Artikel getaggt mit Kirchensteuer
Österreich: Beschwerde gegen Kirchensteuer abgewiesen
Veröffentlicht von AMB in Kirchenaustritt am 19. Juli 2012
Absetzbarkeit hält vorerst – Weitere Anträge folgen
Wien – Eine Flut an Beschwerden gegen die Absetzbarkeit der Kirchensteuer ist derzeit in Vorbereitung. Eine erster Antrag beim Verfassungsgerichtshof wurde nun aber abgewiesen. Der Freidenkerbund erachtet es als gleichheitswidrig, dass Beiträge an anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften bis zu 400 Euro jährlich als Sonderausgabe geltend gemacht werden können. In Summe macht die Begünstigung 124 Millionen Euro aus.
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http://derstandard.at/1342139432784/Beschwerde-gegen-Kirchensteuer-abgewiesen
Schweizer Bischof ortet Kirchensteuer als Mit-Grund für Austritte
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus, Kirchenaustritt, Kirchenfinanzen am 22. Juni 2012
Bischof Vitus Huonder ortet das Schweizer Kirchensteuersystem als mögliche Ursache für die zunehmende Zahl von Austritten aus der römisch-katholischen Kirche. Dies schreibt Bistumssprecher Giuseppe Gracia in einer Mitteilung vom Donnerstag.
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Polen: Regierungschef wirft Bischöfen “Geldgier” vor
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus, Kirchenfinanzen, Politik am 21. Juni 2012
Tusk verteidigt in Interview geplante Einführung einer freiwilligen Kirchensteuer – Religionsgemeinschaften nennen Steuerwidmung von 0,3 Prozent zu gering
Warschau, 20.06.2012 (KAP) Polens rechtsliberaler Ministerpräsident Donald Tusk wirft den katholischen Bischöfen des Landes Geldgier vor. In einem Interview der katholischen Wochenzeitung “Tygodnik Powszechny” sagte er: “Viele Bürger haben das Gefühl, die Kirche schöpft den Staatshaushalt ab, die Bischöfe sind gierig. Manchmal ist das bestimmt berechtigt.”
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Rheinland-Pfalz: Zeugen Jehovas dürfen, was Konfessionsfreie nicht dürfen
Veröffentlicht von AMB in Zeugen Jehovas am 14. Juni 2012
Nach einem Sieg vor dem Mainzer Verwaltungsgericht sind die Zeugen Jehovas in Rheinland-Pfalz seit Juni den großen Kirchen gleichgestellt.
(…)
Als Körperschaft des öffentlichen Rechts müssen die Zeugen Jehovas weniger Steuern und Verwaltungsgebühren zahlen. Sie können eine Kirchensteuer erheben und dürfen wie die evangelische und katholische Kirche in Aufsichtsgremien der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sitzen.
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Grüne stoßen mit Idee der Kulturabgabe auf Ablehnung
Veröffentlicht von AMB in Christentum, Politik am 29. Mai 2012
Verpflichtende karitative Abgabe statt Kirchensteuer: Grünen-Politiker plädieren für ein neues Finanzierungsmodell. Doch die großen Kirchen und Parteien sind strikt dagegen.
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Österreich: Katholische Kirche verschickte 17.000 illegale Kirchensteuer-SMS
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus, Videos am 23. Mai 2012
Die katholische Kirche geht mit der Zeit: In der Steiermark wurden kürzlich säumige Katholiken an die ausständige Kirchensteuer erinnert – mit einer SMS. Das Problem dabei: man darf keine Massen-SMS an die Handynummern von fast 17.000 Menschen schicken. Da gilt auch für die Kirche das Gebot: du sollst das Telekommunikationsgesetz studieren. Es droht eine Strafe von bis zu 8.000 Euro, falls es jemand der Fernmeldebehörde meldet.
Fernmeldebüro Graz
Diese Fernmeldebehörde erster Instanz ist für die Steiermark und Kärnten zuständig.
Marburger Kai 43-45,
A-8010 Graz
Telefon:+43 (0) 316 8079 Durchwahl 100 oder 101
Fax: +43 (0) 316 8079 Durchwahl 199
E-Mail: fb.graz@bmvit.gv.at
Ein Artikel dazu:
Über 17.000 Gläubige der Katholischen Kirche Steiermark bekamen Anfang Mai eine SMS, die sie an ihren ausständigen Kirchenbeitrag erinnern sollte. Das widerspricht allerdings in zwei Punkten dem geltenden Telekommunikationsgesetz: Denn Massen-SMS an mehr als 50 Personen sind verboten und auch die Möglichkeit dieses „Service“ abzubestellen, scheint in der SMS nicht auf.
