Artikel getaggt mit Papst

Papst Benedikt XVI. tritt zurück

Tschüss! Papst Rücktritt

Tschüss! (Foto CC-BY Rvin88)

Papst Benedikt XVI. hat angekündigt zum Ende des Monats zurückzutreten. Er ist damit erst der zweite Papst überhaupt, nach Coelestin V. im 13. Jahrhundert, der sein Amt freiwillig niederlegt. Die Entscheidung hat Benedikt XVI. in einer Ratssitzung auf lateinischer Sprache geäußert.
Aufgrund weltweiter Missbrauchsvorwürfe gegen die katholische Kirche ist Papst Benedikt XVI. nicht unumstritten.

spiegel.de/panorama/papst-benedikt-xvi-vor-ruecktritt-a-882603.html

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Ein Papst für alle, auch für Protestanten?

Der evangelische Bischof von Bückeburg hat eine alte Debatte belebt: Er kann sich vorstellen, dass der Pontifex auch für die Protestanten Kirchenoberhaupt sein könnte – und erntet nun Verwunderung.

Reinhard Marwick, der Sprecher der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), ist schon sehr verwundert: Ein Papst für alle, auch für Protestanten? Warum gerade jetzt über Sinn und Funktion des Papstamts diskutiert werden soll, kann er nicht verstehen.

Weiterlesen:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article108266138/Ein-Papst-fuer-alle-auch-fuer-Protestanten.html

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CSU-Politiker möchte Titanic wegen Papst-Titelbild “die Lizenz zum Schreiben entziehen”

Foto: Blasphemieblog/Atheist Media Blog

 

Thomas Goppel ist Sprecher der Christsozialen Katholiken (CSK) in der CSU, wegen dem aktuellen Titelbild greift er das Satiremagazin Titanic scharf an. Nicht nur der Papst als Person werde verunglimpft, sondern auch das Amt und die Institution Kirche. Deshalb richtete er sich mit den Worten “So geht man mit Menschen nicht um, mit dem Papst schon gar nicht” an den Chefredakteur der Titanic, dem er eigentlich gerne “die Lizenz zum Schreiben entziehen” möchte.

http://de.nachrichten.yahoo.com/csu-politiker-goppel-greift-titanic-chefredakteur-165457453.html

Hinweis: Bei der Tagesschau gibt es derzeit eine Umfrage “Papst-Titelbild: Ist die “Titanic” zu weit gegangen?”:

http://www.tagesschau.de/inland/titanic142.html

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“Unheiliger Stuhl” – Papst geht gegen Satiremagazin Titanic vor

Foto: Blasphemieblog/Atheist Media Blog

 

Das derzeitige Titelbild des Satiremagazins Titanic zeigt den Papst, wie er sich angeblich in die Hose gemacht hat, mit der der Aussage “Die undichte Stelle ist gefunden!” (wir berichteteten).
Nun geht die katholische Kirche juristisch gegen die Titelseite vor. Das Landgericht Hamburg erließ eine Einstweilige Verfügung, keine neuen Zeitschriften in den Handel zu bringen. Der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, sagte “Titanic überschreitet jedes Maß an Zumutbarem”.
Der Chefredakteur der Titanic, Leo Fischer, hingegen sieht kein Problem mit der Titelseite, “Benedikt muß uns missverstanden haben”, das Bild zeige den Papst, wie er vor Freude über die Aufklärung der Vatileaks-Vorkommnisse Fanta verschüttet habe.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/papst-benedikt-geht-gegen-titanic-vor-a-843608.html

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Ein Leben mit der Schuld

Er sah Dämonen und Engel. Im Wahn erschlug er seinen Vater. Mathias Illigen litt an paranoider Schizophrenie. Heute lebt er in Freiheit. Doch seine Tat lässt ihn nicht los. Über den Maßregelvollzug, die Therapie und sein Leben seitdem hat er einen Roman geschrieben.

