Spruchtaxi: Ex-Lehrer darf weiter über Jesus lästern

Freispruch im Berufungsprozess am Land­ge­richt Müns­ter. Al­bert Voß (68) war wegen Ver­un­glimp­fung von Re­li­gi­ons­ge­mein­schaf­ten (früher „Gotteslästerung”) vom Amtsgericht Lüdinghausen zu 3000 Euro Geldstrafe auf Bewährung verurteilt worden.

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[http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/atheismus/gotteslaesterer-freigesprochen-51065026.bild.html

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Macht Luther happy?

Den neuesten World Happiness Report nimmt Christiane Florin in der Deutschlandfunk-Kirchensendung „Tag für Tag“ als Aufhänger, das gute Abschneiden der skandinavischen Länder auf Teufel komm raus mit Luther in Verbindung zu bringen.

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[http://www.deutschlandfunk.de/world-happiness-report-auch-wohlstand-lehrt-beten.886.de.html?dram:article_id=382327

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Wie Christen den Koran verstehen können

Nichtmuslimische Leser tun sich mit der Lektüre des Koran oft schwer. Mit seinem neuen Buch schlägt der Theologe Karl-Josef Kuschel eine Brücke zum besseren Verständnis zwischen den Religionen.

„Ein Blick in die Geschichte zeigt denn auch, dass man die Heiligen Schriften jahrhundertelang nicht miteinander, sondern gegeneinander gelesen hat. Mit Selbstprofilierungsinteressen auf Kosten der je Anderen, mit Übertrumpfungsgelüsten und -strategien: Du glaubst an Deine Religion, ich an die wahre. Das darf man weder verharmlosen noch gar ignorieren. Die Dämonen der Vergangenheit leben noch. Immer noch werden die Heiligen Schriften und die normativen Traditionen so ausgelegt, dass man die Welt spaltet in die eine wahre Religion und die vielen irrigen, falschen Religionen. Exklusivitätsanspruch ist eine Konstante auf allen Seiten.“ (S.58)

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[http://www.deutschlandradiokultur.de/die-bibel-im-koran-wie-christen-den-koran-verstehen-koennen.1278.de.html?dram:article_id=382280

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Eine Religion wächst über sich hinaus

Jörg Lauster erklärt in seiner Kulturgeschichte des Christentums, warum wir im christlichen Abendland leben.

Ohne Christentum würde unserem Alltag mehr fehlen als die Kirchtürme. So haben bei Lauster die Universitäten ihren Platz, die dem religiösen Interesse an Erkenntnis eine Form gaben; die Klöster, die Arche europäischer Gelehrsamkeit waren; die Barockmusik und der Roman, die Lauster auf metaphysische Diskurse und puritanische Mentalität zurückführt. Platz hat natürlich auch die Inquisition, für den Autor ein Vorgeschmack auf die Gräuel des 20. Jahrhunderts, aber erklärbar nicht bloß aus Sadismus oder Irrsinn, sondern aus dem (sehr rationalen) Bestreben, Eindeutigkeit im Glauben zu erzielen und dafür Verfahren zu entwickeln.

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[http://www.rp-online.de/kultur/eine-religion-waechst-ueber-sich-hinaus-aid-1.6720554

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Christliche und buddhistische Ansätze nicht vermischen

Vor einer zunehmenden Vermischung christlicher und buddhistischer Ansätze in der Meditation warnt die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW/Berlin) in ihrer Zeitschrift. „Unübersehbar haben sich seit den 1970er Jahren in den christlichen Einkehrhäusern asiatische Versenkungsmethoden wie Yoga, Zen und Achtsamkeitsmeditation ausgebreitet“, schreibt der EZW-Referent für Psychologische Aspekte neuer Religiosität, Prof. Michael Utsch. Allerdings werde mit der Hinwendung zu diesen Methoden die über Jahrhunderte bewährte Tradition der religiösen Versenkung mit dem Schwerpunkt auf biblischer Betrachtung verlassen.

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[http://www.idea.de/glaube/detail/ezw-christliche-und-buddhistische-ansaetze-nicht-vermischen-100442.html

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Wo bleibt die Kirchensteuer?

Obwohl die Einnahmen sprudeln, kommt in den Gemeinden erstaunlich wenig davon an. In der evangelischen Kirche begehren die ersten Pfarrer auf. Sie beklagen Verschwendung.

Die Einnahmen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau stiegen zwischen 1950 und 1974 um mehr als das Zehnfache, wie der Historiker Stefan Schmunk in einer Dissertation nachwies. Inflationsbereinigt, wohlgemerkt. Den Kirchengemeinden kam dieser enorme Zuwachs nur eingeschränkt zugute. Denn die Gemeinden galten den fortschrittlichen Theologen als langweilig oder gar überholt. Also wurden immer mehr Sonderpfarrämter geschaffen. Sobald die Kirchenoberen in einem Bereich einen Mangel oder eine Chance erahnten, wurde mit frischem Geld und neuen Stellen nachgeholfen – ohne an anderer Stelle zu sparen.

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[http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kirchensteuer-kommt-in-gemeinden-nicht-an-14942573.html

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Mit dem Institut für Islamische Theologie an der Humboldt-Uni geht es voran

Der Historiker Michael Borgolte wird Gründungsbeauftragter. Die Juristin Seyran Ates hat manche Fragen

Das Berliner Institut soll seinen Betrieb bereits im Wintersemester 2018/2019 aufnehmen. Es soll zur Ausbildung von Imamen beitragen, Studierende für das Lehramt an Schulen qualifizieren, aber auch auf Tätigkeiten im Journalismus oder in der Sozialarbeit vorbereiten. Vier Professuren sollen eingerichtet werden. Der Senat schiebt das Institut in diesem Jahr mit einer halben Million Euro an. In den neuen Hochschulverträgen wurde eine jährliche Summe vereinbart, die im Jahr 2022 auf 3,6 Millionen Euro anwächst.

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[http://www.tagesspiegel.de/wissen/religion-studieren-mit-dem-institut-fuer-islamische-theologie-an-der-humboldt-uni-geht-es-voran/19577332.html

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