(…)
Maria K. (vollständiger Name der Redaktion bekannt) fand die digitale Form der Erinnerung allerdings alles andere als nett: “Ich hatte der Kirche nie meine Telefonnummer gegeben oder zur Verfügung gestellt. Ich habe dann bei der Kirchenbeitragsstelle angerufen und gefragt, wie sie überhaupt an meine Telefonnummer gekommen sind. Dort wurde mir erklärt, dass sie in das System eingespeist wurde, nachdem ich davor einmal angerufen hatte.” Sie sei jedoch nie gefragt worden, ob sie damit einverstanden sei, oder ob es sich tatsächlich um ihr Handy handelt, von der SMS ganz zu schweigen.
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http://futurezone.at/digitallife/9214-kirche-treibt-steuer-mit-spam-sms-ein.php
Kulturabgabe: Das Beste, was Konfessionslosenverbänden passieren könnte
Veröffentlicht von Skydaddy in Kirchenfinanzen, Staat und Kirche am 19. Mai 2012

Könnte sich bei einer Kultursteuer einen ordentlichen Haarschnitt leisten: Dr. Michael Schmidt-Salomon
Liebe Grüne,
liebe Katholikinnen und Katholiken,
da es Euer Finanzexperte Dr. Schick ja nicht macht, will ich Euch mal vor Augen führen, wozu sein Vorschlag einer „Kulturabgabe nach italienischem Vorbild“ führen würde.
[...]
Aber nehmen wir an, 1% dieser 8 Millionen Konfessionslosen widmet seine Kultursteuer einer Konfessionslosenorganisation. Das wären 80.000 Leute – das achtfache derer, die gemäß meiner obigen Schätzung jetzt schon Mitgliedsbeiträge zahlen.
Bei durchschnittlich 420 Euro Kultursteuer pro Person ergäbe sich für die Konfessionslosen-Organisationen ein Geldregen von über 30 Millionen Euro pro Jahr – im Gegensatz zu den optimistischen 2 Millionen, die ich oben geschätzt habe. Falls der Staat weiter subventioniert, ergäben sich sogar 48 Millionen!
Und für jedes weitere Prozent Konfessionsloser, das seine Kultursteuer den „eigenen“ Organisationen widmet, kämen weitere 30 bzw. 48 Millionen hinzu! Bei so viel Geld könnte sich dann sogar Michael Schmidt-Salomon mal einen ordentlichen Haarschnitt leisten
.
Konfessionslosenverband gegen “Kultursteuer”
Veröffentlicht von Skydaddy in Kirchenfinanzen, Politik, Staat und Kirche am 18. Mai 2012
IBKA-Pressemitteilung vom 18.05.2012:
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) wendet sich gegen den Vorschlag von Politikern der Grünen zur Erhebung einer “Kultursteuer”.
“Dass Konfessionslose über eine sogenannte Kultursteuer zur Finanzierung der Kirchen herangezogen werden sollen, ist entschieden abzulehnen. Mit der unverhohlen ausgesprochenen Absicht, Menschen durch diese Steuer vom Kirchenaustritt abzuhalten, stellen die Urheber des Vorschlags Kircheninteressen über die Religionsfreiheit”, sagte René Hartmann, Erster Vorsitzender des IBKA.
Bereits jetzt würden kirchliche Aufgaben dem Steuerzahler aufgebürdet.
Als Beispiele nannte Hartmann den konfessionellen Religionsunterricht und die konfessionell gebundene Theologenausbildung an Hochschulen, die nicht aus Kirchensteuermitteln, sondern von allen Steuerzahlern finanziert werden. “Die finanzielle Verflechtung zwischen Staat und Kirchen darf nicht intensiviert, sondern muss abgebaut werden.
Kirchenfinanzierung aus allgemeinen Steuermitteln ist zu beenden. Der staatliche Einzug der Kirchensteuer verstößt gegen die weltanschauliche Neutralität des Staates und ist abzuschaffen”, forderte Hartmann.