Viele wollten in ihm das Opfer einer Krankheit sehen. Doch er sieht sich als Täter

Am Heiligen Abend vor fünf Jahren hörte Mathias Illigen zum ersten Mal die Stimme, die ihm half, seine vermeintliche Bestimmung zu erkennen: die Welt gegen einen apokalyptischen Angriff von Nazis, fernöstlichen Kämpfern und satanischen Dämonen zu verteidigen. Sie führte ihn von Wien aus über Rom, wo er versuchte, den Papst vor der drohenden Gefahr zu warnen, nach Dornbirn in Vorarlberg, wo er mithilfe der Stimme den Oberbefehlshaber der teuflischen Gegner lokalisiert zu haben glaubte. Als am Ende eines nächtlichen Kampfes in seinem Elternhaus ein Notarzt auf ihn zukam und sagte: “Ihr Vater ist tot”, hoffte Mathias Illigen, seine Mission nun endlich erfüllt zu haben.

Weiterlesen Die Welt

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Papst hetzt gegen Homo-Ehe: “Bedrohung für die Menschheit”

Papst Benedikt XVI. hat beim Neujahrsempfang für das Diplomatische Corps im Vatikan die sogenannte Homo-Ehe verurteilt. Die Ehe als Verbindung von Mann und Frau sei nicht nur eine soziale Konvention, sondern „die Keimzelle jeder Gesellschaft“, betonte er am Montag im Vatikan. Eine Politik, die die traditionelle Familie in Frage stelle, sei eine Bedrohung „für die menschliche Würde und die Zukunft der Menschheit“, sagte der Papst. Benedikt XVI. verurteilte in seiner Rede vor den Botschaftern aus 179 Staaten Gesetze, „die Abtreibungen nicht nur erlauben, sondern diese aus zweckgebundenen Motiven oder zweifelhaften medizinischen Gründen sogar begünstigen.

Weiterlesen:

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/neujahrsempfang-papst-moderne-familienpolitik-ist-bedrohung-fuer-die-menschliche-wuerde/6049242.html

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“Joseph Ratzinger hätte nicht Papst werden dürfen”

Der Vatikan-Experte Marco Politi berichtet seit 20 Jahren für die italienische Zeitung “La Repubblica” aus dem Kirchenstaat, nun hat er ein Buch mit dem Titel “Joseph Ratzinger: Krise eines Pontifikats” veröffentlicht. Mit dem Buch will er eigenen Angaben nach ausdrücken, dass in Italien die Hälfte der Katholiken nicht mit dem derzeitigen Papst einverstanden sei. Er wirft dem derzeitigen Papst außerdem vor ein “sanfter Spalter” zu sein, in Ratzingers Amtszeit, die er als “glücklos” bezeichnet, habe es “so viele Krisen gegeben wie selten zuvor in der Kirchengeschichte”.

http://www.tagesschau.de/ausland/papstkritik112.html

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Im Papamobil bei Deutschlandbesuch nicht angeschnallt – Papst angezeigt

Nach seinem Besuch in Deutschland wird Papst Benedikt XVI. nun einer Ordnungswidrigkeit beschuldigt. In einer Anzeige die schon bei den Behörden einging wird dem Papst vorgeworfen, „wiederholt“ beim Besuch in Freiburg gegen die Anschnallpflicht verstoßen zu haben. Als Zeugen für die ungesicherte Fahrt im Papamobil wurde der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Freiburgs Erzbischof Robert Zollitsch, und der Ministerpräsident Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann, genannt. Dem Papst droht nun ein Bußgeld von 30€.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/unangeschnallt-im-papamobil-dortmunder-zeigt-herrn-joseph-ratzinger-an-11540862.html

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Empörung im Vatikan: Benetton zieht Papst-Kussbild zurück

Das zurückgezogene Motiv der "Unhate"-Kampagne (unhate.benetton.com)

Nicolas Sarkozy küsst Angela Merkel, der Papst knutscht einen ägyptischen Imam: Eine neue Fotomontagen-Kampagne des italienischen Modehauses Benetton sorgt für Entrüstung im Vatikan – das Unternehmen zog das Bild mit dem Kirchenoberhaupt jetzt zurück.

Weiterlesen bei SPIEGEL Online.

