Artikel getaggt mit Bischof Overbeck
Kein Strafverfahren gegen Overbeck
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus am 6. Juli 2012
Gegen den katholischen Soldatenbischof Franz-Josef Overbeck wird es keine Anklage geben. Im Mai hatte der Bischof zwar während einer später auch über das Internet übertragenen Rede erklärt, dass es ohne Religion und religiöse Praxis kein Menschsein gebe. Die Justiz sieht deshalb aber keinen Handlungsbedarf.
Weiterlesen:
Overbeck spricht über Kirche und Sex
Veröffentlicht von AMB in Gesellschaft, Katholizismus am 2. Juni 2012
Kirche und Sex, das sind Themen, die in der Wahrnehmung wohl der meisten Menschen gar nicht zusammen gehen. Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck suchte dennoch die Diskussion über Sexualität. Er durchbrach das Schweigen der Kirche.
(…)
„Sexualforscherin nennt Kirchenlehre „lebensfremd“
Für die Sexualforscherin Professor Hertha Richter-Appelt ein Unding. „Die Sexualität auf die Reproduktion zu beschränken, ist überholt“, sagte sie glasklar. Das entspräche weder dem Leben der Katholiken, noch dem der übrigen Gesellschaft. Sexualität sei ein natürliches Bedürfnis des Menschen, ein wichtiger Faktor, um Befriedigung zu bekommen, ein wichtiger Bestandteil einer Partnerschaft.
Weiterlesen:
http://www.derwesten.de/politik/bischof-spricht-ueber-kirche-und-sex-id6719594.html
Dritte Strafanzeige gegen Bischof Overbeck
Veröffentlicht von AMB in Atheismus, Katholizismus am 1. Juni 2012
Nach der Strafanzeige von Dr. Wolfgang Klosterhalfen, und der Strafanzeige von Matthias Krause, hat nun auch Dr. Heinrich Klussmann gegen den Bischof Anzeige erstattet wegen eines besonders schweren Falles von Verleumdung in Tateinheit mit Volksverhetzung.
Weiterlesen:
Strafanzeige gegen Bischof Overbeck wegen Volksverhetzung
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus am 23. Mai 2012
Staatsanwaltschaft Essen
45130 Essen
Sehr geehrte Damen und Herrn,
ich bitte Sie zu prüfen, ob es sich bei den folgenden Äußerungen des Essener Bischofs Dr. Franz-Josef Overbeck (Bischofshaus, Burgplatz 2, 45127 Essen) um Straftaten im Sinne des §130 StGB (Volksverhetzung) handelt, wonach u.a. zu bestrafen ist, wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet.
Herr Dr. Overbeck hat in seiner Eigenschaft als Militärbischof im Mai 2012 in Lourdes (Frankreich) eine Rede gehalten, die man sich seit dem 12.5.2012 auf youtube ansehen und anhören kann:
Darin sagte er wörtlich:
„dass es es kein rechtes Denken vom Menschen gibt ohne Gott“ (4:02)
„was das Staatswesen und das Rechtsdenken angeht, sonst zu katastrophalen Folgen führt, wenn wir uns nicht auf eine solche Grundlage (gemeint ist eine religiöse Rückbindung) beziehen…” (4:40)
„Menschen zeigen: ohne Religion und ohne gelebte Praxis von Religion gibt es kein Menschsein.“ (5:33)
Dem 2005 veröffentlichten „Eurobarometer“ der Europäischen Kommission ist zu entnehmen, dass nur noch 47% der Deutschen an einen Gott glauben. 25% glauben an ein höheres Wesen oder dergleichen, 25% glauben weder an einen Gott noch an ein höheres Wesen.
Quelle: http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs_225_report_en.pdf (Seite 11)
50% der Deutschen spricht Herr Dr. Overbeck ein „rechtes Denken vom Menschen“ ab. Mindestens die 25% der Deutschen, die von christlicher Seite als Atheisten bezeichnet werden, stellen nach Overbeck eine Gefahr für das Staatswesen und das Rechtsdenken mit potentiell katastrophalen Folgen dar. Diesen Atheisten sowie weiteren religionsfreien Menschen oder ihre Religion nicht praktizierenden Christen spricht Overbeck sogar das Menschsein ab! Obwohl die Bischöfe Meisner, Mixa und Müller sowie weitere katholische Kirchenführer schon häufig sog. Atheisten als moralisch minderwertig diffamiert haben, und obwohl immer wieder Christen mit Parolen wie „Moral braucht Gott“ oder „Ohne Gott ist alles erlaubt“ öffentlich Stimmung gegen Atheisten machen, stellt die Behauptung, ohne Religion und ohne die gelebte Praxis von Religion gäbe es kein Menschsein, eine neue Qualität katholisch inspirierter Hetze dar.