Schweiz: Bischof pfeift auf die Kirchensteuer – Kirche widerspricht
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus am 11. Mai 2012
Brisant: Während sich die Kantonalkirchen an die Kirchensteuer für Firmen klammern, gibt sich der Churer Bischof Vitus Huonder deutlich gelassener. Er plädiert für eine Offenheit gegenüber gesellschaftlichen Veränderungen.
(…)
Katholischen Kirche Zürich: «Die Steuer ist zum Segen aller»
Keine Freude an den Speerspitzen aus Chur hat man bei der Katholischen Kirche Zürich, die von der Steuer gut 50 Mio. Fr. erhält: «Wir bedauern, dass der Bischof nicht sieht, dass die Steuer zum Segen aller ist. Wir haben den klaren Auftrag, uns in der Gesellschaft auch sozial einzubringen», so Sprecher Aschi Rutz. «Der Churer Bischof hat grösste Mühe mit den demokratisch verfassten staatskirchlichen Einrichtungen.»
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http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Bischof-pfeift-auf-die-Kirchensteuer-13633361
Beide Kirchen verzeichnen steigende Steuereinnahmen
Veröffentlicht von AMB in Evangelische Kirche, Katholizismus, Staat und Kirche am 12. April 2012
Bei der katholischen Kirche kletterten sie auf den zweithöchsten Stand seit der Wiedervereinigung. Sie erreichten 2011 rund 4,918 Milliarden Euro, wie die Deutsche Bischofskonferenz am Donnerstag auf Anfrage in Bonn mitteilte. Das waren 2,6 Prozent mehr als 2010.
Bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) betrug der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr rund 2,8 Prozent. Die evangelischen Gliedkirchen verzeichneten Einnahmen von 4,51 Milliarden Euro gegenüber 4,3 Milliarden Euro im Jahr 2010.
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http://www.domradio.de/news/81161/beide-kirchen-verzeichnen-steigende-steuereinnahmen.html
Österreich: Schweinebörse gegen Kirchensteuer
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus am 3. April 2012
Weil der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn in einem Gastkommentar einer Gratis-Zeitung am Höhepunkt der Fastenzeit zum Fleischverzicht auch aus ethischen Gründen aufgerufen hat, wirft ihm der Geschäftsführer der Österreichischen Schweine… (endet so)
Verärgert über die Glosse Schönborns zeigte sich prompt der Geschäftsführer der Österreichischen Schweinebörse, Hans Schlederer. Er wertete den Aufruf des Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz zum 50%igen Fleischverzicht gar als geschäftsschädigend. Dem Kardinal warf Schlederer vor, er schade damit den Österreichischen Bauern.
Der Schweinehändler: “Ich fordere die Bauern auf, nur noch die Hälfte ihres Kirchenbeitrages zu bezahlen.”
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http://www.bauernnetzwerk.at/news/?tar=%2Fmain%2FsubItem_1&loc=cmVzb3VyY2U9W2lkPTIwNTJdLg%3D%3D
Österreich: Kirchensteuer: 120 Millionen Euro Steuerentgang
Veröffentlicht von AMB in Politik, Staat und Kirche am 1. April 2012
Der Staat verliert durch die Absetzbarkeit des Kirchenbeitrags von der Steuer jährlich 120 Millionen Euro.
Die Republik verliert durch die erst in diesem Jahr erhöhte Absetzbarkeit des Kirchenbeitrags voraussichtlich rund 120 Mio. Euro. Das schätzt das Finanzministerium in einer Anfragebeantwortung an die Grünen, die Transparenz bezüglich staatlicher Privilegien für Religionsgemeinschaften fordern. So kostet etwa die Militärseelsorge für ein Jahr rund 4 Mio. Euro.
(…)
Grünen-Abgeordnete Daniela Musiol kündigte daher weitere Anfragen an. Nur mit konkreten Zahlen könne man diskutieren, ob etwa das Konkordat der Republik Österreich mit dem Heiligen Stuhl aufkündbar sei oder nicht.
Weit
Thierse: Gläubige unterstützen mit der Kirchensteuer den Staat
Veröffentlicht von AMB in Christentum, Gesellschaft, Politik am 20. März 2012
Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse sieht in der Kirchensteuer eine finanzielle Unterstützung der Gläubigen für den Staat. Denn mit den Mitteln würden jene sozialen und kulturellen Leistungen der Kirchen unterstützt, die sie für die öffentliche Hand übernähmen, schreibt Thierse in einem Beitrag für die in München erscheinende Zeitschrift „Jesuiten“.