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Hollywood-Schauspielerin bezeichnet Papst Benedikt als Nazi – Katholische Kirche nennt sie “ignorant”

Die Schauspielerin Susan Sarandon, die unter anderem in “Dead Man Walking” mitgespielt hat, erklärte bei einer Veranstaltung sie habe dem Papst ein Exemplar des Buches auf welchem der Film basiert zugesendet, hierzu ergänzte sie, dass damit allerdings der letzte Papst und “nicht an den Nazi, den wir jetzt haben” gemeint sei.

Der Präsident der katholischen Liga, Bill Donahue, widerspricht nun der 65-jährigen Oscar-Gewinnerin und bezeichnet sie als “unvergleichbar ignorant”. Er dementierte außerdem, dass der Papst ein Nazi gewesen sei. Als Kind sei Joseph Ratzinger nur wie jeder andere Junge zu dieser Zeit in Deutschland in die Hitler Jugend eingereiht worden, er habe sich später aber “verweigert, an den obligatorischen Versammlungen teilzunehmen – und sei dann sogar desertiert” so Donahue.

http://www.stern.de/lifestyle/leute/eklat-um-schauspielerin-susan-sarandon-beschimpft-papst-benedikt-als-nazi-1739888.html#utm_source=standard&utm_medium=rss-feed&utm_campaign=alle

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Thüringen: Der Papst ist weg, die Probleme da

Ein gutgläubiger katholischer Landwirt stellte für die Papstmesse in Thüringen seine Rinderweide kostenlos zur Verfügung, die wurde von 90000 Gläubigen, 30000 Tonnen Schotter, 1350 Dixi-Klos, zwei Bühnen mit vier Großbildleinwänden, unzähligen Markt- und Versorgungsständen und Landeplätzen für 14 Hubschrauber ramponiert. Die Wiese werde nun laut Aussage des Bauers wahrscheinlich erst 2013 wieder Erträge abwerfen, für diese Mindereinnahmen musste er sogar noch Einschränkungen hinnehmen, so durfte er sein eigenes Gelände durfte nur mit einem Passierschein betreten.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/208326.html

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Die Heute Show zum Besuch des Papstes

Die ersten 10 Minuten der aktuellen Heute Show von ZDF über Papstbesuch, Matussek und katholische Homophobie:

Der Rest von “WISO spezial – Weltreligionen im Test”:

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CDU-Politiker findet kirchliches System gut, das Homosexualität als Sünde und Verirrung sieht

Christian Baron ist CDU-Stadtrat in Schwäbisch Gmünd und Mitglied der “Generation Benedikt”. In der SWR-Fernsehsendung “Zur Sache Baden-Württemberg!” verteidigte er konservativste Ansichten der katholischen Kirche.
Der Moderator der Sendung sprach unter anderem auch die Themen Homosexualität und Verhütung an, hier Antwortete der Vertreter der “Generation Benedikt” zwar ausweichend aber insgesamt deutlich.

Baron: [...]es gibt einige Bibelstellen, und die Bibel ist die wichtigste Quelle aus der man überlegt was Gottes Wille ist, die Homosexualität eine Verirrung nennt, und darüber kann sich die Kirche nicht hinwegsetzen.
Moderator: Und Sie sagen auch, Homosexualität ist eine Verirrung, ist eine Sünde?
Baron: Ich sage, dass ich dieses kirchliche System gut finde und, dass es insgesamt sehr schlüssig ist, und insofern [Moderator unterbricht]
Moderator: Also ist Homosexualität eine Sünde?
Baron: Aus kirchlicher Sicht ist Homosexualität eine Sünde, ja.

Ab 14min:23sek

http://swrmediathek.de/player.htm?show=b6c0ed40-e556-11e0-b745-0026b975f2e6

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Die Papstrede im Bundestag und Demo – Live mit dem Blasphemieblog

Live-Stream zum Papstbesuch auf Phoenix:

Oder diesen Link z.B. direkt für den VLC-Player kopieren:
http://wstreaming.zdf.de/encoder/phoenix_h.asx

Oder N24-Live-Stream, (berichten oft über die Demo)!

