dem Markt die Todesstrafe riskieren – oder ob sie zu Hause bleiben, kein Geld verdienen und zusehen, wie ihre Kinder vor Hunger sterben.

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CC BY-SA 2.0

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  1. #1 von ulf_der_freak am 8. Januar 2011 - 19:08

    Religion ist Angst:

  2. #2 von ichglaubsnicht am 8. Januar 2011 - 19:14

    War Mohammed wirklich so Fett, dass er einen BH trug, wie im Artikelbild zu sehen ist? Aber bestimmt nur beim Sport und beim Treppensteigen!

  3. #3 von ulf_der_freak am 8. Januar 2011 - 19:22

    Klar war Mohammed fett, so viele Fans, wie ihn gefüttert haben!

  4. #4 von dieblaueneu am 8. Januar 2011 - 20:43

    Mater semper certus ist.

    Das ganze zeigt nur die weltweite Hilflosigkeit und die Furcht der Männer vor der Macht der Frauen vor der Anerkennung der Gleichwertigkeit-nicht Gleichheit- ihres Sexualtriebes.
    Da können sich die sog. rechtsgedrehten chauvinistischen Religionsideologien drehen und wenden wie sie wollen, am Ende werden sie die Promiskuität,die auch in den Frauen ist, tolerieren müssen, so wie sie sich mit der Vielweiberei, ihren weiblichen Haremsskavinnen oder ihrem Bordell-und Clubunwesen die Promiskuität immer schon gestattet haben.
    Die Befreiung der Frauen muss mit den Mitteln der Männer in einem hartem gesellschaftlichen Gegenschlag in der Religion und Sprache erfolgen, Kopftuch-,und Burkapflicht für alle Männer, Verbot der Priesterschaft für Männer, Verbot für Männer die Tempel der Göttin des Lebens zu betreten und die Berechtigung für jede Frau so viele Männer wie sie unterhalten kann zu ehelichen -auch in Ehen auf Zeit– und natürlich, absolutes Verbot für Männer in der Öffentlichkeit zu arbeiten oder ohne die Zustimmung ihrer Frauen zu reden.
    Sanktion für alle Vergehen! Kastration!!!, bei zweimaliger Zuwiderhandlung- als zeugen sind nur Frauen zugelassen- Tod durch Steinigung!!!
    Und das ganze in einer Testphase von 5 Jahren beginnend in Afghanistan und Saudi-Arabien.
    Durchzusetzen mit der größten weiblichen Militärmacht,die die Welt je gesehen hat.
    Bei Widerstand komplette Vernichtung aller Männer in Afghanistan und Saudi-Arabien durch atomare Männerbombe.
    Nach dem Endsieg Übertragung des System nach Italien und Ultimatum an den Papst.

  5. #5 von rolandschwarzer am 8. Januar 2011 - 20:59

    Mal ganz im ernst, so verhüllt wie die Frauen da herumlaufen müssen, würde ich meine eigene Tochter nicht erkennen. (Nicht das der das unangenehm wäre, so peinlich wie ihr nun mal ihr Vater ist.) Grüße ich jetzt sicherheitshalber gar keine Frauen mehr?

  6. #6 von Sheldon Lee Cooper am 8. Januar 2011 - 20:59

    Deswegen wird aus solchen Staaten auch nüx. Das hat schon Christopher Hitchens mehrmals betont.

  7. #7 von Hinterfragerin am 8. Januar 2011 - 21:04

    Alles was mir dazu einfällt ist (sorry): Kranke Arschlöcher ohne jede menschliche Anteilnahme.
    Wie viele Frauen dort nach all den Jahren Bürgerkrieg wohl überhaupt keine männlichen Verwandten mehr haben? Die können sich gleich umbringen. Das geht schneller.

  8. #8 von Max Headroom am 9. Januar 2011 - 03:11

    Hochkonzentrierte und hochgefährliche Religiotie.