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Polens Regierung will freiwillige Kirchensteuer einführen
Veröffentlicht von AMB in Christentum, Gesellschaft, Politik am 15. März 2012
Polens Regierung hat sich überraschend für einen freiwilligen Kirchenbeitrag der Steuerzahler ausgesprochen. Ab 2013 sollten Steuerzahler 0,3 Prozent ihrer Einkommensteuer einer der Kirchen oder Religionsgemeinschaften für Missionszwecke widmen können, teilte das zuständige Ministerium für Staatsverwaltung am Donnerstag mit. Im Gegenzug sollen alle Geistlichen künftig ihre Sozialversicherungsbeiträge komplett selbst zahlen. Bislang werden sie zum Teil vom Staat beglichen.
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“Du darfst Kirchensteuer zahlen, bis du tot umfällst”
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus, Kirchenaustritt, Kirchenfinanzen am 13. März 2012
Mit ihren Gebühren im Namen Gottes vergrault die katholische Kirche manches Schäfchen – Immer noch zehntausende Klagen pro Jahr
Wien – Selbst treue Katholiken fühlen sich von ihrer Kirche bisweilen hart geprüft. “Für die Kirche bin ich ein Sünder”, sagt Berndt Grünanger. “Ich laufe mit dem Stempel des Geschiedenen umher”, beklagt sich der 52-jährige Selbständige aus Kärnten.
(…)
“Das ist wie ein Theaterabo, ohne jemals hinzugehen”, fragt sich Grünanger, wozu er bezahlt. Er ist immer noch Katholik. Harald Kuhm*, Orthopäde aus Niederösterreich, ging 2002 einen Schritt weiter: Er trat aus der Kirche aus. Wegen der Kirchensteuer. Nach seiner teuren Scheidung sandte ihm die Kirchenbeitragsstelle einfach weiterhin eine gemeinsame und entsprechend hohe Rechnung zu – für ihn und seine Ehefrau, die aber nicht mehr bei ihm lebte. Kuhm: “Nach der Scheidung war ich eh schon sauer, und dann soll ich noch doppelt für’s Sakrament bezahlen, von dem sie mich ausgeschlossen haben? Du darfst dort einzahlen, bis du tot umfällst, aber sonst nichts.”
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http://derstandard.at/1331206950084/Du-darfst-Kirchensteuer-zahlen-bis-du-tot-umfaellst
Piusbrüder werben für “Kirchenaustritt”
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus, Kirchenaustritt am 7. März 2012
Die traditionalistische Piusbruderschaft ruft «traditionstreue Katholiken» dazu auf, keine Kirchensteuer mehr zu bezahlen und das Geld stattdessen „jenen Werken zu geben, welche der Tradition der Kirche treu geblieben sind“. In der März-Ausgabe ihres «Mitteilungsblatts» ist ein Formular abgedruckt, mit dem der ‘Kirchenaustritt’ erklärt werden kann.
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Theologe: Kirchensteuer ist verzichtbar
Veröffentlicht von AMB in Christentum am 1. Februar 2012
Sowohl die Kirchensteuer als auch eine privilegierte Stellung in der Gesellschaft ist für die Kirche in Deutschland verzichtbar. Diese Auffassung vertrat der Greifswalder Professor für Praktische Theologie, Michael Herbst, in seinem Vortrag beim “Willow-Creek”-Leitungskongress in Stuttgart.
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http://www.pro-medienmagazin.de/?id=gesellschaft&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=4993
Gerichtsurteil: Atheisten MÜSSEN Pfarrer mitbezahlen
Schweiz – Das Bundesgericht hat die Beschwerde einer Atheistin abgewiesen. Sie wollte nicht die vollen Kantonssteuern zahlen, weil damit auch Pfarrerslöhne finanziert würden.
(…)
Die kantonalen Instanzen und nun auch das Bundesgericht wiesen die Beschwerde der Frau ab. Es sei zwar verständlich, dass sie nicht an die Kosten für die Pfarrerslöhne beitragen wolle. Steuererträge seien aber nicht zweckgebunden, sie flössen in die allgemeine Staatskasse. Die Religionszugehörigkeit spiele wegen der Allgemeinheit der Steuer keine Rolle. Zudem betrage der Anteil an die Kirchen nur 0,8 Prozent.