Das Geschehen kann in den Kommentaren zu diesem Artikel live diskutiert werden.

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Der Focus will “Zehn Irrtümer über Benedikt XVI.” richtigstellen

Beim Focus hat man sich die Mühe gemacht zehn angebliche Irrtümer über den Papst zu widerlegen.

Folgendes sind die, mitunter angeblich “haltlosen Vorurteile”, die über Benedikt XVI. verbreitet werden:

Benedikt XVI. ist ein Fundamentalist,
Er hält sich für unfehlbar,
Er ist ein Antimodernist und lehnt Demokratie ab,
Er interessiert sich nicht für Ökumene,
Er vernachlässigt den interreligiösen Dialog,
Liturgie ist ihm wichtiger als Politik und …,
Er unterdrückt die Frauen,
Er hat den Missbrauchsskandal vertuscht,
Er trägt eine Mitschuld an der Verbreitung von Aids,
Er geht zum Lachen in den Keller des Vatikans

Die Widerlegung auf allen zehn Seiten des Focus-Artikels beginnt mit der Aussage, dass die Behauptung angeblich schlicht “Falsch.” sei. Im weiteren wird jeweils auf die Punkte eingegangen, etwa was den Papst von einem Fundamentalisten unterscheiden soll: “Ein Fundamentalist reflektiert nicht seine Ansichten, ist immun gegen Einwände, schottet sich ab.”


http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-23688/papst-besuch-zehn-irrtuemer-ueber-benedikt-xvi-_aid_667510.html

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Giordano-Bruno-Stiftung fordert von Merkel Menschenrechtsverletzungen der katholischen Kirche zu kritisieren

Bundeskanzlerin Angela Merkel soll bei ihrem Treffen mit Papst Benedikt XVI. am 22. September die „Menschenrechtsverletzungen der katholischen Kirche“ kritisieren, forderte der Vorstand der Giordano-Bruno-Stiftung. Merkel solle außerdem eine „gebührende Distanz“ gegenüber dem Papst wahren und das Verhältnis von Staat und Kirche, insbesondere die finanziellen Privilegien, ansprechen. Auch die Antidiskriminierungsvorschriften der EU und die Aufklärung der Missbrauchsfälle schlägt die GBS als Gesprächsthema vor.


http://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/offener-brief-bundeskanzlerin-merkel

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Gerichtsurteil: Papstwerbung auf Großplakaten der CDU nach Wahl in Berlin illegal

Der Verein “Credo” wollte mit dem Einverständnis des CDU-Kreisverbandes die 9,40 Quadratmeter großen Plakate nach der Wahl in Berlin am 18.September nutzen um für den Papstbesuch am 22.September zu werben. Obwohl die Wahlplakate erst bis zum 25.September abgebaut werden müssen verwehrte das Bezirksamt eine entsprechende Sondernutzungserlaubnis zur Umwidmung der Großplakate, dagegen klagte der Verein. Wie das Verwaltungsgericht nun feststellte ist diese Ablehnung rechtens, die Frist zum Abbau betrifft alleinig die Wahlwerbung.

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1755323/Grossflaechige-Papstwerbung-auf-Wahlflaechen-illegal.html

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Video: Unwetter beim Weltjugendtag unterbricht Papstmesse

Erst mussten die Teilnehmer des Weltjugendtages in großer Hitze ausharren, doch als dann endlich die Messe des Papstes begonnen hatte zog ein so schweres Unwetter auf, dass eine Unterbrechung der Veranstaltung unvermeidbar war. Neben starkem Regen wurde das Gewitter von Windböen begleitet, die dem Papst das Scheitelkäppchen vom Kopf wehten und das Weltjugendtagskreuz umwarfen.
Der Papst wurde zwar durch seine Helfer mit einem Schirm geschützt, musste seine Predigt aber nach wenigen Sätzen abbrechen. Die Teilnehmer wurden von der Organisation aufgefordert gegen den Regen zu beten, “Es regnet schon weniger”, meinte daraufhin ein Moderator und forderte die Pilger auf “Betet mehr! Es funktioniert”. Benedikt XVI. fuhr nach 20 Minuten mit der Messe fort, anstatt die Predigt zu beenden verkündete er jedoch direkt einige Grußworte in diversen Sprachen, so etwa “Danke für euer Fröhlichkeit und eure Ausdauer”.

