Missionarischer Eifer der neuen Atheisten

Das Thema “Der neue Atheismus”, das in Königsschaffhausen auf der Tagesordnung stand, war für Vertreter beider Kirchen von großem Interesse. Damit beschäftigte sich der evangelische Schuldekan Ulrich Schmidt. Atheismus habe es laut Schmidt “schon immer” gegeben. Das “Neue” an der vorgestellten Form sei der aggressive und missionarische Eifer gegen die Gläubigen, so der Schuldekan. Neuer Atheismus wolle die Religion offensiv bekämpfen, erklärte er bei seinem Vortrag. Anhand einiger Beispiele aus der neueren Literatur zeigte Schmidt Thesen auf, die der Religion zum Vorwurf gemacht würden. Kritisch sah der promovierte evangelische Theologe die Verallgemeinerung, die in vielen Werken von atheistischen Autoren stattfinde. So werde zum Beispiel die These aufgestellt, dass Religion grundsätzlich gewaltbereit oder unwissenschaftlich sei. Auch kritisierte Schmidt, dass die neuen Atheisten sich vor allem auf eine fundamentalistische Form des Glaubens stützen würden. Eine akademische Auseinandersetzung und liberale Interpretation zum Beispiel der bibischen Texte werde vollkommen ignoriert.
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http://www.badische-zeitung.de/kreis-emmendingen/missionarischer-eifer-der-neuen-atheisten–59467634.html
Koptischer Bischof drängt christliche Frauen zur Verschleierung
Veröffentlicht von AMB in Christentum am 21. Mai 2012
Bischof Bishoy ist der Sekretär der “Heiligen Synode der Koptischen Orthodoxen Kirche” und gilt als aussichtsreicher Anwärter für die Nachfolge des derzeitigen Koptenpapstes Pachomius. Letzte Woche gab er eine öffentliche Stellungnahme ab, die nicht nur unter den Angehörigen seiner Glaubensgemeinschaft, sondern auch in ägyptischen Medien große Aufmerksamkeit erregte. Der Bischof rief nämlich christliche Frauen dazu auf, “von den verschleierten Frauen der Moslems Anstand zu lernen”, denn auch die Jungfrau Maria und die Heilige Demiana hätten “anständige Kleidung” getragen.
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http://www.heise.de/tp/blogs/6/152032
Studie in NRW: Je religiöser desto schwulenfeindlicher
Veröffentlicht von AMB in Islam, Christentum, Gesellschaft, Religion, Homophobie am 21. Mai 2012
Eine vom NRW-Integrationsministerium vorgestellte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass 20 Prozent der Menschen im Land Vorurteile gegen Homosexuelle hegen.
(…)
Wer keine Schwulen mag, hat in der Regel auch Probleme mit Juden, Muslimen, Obdachlosen oder Menschen mit Behinderungen. Überdurchschnittlich homophob sind Ältere, wenig Gebildete, Männer und Menschen mit Migrationshintergrund. Je religiöser sich die Befragten einschätzten, desto stärker neigen sie im Durchschnitt zu homophoben Einstellungen. Unter Muslimen, aber auch orthodoxe Christen und Mitgliedern von Freikirchen gibt es besonders hohe Homophobie-Werte.
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http://www.queer.de/detail.php?article_id=16537
Pakistan: Twitter-Sperre wegen Mohammed-Karikaturen
Veröffentlicht von AMB in Blasphemie, Islam am 21. Mai 2012
Wegen eines Wettbewerbs zur Verbreitung von Mohammed-Karikaturen hat Pakistan am Sonntag den Kurznachrichtendienst Twitter gesperrt. Die Website wurde vom Ministerium für Informationstechnologie verboten worden, sagte Mohammad Younis Khan, Sprecher der pakistanischen Telekommunikationsbehörde PTA. Grund sei “blasphemisches Material”.
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http://www.krone.at/Schlagzeilen/Twitter-Sperre_wegen_Mohammed-Karikaturen-Pakistan-Story-322049
Bundespräsident Gauck schleimt sich bei Katholiken ein
Veröffentlicht von Skydaddy in Gesellschaft, Politik am 21. Mai 2012

Die Überschrift hat BILD mittlerweile gändert. Sie haben Gauck aber wohl ganz richtig verstanden.
Bundespräsident Hans-Joachim Gauck wünscht sich noch mehr politisches Engagement von Christen. Das sagte er in einer Ansprache während des 98. Katholikentags in Mannheim.