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Schweiz: Diskussion um Kirchensteuer für Unternehmen
Veröffentlicht von AMB in Kirchenfinanzen am 14. Januar 2012
Der Staatsrat des Kantons Freiburg will an der Kirchensteuer für Unternehmen festhalten. Das meldet die Agentur Kipa. An diesem Mittwoch bezog er Stellung zu einer so genannten Volksmotion, die die Kirchensteuerpflicht für juristische Personen aufheben und durch die Entrichtung freiwilliger Beiträge ersetzen will. Mit Volksmotionen kann eine Gruppe von stimmberechtigten Bürgern die Einführung von Gesetzen verlangen. Der Staatsrat betont in seiner Antwort auf den Vorstoß, dass die anerkannten Kirchen neben ihren liturgischen und kultusbezogenen Aufgaben eine wichtige soziale Rolle wahrnehmen würden. Zudem erinnert er an den Beitrag der Kirchen im kulturellen Bereich, so etwa die Förderung der Musik und die Erhaltung historischer Gebäude oder von Kunstwerken.
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http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/articolo.asp?c=553911
Dezember ist Kirchenaustrittsmonat
Veröffentlicht von Skydaddy in Kirchenaustritt, Kirchenfinanzen am 30. November 2011
Das Jahresende naht, und damit wird es höchste Zeit, aus der Kirche auszutreten, wenn man nächstes Jahr keine Kirchensteuer zahlen will.
Zwar endet die Kirchensteuerpflicht, je nach Bundesland, mit dem Ende des Monats, in dem man seinen Kirchenaustritt erklärt hat, oder mit dem Ende des Folgemonats.
Aber: Viele wissen nicht, dass die Kirchensteuer vom Jahreseinkommen berechnet wird. Für jeden Monat, den man in einem Jahr kirchensteuerpflichtig war, ist ein Zwölftel der vollen Kirchensteuer zu zahlen – auch, wenn das Einkommen komplett erst nach dem Kirchenaustritt erzielt wurde!
Beispiel: Wenn jemand im Juni seinen Kirchenaustritt erklärt, weil er im Juli zum ersten Mal eigenes Einkommen verdient, muss er auf sein Jahreseinkommen immer noch für 6 Monate Kirchensteuer zahlen! (In vielen Bundesländern sogar für 7 Monate, weil die Kirchensteuerpflicht dort erst mit Ablauf des Folgemonats erlischt.)
Diese Info dürfte vor allen für angehende Berufsanfänger interessant sein: Berufsschüler und Studenten, die im nächstes Jahr ihr erstes eigenes Einkommen erzielen.
Deshalb hat Skydaddy eine Website (kirchenaustrittsmonat.de) angelegt, die diesen Sachverhalt erklärt und wo man sich Informationsmaterial zum Verteilen und Aufhängen (z.B. an Hoch- und Berufsschulen) herunterladen kann. Außerdem existiert auch eine Facebook-Seite dazu.
Also Leute: Helft Euren Freunden und Bekannten, die nächstes Jahr ihr erstes eigenes Einkommen haben werden und bisher noch nicht aus der Kirche ausgetreten sind. Nach dem Jahreswechsel lässt sich nur noch Schadensbegrenzung betreiben: Sie müssen dann Kirchensteuer zahlen, auch, wenn sie das nicht wollen.
Rechnet sich die Zahlung von Kirchensteuern?
Veröffentlicht von verquer in Christentum, Gesellschaft, Kirchenaustritt, Kirchenfinanzen, Politik, Religion am 24. April 2011
Florian Rötzer vom Telepolisblog nimmt die wundersame Rechnung der Wirschaftswoche auseinander, die sich der Frage widmete, ob sich Kirchensteuern nicht doch lohnen würden.
Die “genauen” Berechnungen des Einkommens und der Kirchensteuer eines jungen katholischen Paares, das zwei Kinder haben will, sind eigentlich irrelevant und fügen der absurden Begründung nur einen Scheinhintergrund zu. Wenn das Paar ihre Kinder auf kirchliche Gymnasien schicken, würden sie Geld sparen, weil diese billiger als andere Privatschulen seien. Dass man allerdings Kinder auch kostenlos auf staatliche Schulen Schicken kann, wird in dieser “Rechnung” ebenso unterschlagen wie die Tatsache, dass die kirchlichen Schulen sowieso zum großen Teil mit Steuergeldern finanziert werden.
