Artikel getaggt mit Staat und Kirche

Deutsche Bischofskonferenz zu Gast beim Bundesverfassungsgericht

bverfg

Das Gebäude des Bundesverfassungsgerichts (Bild unter GNU-Lizenz)

Morgen, am Freitag den 21. Januar 2011, will eine Delegation der Deutschen Bischofskonferenz unter Leitung ihres Vorsitzenden Erzbischof Dr. Robert Zollitsch das BVerfG besuchen. Dort sollen sie vom Präsident Andreas Voßkuhle und Vizepräsident Ferdinand Kirchhof und weiteren Richtern des Bundesverfassungsgerichts empfangen. Es sollen bei dem nicht presseöffentlichen Treffen Fachgespräche geführt werden und die Themen„Zuordnung von Staat und Kirche in Deutschland vor dem Hintergrund aktueller laizistischer Bestrebungen“, „weitere Ausgestaltung des verfassungsmäßigen Schutzes von Ehe und Familie“ und „Religiöse Symbole und Öffentlichkeit“ diskutiert werden.

http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg11-005.html

, , , ,

33 Kommentare

Religion ist Teil der Lösung

Glaube hindert nicht am friedvollen Zusammenleben – Integrationspolitik kann besser gestaltet werden

Die Religion ist wieder ins Gerede gekommen – und zwar in vielerlei Hinsicht. In der Republik wird die Frage diskutiert, wie und manchmal sogar ob die Muslime in die bundesdeutsche Gesellschaft integriert werden können. Und in der Partei DIE LINKE gibt es eine lebhafte Debatte, wie Religion und linke Politik überhaupt zusammen passen.

Artikel von Bodo Ramelow und Frank Schenker im Neuen Deutschland.

, , , , ,

1 Kommentar

Eine neue Balance zwischen Kirche und Staat

Leider nur in der Print-Ausgabe der FAZ (Nr 270, 19.11.2010, S. 10) und online für Abonnenten, aber doch bemerkenswert:

Der Erfurter SPD-Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider tritt für eine “neue Balance” von Kirche und Staat ein:

Angesichts dieses Bedeutungsverlustes [der großen Kirchen] ist es beinahe paradox, wenn Vertreter von CDU/CSU in der Integrationsdebatte die angeblich “christlich-jüdische” Prägung unseres Landes herausstreichen und die besonderen Rechtsbeziehungen zwischen Staat und großen Kirchen für sakrosankt erklären. Keinesfalls dürfe man das Staatskirchenrecht auf andere Religionsgemeinschaften übertragen, formuliert der CSU-Generalsekretär: “Ungleiches ist ungleich.” Die Verfassungsväter hätten die Sonderstellung festgeschrieben, weil das “verfasste Christentum” Wirtschaft und sozialen Zusammenhalt fördere.

Schneider gibt auf seiner Bundestags-Webpage an, dass er konfessionslos ist.



, , ,

33 Kommentare

Österreichischer Bundespräsident empfängt Bischöfe und bedankt sich…

Das gute Verhältnis von Staat und Kirche würdigten Bundespräsident Fischer und Kardinal Schönborn bei eine Begegnung in der Hofburg.

Österreichs Bischöfe und der Apostolische Nuntius in Österreich sind am Dienstagmittag, 16. November 2010, in der Hofburg mit Bundespräsident Heinz Fischer zusammengetroffen. Dabei sei unter anderem die gegenseitige Dankbarkeit für das gute Verhältnis zwischen Kirche und Staat zum Ausdruck gekommen, berichtete Kardinal Christoph Schönborn.

Bundespräsident Fischer wiederum anerkannte in seiner Rede die Bemühungen der Kirche, mit der Missbrauchsproblematik adäquat umzugehen und hob den gemeinsamen Einsatz für die Durchsetzung der Menschenrechte in allen Bereichen der Gesellschaft hervor. In den vergangenen Monaten habe die Kirche “viele Anstrengungen unternommen und Maßnahmen gesetzt, um Missbrauchsopfern materiell und immateriell zu helfen und weitere Missbrauchsfälle nach menschlichem Ermessen zu verhindern”, erklärte der Bundespräsident.

Quelle: Erzdiözese Wien

, ,

6 Kommentare