In einem Interview sagte Herr Dr. Overbeck:
„Oberste Priorität hat, dass Soldaten Gewalt nur im äußersten Notfall und vor allem verantwortungsvoll einsetzen. Mit einem festen Glauben lassen sich solche Entscheidungen gewissenhafter treffen.“
http://www.domradio.de/aktuell/81798/sinnvoll-und-wichtig.html
Weiter soll Herr Dr. Overbeck gesagt haben, die Anwendung von Gewalt bedürfe eines gefestigten Gewissens und eines klaren Charakters sowie Gottvertrauens.
http://www.domradio.de/aktuell/81785/die-letzte-wahl.html
Etwa die Hälfte der Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr sind nicht gläubig. Sie werden von Herrn Dr. Overbeck als weniger gewissenhaft herabgesetzt. Anscheinend ist er auch der Auffassung, dass Soldaten ohne Gottvertrauen den Anforderungen ihres Berufes nicht voll gewachsen sind.
Es ist mit der in Deutschland geltenden und gegen den Widerstand der Kirchen errungenen Meinungs- und Religionsfreiheit nicht vereinbar, dass Herr Dr. Overbeck die Menschenwürde von großen Teilen der Bevölkerung dadurch angreift, dass er sie beschimpft, verächtlich macht, verleumdet und ihnen sogar das Menschsein abspricht.
Mit freundlichem Gruß,
(Dr. Wolfgang Klosterhalfen)
Overbeck gegen Diakonat der Frau
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus am 17. Mai 2012
Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck hat sich indirekt gegen eine stärkere Beteiligung von Frauen an Führungspositionen in der katholischen Kirche durch ein Diakonat der Frau ausgesprochen. Papst Johannes Paul II. habe deutlich gesagt, dass die Kirche keine Vollmacht habe, Frauen zum Priesteramt zuzulassen.
Weiterlesen:
Religionslose als Untermenschen: Ist Bischof Overbeck ein Hassprediger?
Veröffentlicht von AMB in Atheismus, Gesellschaft, Katholizismus, Videos am 16. Mai 2012
In Lourdes erklärte Bischof Overbeck religionsfreie Menschen quasi zu Untermenschen. Als Ruhr- wie auch als Militärbischof ist Overbeck in einer pluralistischen Gesellschaft so nicht tragbar. Die viel propagierte „christliche Toleranz“ zeigt hier ihre gehässige Fratze der Ausgrenzung und Überheblichkeit.
„Ohne Religion und ohne gelebte Praxis von Religion gibt es kein Menschsein.“ schwadronierte das Oberhaupt des Ruhrbistums in seiner Funktion als Militärbischof letzten Freitag (den 11.5.2012) in einer Rede in Lourdes. Es ist empörend, dass sich ein hoher katholischer Würdenträger immer wieder gegen Demokratie, Menschenrechte und Menschenwürde stellt, aber für sich und seine Schäfchen ein Höchstmaß an Toleranz einklagt.
Weiterlesen:
Im Ruhrgebiet will so gut wie niemand mehr katholischer Pfarrer werden
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus am 10. Mai 2012
52 der 57 Zimmer im Bochumer Priesterseminar stehen leer. Eine ganze Ausbildungsstätte für gerade einmal fünf Priesterkandidaten – diesen Luxus will sich Bischof Franz-Josef Overbeck nicht länger leisten. Daher schafft er die eigenständige Priesterausbildung zum kommenden Wintersemester ab.
Wie bereits die Bistümer Aachen und Osnabrück schickt auch das Bistum Essen zukünftig die wenigen Unerschütterlichen, die trotz der tiefen Krise der katholischen Kirche noch Priester werden wollen, an das Seminar in Münster. Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die bereits in den vergangenen Jahren deutliche Spuren im Revier hinterlassen hat: Wegen des massiven Mitgliederschwunds und damit verbundenen Einnahmeausfällen musste das Bistum Essen seine 259 Pfarreien zu 43 Gemeinden zusammenlegen. 96 katholische Kirchen wurden seit dem Jahr 2006 im Bistum sogar endgültig geschlossen.
Weiterlesen:


















































Letzte Kommentare