Kirchensteuer: Wiener Dompfarrer Faber für mehr Anreize
Veröffentlicht von AMB in Kirchenfinanzen am 14. März 2011
Der Dompfarrer von St. Stephan, Toni Faber, wünscht sich bessere Anreizmodelle beim Kirchenbeitrag. “Solche Instrumente müssen noch mehr und klarer entwickelt, erprobt und angeboten werden”, sagte er im Interview mit der APA. Von einem freiwilligen Kirchenbeitrag hält Faber aber nichts. Dies würde heißen, “zwei Drittel des Gesamtbudgets vergessen zu müssen”. (…)
Unter Anreizmodellen versteht Faber, wenn etwa der Frühzahlerbonus oder die Aktion “Schwamm drüber” (bei Auftrag eines Bankeinzugs werden die Schulden der vergangenen Jahre getilgt) weiterentwickelt werden. “Da lässt sich viel tun.” Zudem werde gerade darüber verhandelt, die steuerliche Absetzbarkeit des Kirchenbeitrages von derzeit 200 Euro zu erhöhen.
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Kirchensteuer ist “liebevolle Aktion für Menschen”
Veröffentlicht von AMB in Kirchenfinanzen am 28. Januar 2011
Der Schleswiger Bischof Gerhard Ulrich hat die Kirchensteuer als eine “liebevolle Aktion für die Menschen” bezeichnet. Mit Hinweis auf bundesweit über 8.000 evangelische Kindergärten, 6.500 Beratungsstellen und 70.000 Menschen mit Behinderung, die in kirchlichen Einrichtungen betreut werden, betonte Ulrich in einem Kurzfilm (siehe oben) im Internet (www.nordelbien.de) notwendige Finanzeinnahmen. “Die Kirche ist da, wo sie gebraucht wird”, sagte er in dem für Sat.1 produzierten Beitrag.
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“Wenn’s ums Geld geht, gibt es kein Pardon”
Veröffentlicht von AMB in Kirchenfinanzen am 24. Januar 2011
Carsten Frerk ist Chefredakteur des Humanistischen Pressedienstes und ein ausgewiesener Kenner der Finanzierungspraxis von Kirchen in Deutschland. Telepolis sprach mit ihm über seine neueste Publikation “Violettbuch Kirchenfinanzen”. Sein Fazit mutet erst einmal paradox an: Weil die Kirchen von den verschiedenen staatlichen Diensten in höchstem Ausmaß profitieren, sieht er ausgerechnet durch sie das Prinzip der Religionsfreiheit nicht mehr gewährleistet.
(…)
Vor drei Jahren hatte der damalige Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im bayerischen Landtag die Frage gestellt, ob nicht die Gehälter der sieben bayerischen Bischöfe von der Kirche selbst bezahlt werden könnten. Das war ein Betrag von 700 000 Euro und die katholischen Bistümer hatten in diesem Jahr über die Kirchensteuer Einnahmen von 1,3 Milliarden Euro. Da ging durch Bayern ein Aufschrei als ob jemand die Axt an die Wurzeln von Bavarien gelegt hätte. Auf all diese Fragen wird hochemotional reagiert. Karl-Heinz Deschner hat zu mir einmal gesagt, die Kirche lässt sich gegebenenfalls von zehn Glaubensartikeln neun wegnehmen, aber wenn’s ums Geld geht, gibt es kein Pardon.
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Evangelischer Bayerischer Landesbischof verteidigt staatliche Zuwendungen
Veröffentlicht von deradmiral in Christentum, Kirchenfinanzen, Staat und Kirche am 6. Januar 2011

Sensation: Allmächtiger Gott kann immer noch kein Geld selber machen – Staat muss einspringen (Bild: Andrew Netzler, Copyright EZB)
München – Der evangelische Landesbischof Johannes Friedrich hat staatliche Leistungen für die beiden großen Kirchen in Bayern verteidigt.
Die Kritiker der Zuwendungen argumentierten mit unrealistischen Zahlen, sagte Friedrich am Donnerstag in seiner Predigt zum Feiertag Hl. Drei König in der Münchner St. Matthäuskirche.
… “Beim Kirchensteuereinzug erhält der Staat von der Kirche wesentlich mehr an Erstattung, als ihn dieser Einzug kostet“, sagte der Bischof.