[Gauck] wünscht sich mehr Christen in der Politik: „Denn die Politik braucht Menschen, die an eine Sache glauben, die größer ist als sie selbst. Sie braucht Menschen, die eine Haltung haben und dafür mutig eintreten. Sie braucht jene überzeugten und deshalb überzeugenden Persönlichkeiten, wie sie oft und zu unserem Wohl aus kirchlicher Heimat und aus christlichem Engagement gekommen sind.“
Skydaddy hat mehr dazu und auch gleich eine passende Entgegnung (mit ausführlichen Belegen):
Christen sind in der Politik bereits überrepräsentiert. Der gesellschaftliche Fortschritt der letzten 5 Jahrzehnte ist durch eine “Entchristlichung” des Rechts geprägt. Der Bundespräsident sollte lieber Konfessionslose zu mehr politischem Engagement ermuntern.
Links-Politikerin Sahra Wagenknecht schleimt sich bei Katholiken ein
Veröffentlicht von AMB in Christentum, Politik am 20. Mai 2012
Politikern Sahra Wagenknecht (Die Linke) hat auf dem Katholikentag in Mannheim die gemeinsamen Werte zwischen Marxismus und dem Christentum aufgezählt. Die beiden Ideologien verbinde die Botschaft der Nächstenliebe und Solidarität der Menschen. Wagenknecht wünscht sich eine Kirche, die sich gegen soziale Ungleichheit und Ellenbogengesellschaft einmische. Deshalb wäre sie für eine engere Zusammenarbeit zwischen Kirche und der Linkspartei. Für Wagenknecht müsse sich jeder einmischen der einen Glauben hat, egal ob christlich oder marxistisch.
Quelle: http://www.kath.net/detail.php?id=36633
US-Atheisten protestieren gegen 10-Gebote-Denkmal
Veröffentlicht von AMB in Atheismus, Christentum, Säkularismus, Videos am 20. Mai 2012
Our Whole Creation Was Built Upon In God We Trust??
What?
Bischof Ackermann verteidigt Weiterbeschäftigung von straffälligen Priestern
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus, Missbrauchs-Update am 20. Mai 2012
Der Umgang mit Missbrauchsopfern und den Tätern ist nach wie vor ein großes Thema in der katholischen Kirche. Auf dem Katholikentag in Mannheim hat sich der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Stephan Ackermann, am Donnerstag den Fragen früherer Missbrauchsopfer gestellt. Der Bischof von Trier verteidigte dabei die Praxis, wonach in Deutschland kein generelles Beschäftigungsverbot für Priester besteht, die wegen Sexualdelikten straffällig geworden sind.
(…)
Dies provozierte Zwischenrufe im Publikum, eine Frau rief etwa: “Das darf doch nicht wahr sein”.
Weiterlesen:
http://www.welt.de/newsticker/news3/article106331061/Missbrauchsopfer-und-Kirchenvertreter-diskutieren-auf-Katholikentag.html
Evangelischer Bischof kritisiert katholische Kirche
Veröffentlicht von AMB in Evangelische Kirche, Katholizismus am 20. Mai 2012
Der badische Landesbischof Ulrich Fischer (Karlsruhe) hat der katholischen Kirche vorgeworfen, beim Umgang mit Frauen gegen die Bibel zu verstoßen.
Weiterlesen:
http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/landesbischof-fischer-kritisiert-katholische-kirche-1.html
Kelly: “Ich habe wirklich nach Gott gesucht”
Veröffentlicht von AMB in Christentum am 20. Mai 2012
Der Pop-Musiker und Teenie-Star Paddy Kelly hat in seiner Karriere viele Höhepunkte erlebt. Doch es gab auch andere Zeiten für den heute 34-Jährigen. Im Interview mit “stern TV”-Moderator Steffen Hallaschka bekannte Kelly, dass er sich 1999 habe umbringen wollen.
Weiterlesen:
http://www.pro-medienmagazin.de/musik.html?&news[action]=detail&news[id]=5426
Uruguays Präsident outet sich als Atheist
Das ist nur selten zu erleben: Ein Staatsoberhaupt gibt öffentlich zu, nicht an die Existenz übernatürlicher Wesen zu glauben. Doch genau so etwas hat vor wenigen Tagen José Mujica, Präsident der Republik Uruguay, in einem Interview mit dem staatlichen TV-Sender Venezuelas VTV getan.
Weiterlesen:
http://www.wissenrockt.de/2012/05/19/mutig-praesident-von-uruguay-outet-sich-als-atheist-26930/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=mutig-praesident-von-uruguay-outet-sich-als-atheist
Dalai Lama in Österreich: 150 Euro Eintritt
Veröffentlicht von AMB in Buddhismus am 20. Mai 2012
Die Sonne scheint auf das Messegelände Klagenfurt, wo der Dalai Lama am Freitag und Samstag Vorträge mit buddhistischen Belehrungen abhält. In kleinen Grüppchen, zu zweit, zu dritt, spazieren die zu Erleuchtenden in Richtung der Halle 5, wo der Einlass ist. Jetzt gilt es entspannt und aufnahmefähig zu sein. Immerhin mussten für die Tickets bis zu 150 Euro hingeblättert werden.