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/Papst-muss-Abendgebet-unterbrechen_aid_1019304.html

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Weltjugendtag: “Das ist alles purer Kommerz”

Am Besuch von Papst Benedikt XVI. in Spanien wollen viele etwas mitverdienen, ob es die zahllosen Händler sind die “T-Shirts, Brillen, Armbänder, Ratgeber des Papstes und Erbauungsbücher” anbieten oder die Katholische Kirche selbst, deren zentrale Merchandise-Stelle den Papst-Kommerz steuert. Sie legt fest wer was in welcher Menge verkaufen und welcher Aufdruck vorhanden sein darf. Angesichts der hohen Kosten für das hoch verschuldete Spanien, die bereits zu Protesten führten, und den Aussagen des Papstes direkt nach der Landung, als er die profitorientierte Wirtschaft kritisierte, wirkt dieser Papst-Kommerz wie Realsatire.
Doch auch auf der anderen Seite wird der Weltjugendtag als Profitquelle erkannt: Ein Buchladen in Madrid verkauft aus Protest ein Buch mit dem Titel “Gott existiert nicht”, wovon gleich 55 Exemplare gut sichtbar im Schaufenster vertreten sind.

http://www.tagesschau.de/ausland/weltjugendtag164.html

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Polizei verhindert Gasangriff auf Papst-Gegner

Die spanische Polizei hat womöglich einen Angriff auf Anti-Papst-Demonstranten beim Weltjugendtag in Madrid verhindert.

Es sei ein ausländischer Student festgenommen worden, teilte die Polizei in der spanischen Hauptstadt mit. Er stehe unter dem Verdacht, dass er einen geplanten Protestmarsch gegen Papst Benedikt XVI. am Mittwoch mit Hilfe von Stickgas und anderen Chemikalien angreifen wollte. Die Polizei beschlagnahmte nach eigenen Angaben bei dem Studenten mehrere Notebooks, in denen unter anderem Notizen über Chemikalien gefunden wurden.

Weiterlesen:


http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13548775/Polizei-verhindert-Gasangriff-auf-Papst-Gegner.html

Update:

CNN weiß mehr: Man charged with planning to disrupt Spanish protest march

Demzufolge handelt es sich um einen Chemiestudenten, der versucht hat, über das Internet Leute für sein Vorhaben zu werben. Das hat wohl jemand der Polizei gesteckt. Beschlagnahmt wurden ein Laptop, ein tragbarer Datenträger (damit dürfte eine mobile Festplatte oder eine USB-Stick gemeint sein) und zwei Notizbücher  (nicht: Notebooks im Sinne von kleinen Laptops) mit chemischen Aufzeichnungen, die nichts mit seinem Studium zu tun hatten.

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Vatikan plant Nachrichten-Portal

Der Vatikan wird am Mittwoch ein zentrales eigenes Nachrichtenportal unter der Adresse news.va eröffnen, wie es wie der Kurienerzbischof Claudio Maria Celli ankündigte. Dort sollen die Meldungen verschiedener Medien wie dem L’Osservatore Romano und dem Radio Vatikan zusammenlaufen. Da das Datum der Eröffnung des Portals auf das 60 jährige Jubiläum der Priesterweihe des Papstes fällt, wird spekuliert, dass der Papst die Website persönlich durch einen Klick freischalten wird. Die Nachrichten sollen zunächst nur auf Englisch und Italienisch vorliegen, bald soll auch ein Angebot auf Spanisch, Französisch und Portugiesisch folgen. Der deutschsprachige Raum scheint für die katholische Kirche keine entsprechende Relevanz zu besitzen.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Vatikan-plant-Nachrichten-Portal-1268224.html

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“Wir haben den besseren Weihrauch” – Interview mit Matthias Matussek