Er gab sich überzeugt, dass eine von der Kirche eingesetzte Arbeitsgruppe bald mit den Vorurteilen aufräumen werde. … Zahlreiche Politiker hatten zuletzt gefordert, das Konkordat in mehreren Punkten zu ändern.
Weiterlesen OVB Online
Katholischer Kirchenaustritt Light
Veröffentlicht von deradmiral in Katholizismus, Kirchenaustritt am 2. Januar 2011
Was wie ein Widerspruch klingt, ist der Wunsch mancher Katholiken. Für Dieter Kiene in Sigmaringen scheint er sich zu erfüllen: Sakramente ohne Kirchensteuer. Austritt ja, Exkommunikation nein. Diese Regelung hatte der Vatikan bereits 2006 angewiesen. Doch von deren Umsetzung will die katholische Deutsche Bischofskonferenz anscheinend wenig wissen.
Weiterlesen und hören: SWR
Kirchenaustrittsbescheinigung aufheben!
Veröffentlicht von Skydaddy in Kirchenaustritt, Kirchenfinanzen am 22. Dezember 2010
Noch nach Jahrzehnten können Finanzämter von Konfessionslosen eine Bescheinigung über ihren Kirchenaustritt verlangen. Allein in Berlin kommt es darüber jährlich in 4000 Fällen zu Streit. Denn die Beweislast hat der Bürger.
Weiterlesen bei FAZ.net. (Dank in Igor für den Hinweis.)
Kirchen erhalten mehr Geld
Veröffentlicht von Skydaddy in Kirchenfinanzen am 5. Dezember 2010
Der Wirtschaftsaufschwung in Deutschland lässt die Kirchensteuern stärker sprudeln als erwartet. Vor allem evangelische Landeskirchen freuen sich über zusätzliche Mittel in größerem Umfang.
kirchensteuer.de: Neustart des Informationsportals
Veröffentlicht von Skydaddy in Kirchenfinanzen, Staat und Kirche am 30. November 2010
(IBKA) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) macht auf den Neustart des Informationsportals “kirchensteuer.de” aufmerksam. “Wir freuen uns darüber, dass Mitglieder des IBKA ein Portal eingerichtet haben, das mit verbreiteten Irrtümern über die Kirchensteuer aufräumt. Wir gehen davon aus, dass viele Menschen ihre Kirchenmitgliedschaft überdenken werden, wenn sie erfahren, wie ihre Kirchensteuer verwendet wird und wie die Finanzierung der Kirchen tatsächlich aussieht”, kommentiert der Erste Vorsitzende René Hartmann.
Der Neustart des Infoportals steht im Zusammenhang mit dem “Jahr des Kirchenaustritts“, das vom 11.11.2010 bis zum 11.11.2011 in Deutschland stattfindet. Die völlig neu gestaltete und mit überwiegend neuen Inhalten gefüllte Seite soll interessierten Journalisten und Bürgern wertvolle Informationen über die Erhebung und Verwendung der Kirchensteuer bieten. Herzstück der Seite ist dabei eine umfangreiche Liste mit Fragen und Antworten zur Kirchensteuer. Zu finden sind aber auch zahlreiche Artikel zur Thematik sowie Übersichten zu zentralen Kirchensteuerthemen.
Die Position der leitenden Redakteurin übernimmt Heike Jackler, die als Mitarbeiterin der vom IBKA herausgegebenen Zeitschrift “MIZ” sich in den letzten Jahren intensiv mit den Finanzen der Kirchen auseinandergesetzt hat. Unterstützt wird sie bei Ihrer Arbeit durch die Redaktion der “MIZ” und durch Kirchensteuerexperten der säkularen Verbände.
Im IBKA haben sich nichtreligiöse Menschen zusammengeschlossen, um die allgemeinen Menschenrechte – insbesondere die Weltanschauungsfreiheit – und die konsequente Trennung von Staat und Religion durchzusetzen. Wir treten ein für individuelle Selbstbestimmung, wollen vernunftgeleitetes Denken fördern und über die gesellschaftliche Rolle von Religion aufklären.
Das Blasphemieblog wünscht viel Erfolg!






















































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