Weiterlesen:
http://www.krone.at/Oesterreich/Buddhistische_Lehre_durch_Dalai_Lama_in_Klagenfurt-Bis_150_Euro_fuer_Tickets-Story-321863
Christophorus im Auftrag des Senats der Stadt Berlin
Veröffentlicht von deradmiral in Christentum, Katholizismus am 20. Mai 2012
Hallo, ich bin Christophorus der Schutzpatron der Reisenden, der Verfechter von Paragraph 1 der StVO, der Mann, der Rücksicht im Straßenverkehr erfunden hat. Leider konnte ich noch nicht alle Verkehrsteilnehmer davon überzeugen. Seht Euch an, was ohne Rücksicht alles schief gehen kann.
Euer Christophorus
Weiterstaunen: Berlin nimmt Rücksicht
Kulturabgabe: Das Beste, was Konfessionslosenverbänden passieren könnte
Veröffentlicht von Skydaddy in Kirchenfinanzen, Staat und Kirche am 19. Mai 2012

Könnte sich bei einer Kultursteuer einen ordentlichen Haarschnitt leisten: Dr. Michael Schmidt-Salomon
Liebe Grüne,
liebe Katholikinnen und Katholiken,
da es Euer Finanzexperte Dr. Schick ja nicht macht, will ich Euch mal vor Augen führen, wozu sein Vorschlag einer „Kulturabgabe nach italienischem Vorbild“ führen würde.
[...]
Aber nehmen wir an, 1% dieser 8 Millionen Konfessionslosen widmet seine Kultursteuer einer Konfessionslosenorganisation. Das wären 80.000 Leute – das achtfache derer, die gemäß meiner obigen Schätzung jetzt schon Mitgliedsbeiträge zahlen.
Bei durchschnittlich 420 Euro Kultursteuer pro Person ergäbe sich für die Konfessionslosen-Organisationen ein Geldregen von über 30 Millionen Euro pro Jahr – im Gegensatz zu den optimistischen 2 Millionen, die ich oben geschätzt habe. Falls der Staat weiter subventioniert, ergäben sich sogar 48 Millionen!
Und für jedes weitere Prozent Konfessionsloser, das seine Kultursteuer den „eigenen“ Organisationen widmet, kämen weitere 30 bzw. 48 Millionen hinzu! Bei so viel Geld könnte sich dann sogar Michael Schmidt-Salomon mal einen ordentlichen Haarschnitt leisten
.
Vatikan sucht den Super-Jesus
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus am 19. Mai 2012
In Fernsehdeutschland erlahmt das Interesse an Superstar-Inszenierungen, Casting-Shows brechen die Zuschauer weg. Die Brenzkirche setzt dennoch auf das TV-Format und zeigt per Video die Suche nach dem Super-Jesus in einem alten Hospiz direkt beim Vatikan. Die drei Juroren sind Vatikan-Mitarbeiter.
Statt des Altarbilds ist in der evangelischen Brenzkirche am Killesberg vom kommenden Sonntag an ein Video zu sehen. Es zeigt eine Stunde lang, wie junge Männer in Kutten um die Wahl zum am meisten überzeugenden Jesus konkurrieren. Was sie zu tun haben? Die Regieanweisung gibt ein echter Monsignore: „Ein bisschen weinen, ein wenig leiden“, ruft José Manuel del Rio Carrasco den Kandidaten zu. Der Monsignore sowie der Kunstkritiker einer vatikanischen Zeitung und der Filmkritiker der italienischen Bischofskonferenz sind als ausgewiesene Gottes-Experten die Juroren bei der Jesus-Wahl.
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http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.videoshow-casting-jesus-vatikan-sucht-den-super-jesus.1ecbaa07-387f-4a04-a4b9-6bd5c0275e01.html
Meinungsmacher denken positiv über das Christentum
Veröffentlicht von AMB in Christentum, Gesellschaft, Religion am 19. Mai 2012
Führende deutsche Journalisten halten Ideologiekritik an den christlichen Kirchen laut einer neuen Studie mehrheitlich für überholt. „Die meisten Meinungsmacher sehen eine kulturelle Renaissance der christlichen Religion – in Abgrenzung zum Islam“, heißt es in der Untersuchung „Religion bei Meinungsmachern“ von Wissenschaftlern des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Uni Münster. Die befragten Chefredakteure und Kommentatoren betrachten das Christentum, unabhängig von ihrer eigenen Religiosität, als legitime Kraft zur Sicherung der öffentlichen Moral und der gesellschaftlichen Integration. „Negative Bewertungen von Religion gelten dagegen der ‚Fremdreligion’ des Islams, der oft mit Gewalt in Verbindung gebracht wird.“ Alle Befragten sehen eine beträchtliche Zunahme der öffentlichen Sichtbarkeit von Religion.
