Religion ist die Krücke für die, die nicht aufrecht durchs Leben gehen

DerBund.ch/Newsnetz berichtet über Leserkommentare, die in der Diskussion über das Interview mit Michael Schmidt-Salomon entstanden sind. Diese geben einen wunderbaren Einblick in den Stand der öffentlichen Diskussion.

Wie immer gibt es Kreationisten:

Sympathisanten von Religionen erinnern an die Grenzen und Irrtümer der Wissenschaften. «Soviel an die Evolutions-Jünger», schreibt einer. «Da halt ich mich doch lieber an die Schöpfungslehre, die einfach viel überzeugender ist.»

Den Vorwurf der Intoleranz (garniert mit einem zuzsätzlichen Strohmann):

Warum kann man kein Verständnis für Leute aufbringen, die ihren Halt bei Gott suchen? Was ist so verkehrt daran? Wo ist die Toleranz derjenigen, die alles Religiöse verbieten wollen?

Und natürlich darf auch ein Beispiel für die tiefen Verwüstungen, die der Postmodernismus in den Köpfen der Menschen angerichtet hat, nicht fehlen:

Zwei schauen in den Sternenhimmel. Einer glaubt an den Schöpfer, der andere nicht. Beide versuchen nun, dem anderen seine Ansicht mit Beweisen zu begründen. Sie versuchen, was letztendlich nicht zu beweisen ist

Noch mehr auf: http://www.derbund.ch/leben/gesellschaft/Religion-ist-die-Kruecke-fuer-die-die-nicht-aufrecht-durchs-Leben-gehen-/story/31606882

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  1. #1 von peanut am 30. Dezember 2010 - 14:30

    Nette Kommentare

    …Ivan Casale
    06:58 Uhr
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    Ich denke Spiritualität ist ein Menschenrecht. Niemand hat das Recht über den Glauben von Menschen herzuziehen. Ich meinte Leute zu kennen, die sich Atheisten nennen und nur an das Licht der Wissenschaft „glauben“. Diese Menschen sind überzeugt, dass die Queen ein Echsenmensch ist, 9/11 ein Insidejob und wir alle ferngesteuert sind. Seitdem bezeichne ich mich gerne als reformiert………….