Wer Stilblüten wie folgende:

Matussek: Es wird immer wieder vergessen, dass die Aufklärung auch innerhalb der Kirche gedacht und vorangetrieben wurde. Die ganze Philosophiegeschichte von 400 bis 1600 ist im Grunde Kirchengeschichte. Es ist doch nicht so, dass Diderot eines Morgens aufwachte und die Aufklärung erfand. Quatsch, die hatte eine lange Vorgeschichte, die sich zum Beispiel in Klöstern abspielte und von Theologen betrieben wurde. Voltaire, der große Kirchenkritiker, hat auf dem Totenbett gesagt: Die Vorstellung ist gut, dass es einen lohnenden und strafenden Gott gibt. Ohne das geht es nicht. Und gerade das Pontifikat Benedikts steht im Zeichen der Vernunft, des Dialogs.

lesen möchte, dem sei das Matussek-Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung empfohlen:

http://www.faz.net/artikel/C30351/matthias-matussek-im-f-a-s-gespraech-wir-haben-den-besseren-weihrauch-30438001.html

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Bundestagsvizepräsident Thierse: Papst soll sich mit Homosexuellen aussöhnen

Katholik gibt Tipps für den Oberkatholiken (Bild unter GNU-Lizenz)

Anlässlich des Besuches von Papst Benedikt XVI. in der “Hauptstadt der Schwulen und Lesben” im September forderte Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse dass sich der Papst mit Homosexuellen aussöhnen solle. Thierse, der Mitglied im Zentralkomittee der deutschen Katholiken ist, warnt Benedikt vor Gegendemonstrationen die “wahrscheinlich genau so viel mediale Aufmerksamkeit bekommen werden wie der Papst selbst” und auch dass Berlin “die internationalste Stadt Deutschlands und die Stadt mit der größten religiösen Buntheit” ist. Vor Thierse hat auch schon Berlins Bürgermeister Wowereit vom Papst verlangt “mit bestimmten antiquierten Vorstellungen” aufzuräumen.

http://www.queer.de/detail.php?article_id=14315

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Nach Seligsprechung: Überbleibsel von Johannes Paul II. nun auch von Reliquienkult erfasst

Nach der Seligsprechung gelten nun Überreste von Johannes Paul II. als Reliquien,

“Das können kleine Teile des Skeletts sein. Das können aber auch Gebrauchsgegenstände sein. Körperliche Gegenstände in der Hauptsache. Aber man wird auch zum Beispiel ein Kleidungsstück oder vielleicht sein Schreibzeug als Reliquie bezeichnen können.”

sagt Walter Kardinal Brandmüller.
Der Reliquienkult ist in der katholischen Kirche nicht irrelevant, da für die Weihung von Altaren Reliquien nötig sind, die darin verbaut werden müssen.

http://www.tagesschau.de/ausland/reliquienkult100.html

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Seligsprechung: Vatikan lädt den schwarzen Adolf Hitler ein

Man nennt ihn auch "schwarzer Hitler".

Trotz eines EU-Einreiseverbots darf der simbabwische Präsident Robert Mugabe zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. am Wochenende in die EU einreisen. Ausnahmen in den EU-Regeln erlaubten dem wegen Menschenrechtsverletzungen kritisierten Staatschef, nach seiner Landung in Rom zur Seligsprechung in den Vatikan weiterzureisen, sagte ein Vertreter des italienischen Außenministeriums heute der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Mugabe ist der umstrittenste Gast bei der Seligsprechung. Simbabwe sei ein Staat, mit dem der Heilige Stuhl diplomatische Beziehungen unterhalte, sagte Vatikansprecher Federico Lombardi. Sein Kommen müsse deshalb nicht verheimlicht werden. Mugabes Sprecher George Charamba bestätigte in Harare die bevorstehende Reise des Staatschefs. Mugabe sei eingeladen worden und werde der Zeremonie auch beiwohnen.