    Mit dem selbem Buch praktiziert, welches hierzulande den Frieden (nach P.Vogel?) proklamiert. Nur anders „interpretiert“. Wine Zeile falsch gelesen, und die Ideologie wird zur Lebensgefahr. Das ist Religion. Das ist Frieden (für das Land). Das soll die Zukunft sein.
    Wirklich? Haben die Menschen dies wirklich verdient? Und wenn nicht, wo bleiben hier die Solidaritätsbekundungen unserer (C)-Politiker, der EKD, des Papstes und der koptischen Kirche? Fehlt etwa das Buzzword „Christenverfolgung“?

  9. #9 von peanut am 9. Januar 2011 - 12:41

    Hinterfragerin, ich stimme dir voll zu. Wenn ich Somalia höre, denke ich an die Abläufe 1994 und mir wird schlecht. In diesem Land kann es nicht vorwärts gehen. Jeder normale Mensch, der dort lebt, lebt in einem Gefängnis und vielleicht wäre der Tod wirklich die bessere Alternative. Schrecklich, aber hört sich wirlich so an.

    ……….“Das letzte Mal ein Lied gehört habe ich vor zwei Jahren, bevor die Aufständischen es geschafft haben, mein Dorf vollständig zu kontrollieren“, sagt der Einwohner Bile Hassan. Jetzt macht ihm sogar die bloße Erinnerung an Musik Angst………

    Schon alleine das umschreibt es. ´No Music, no life.´´

  10. #10 von Igor am 9. Januar 2011 - 22:28

    „Das ganze zeigt nur die weltweite Hilflosigkeit und die Furcht der Männer vor der Macht der Frauen vor der Anerkennung der Gleichwertigkeit-nicht Gleichheit- ihres Sexualtriebes.“
    Der Sexualtrieb meines Mädchens wird genau so gehätschelt wie meiner.

    „Die Befreiung der Frauen muss mit den Mitteln der Männer in einem hartem gesellschaftlichen Gegenschlag in der Religion und Sprache erfolgen, Kopftuch-,und Burkapflicht für alle Männer, Verbot der Priesterschaft für Männer, Verbot für Männer die Tempel der Göttin des Lebens zu betreten und die Berechtigung für jede Frau so viele Männer wie sie unterhalten kann zu ehelichen -auch in Ehen auf Zeit– und natürlich, absolutes Verbot für Männer in der Öffentlichkeit zu arbeiten oder ohne die Zustimmung ihrer Frauen zu reden.“
    So sehr ich ein Freund von „Auge um Auge – Zahn um Zahn!“ bin, es funktioniert nicht. Schon mal was von Gewaltspirale gehört?

    „Durchzusetzen mit der größten weiblichen Militärmacht,die die Welt je gesehen hat.“ Dazu möchte ich „Weiberregiment“ von Terry Pratchett (*anbet**vergötter*) empfehlen.

    „Bei Widerstand komplette Vernichtung aller Männer in Afghanistan und Saudi-Arabien durch atomare Männerbombe.“ Und dazu G.A.S von Matt Ruff.

    Ich kann mir da nicht Helfen, aber dein Sexismus geht mir auf den Sack.

  11. #11 von ichso am 10. Januar 2011 - 09:31

    @dieblaueneu:
    Ich schließe mich Igor an: Dein Sexismus ist verdammt nervig.
    Dass du ein Problem mit Sexismus von Männern hast, ist nachvollziehbar (geht mir nicht anders), aber dem einen Gegen-Sexismus gegenüberzustellen ist die falsche Antwort.

    Wirf mal nen Blick auf Emma Goldman und ihre Werke:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Emma_Goldman -> speziell der Abschnitt „Frauenbewegung und freie Liebe“
    Sie sah das eher so: „Die wahre Emanzipation schließt für sie die Männer ein.“ (aus gelinktem Artikel)

    @Igor:
    Danke für den Pratchett-Tipp. Von diesem Menschen was zu lesen war mir bisher immer eine ausgesprochene Freude und dieses WErk kenne ich noch nicht. 🙂

  12. #12 von peanut am 10. Januar 2011 - 09:33

    ich befürchte, dass bei der blauen das Problem ganz woanders liegt.

  13. #13 von Deutsch-Pole am 10. Januar 2011 - 23:42

    Warum sind BH jetzt schlecht? Wegen der Zugriffszeitverzögerung?