Der Vatikan ist ein souveräner Staat und nicht Teil der EU. Allerdings landet Mugabe auf einem Flughafen in Rom und muss von dort aus in den Vatikan weiterfahren. Das sei trotz EU-Einreiseverbots aufgrund von Ausnahmeregelungen möglich, sagte ein italienischer Ministeriumsvertreter.

Quelle: orf.at

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Papstsatire wurde vom WDR zensiert

Der WDR hat ernst gemacht mit seiner Ankündigung (siehe https://blasphemieblog2.wordpress.com/2011/01/20/wdr-strahlt-papstspott-nicht-aus/) und hat die Papstsatire aus der 90 minütigen Zusammenfassung des WDR herrauszensiert. Der Grund: die katholische Kirche hat sich darüber aufgeregt. Es ist außerdem fraglich ob dieser, mit viel Medienecho begleitete, Beitrag wenigstens in der kommenden Langfassung zu sehen ist.

http://www.ksta.de/html/artikel/1298645800552.shtml

Hier ein Video des Auftritts:

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Thüringen? Wirbel um Papst-Besuch

Bischof Joachim Wanke verriet erste Geheimnisse über die Reise von Benedikt XVI. nach Thüringen – obwohl noch gar nichts offiziell ist

Noch nie hatte ein Papst seine Füße auf thüringischen Boden gesetzt. Am 23. September soll es endlich soweit sein!

Der Erfurter Bischof Joachim Wanke wurde konkreter. Demnach soll der Heilige Vater vor 100 000 Besuchern eine Messe auf dem Erfurter Domplatz feiern, sagte der Kirchenmann beim Petersberger Luther-Disput in der Mühlhäuser Kornmarktkirche.

Zwölf Stunden wäre der Papst demnach nur in Thüringen: Vorgesehen sei zudem eine Marienvesper im Eichsfeld. Dort könnten sich vor der Wallfahrtskapelle in Etzelsbach rund 80 000 Gläubige einfinden.

Jetzt ruderte das Bistum zurück: „Das letzte Wort zu den Stationen der Reise ist nicht gesprochen“, sagte Sprecher Peter Weidemann. Die Pläne müsse unter anderem der Vatikan noch bestätigen.

Weiterlesen:

http://www.bild.de/BILD/news/2011/02/21/papstbesuch-benedikt-xvi/bischof-joachim-wanke-verriet-reise-geheimnisse.html

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Vier Tage Papst: 7 Mio. britische Pfund Steuergelder

Der viertägige Besuch des Papstes in Großbritannien hat den britischen Staat rund 7 Mio. Pfund gekostet. An direkten Kosten entsanden der katholischen Kirche nur rund 3,8 Mio. Pfund.

Weiterlesen:

http://www.guardian.co.uk/world/2011/feb/16/pope-visit-britain-cost-7m

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Papstgegner planen Großdemonstration

Wenn Benedikt XVI. im September Berlin besucht, wird es nicht nur Jubel geben. Papst-Gegner planen zahlreiche Aktionen, mit denen sie auf Missstände in der Kirche aufmerksam machen wollen.

(…)

Das hat das “Netzwerk Der Papst kommt” am Donnerstag beschlossen. Dem Netzwerk gehören 50 Organisationen aus dem schwul-lesbischen Bereich an, Pro Familia sowie die Jugend- und schwul-lesbischen Verbände von Grünen, Linken und SPD.

Weiterlesen:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/papstgegner-planen-grossdemonstration/3857492.html

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Robert Kubica: Papst-Blut soll Formel-1-Fahrer heilen

Kommt Formel-1-Pilot Robert Kubica mit Hilfe von ganz oben wieder auf die Beine? Das zumindest will der polnische Kardinal Stanislaw Dziwisz erreichen: Der Gottesdiener hat seinem verunglückten Landsmann einen Tropfen Blut des 2005 gestorbenen Papstes Johannes Paul II. ins Krankenhaus nach Italien geschickt. Die Reliquie soll Kubica bei der Genesung helfen. Ebenfalls mit im Paket ist eine Faser von den liturgischen Gewändern des früheren Pontifex.

Weiterlesen:

http://sport.t-online.de/papstblut-soll-kubica-helfen/id_44364462/index?news

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