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http://www.juraforum.de/wissenschaft/studie-was-meinungsmacher-ueber-religion-denken-398933
K-TV: Kinderstunde
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus, Videos am 19. Mai 2012
Ich frage mich, wie hirntot und herzlos Eltern eigentlich sein müssen, um ihre Liebsten diesen gehirnwaschenden Tattergreis auszuliefern. Da müsste das Jugendamt doch schon von Amtes wegen einschreiten…
Tochter von Tom Cruise ist stolz darauf bei Scientology zu sein
Veröffentlicht von AMB in Scientology am 19. Mai 2012
Die Adoptivtochter von Tom Cruise, Isabella Cruise, verriet jetzt in einem Interview, dass sie es mag in der Sekte “Scientology” zu sein. Ihr Freund, mit dem sie zusammenlebt, ist ebenfalls Scientologe.
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http://www.ok-magazin.de/people/news/9738/isabella-cruise-ist-stolz-darauf-bei-scientology-zu-sein
TV-Tipp: Der Geheimdienst von Scientology
Veröffentlicht von AMB in Scientology am 19. Mai 2012
Wer es verpasst hat, kann jetzt die sehenswerte Doku auf arte sehen:
Seit 15:15 bis 16:45
Wozu braucht eine Glaubensgemeinschaft einen Geheimdienst? Dieser Frage gehen Frank Nordhausen und Markus Thöß in ihrem Dokumentarfilm über die mysteriöseste Abteilung der Scientology-Organisation nach. Sie haben ein Jahr lang mit der Kamera in Europa und den USA recherchiert. Ihr Dokumentarfilm ist der weltweit erste ausführliche Film über O.S.A. – das Office of Special Affairs.
Ihr Office of Special Affairs ist der älteste und größte private Geheimdienst der Welt, kommandiert von Scientology-Führer David Miscavige in Los Angeles. Die Sekte selbst bezeichnet O.S.A. als ihr Presse- und Rechtsamt, das Informationen über Aussteiger und Kritiker lediglich auf legalem Wege beschaffe. Wer sind die Menschen, die für dieses “Amt” arbeiten? Was sind ihre Ziele? Welche Methoden wenden sie an? Darauf gibt der spannende Dokumentarfilm Antworten. Bei ihren Recherchen stießen Frank Nordhausen und Markus Thöß schließlich sogar auf Verbindungen zur hohen Politik – bis ins Außenministerium in Washington DC.
Tony Blair: Glaube verhindert Desaster
Veröffentlicht von AMB in Atheismus, Christentum, Gesellschaft, Katholizismus, Religion am 19. Mai 2012

Der 2007 zur katholischen Kirche konvertierte Tony Blair sagte im Interview: „Ich denke, dass eine Welt ohne Glauben eine Welt auf dem Weg in die Tragödie und ins Desaster wäre. Ich glaube dies wirklich.“
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http://www.kath.net/detail.php?id=36618
Kardinal Kasper: Jammern kann gottlos sein
Veröffentlicht von AMB in Atheismus, Katholizismus am 19. Mai 2012
Der emeritierte Kurienkardinal Kardinal Walter Kasper hat ein verbreitetes Wehklagen über die Lage der Kirche kritisiert. “Das Jammern hilft nicht weiter, ist auch nicht anziehend, manches Jammern ist geradezu gottlos.” Das sagte Kasper am Freitag beim Katholikentag in Mannheim. Er rief dazu auf, die krisenhaften Phänomene in der Kirche als Chance zu nutzen, um sich neu auf das Zentrum des Glaubens zu besinnen.
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http://kipa-apic.ch/index.php?pw=&na=0,0,0,0,d&ki=231800
Philosophiestudenten: Gibt es Gott?
Veröffentlicht von AMB in Atheismus, Gesellschaft, Religion am 19. Mai 2012
Liebe Philosophen, bis auf wenige poppige Vertreter eures Fachs grübelt ihr so still vor euch hin. Das ändern wir jetzt mal: Fünf junge Denker antworten auf fünf ewige Fragen. Sie erklären das Böse im Menschen und den Glauben an die Liebe.
(…)
1. Teil: So retten wir die Welt
2. Teil: Was müssen wir als Gesellschaft am dringendsten anpacken?
3. Teil: Religionskriege, Terrorismus, autoritäre Regime – wird das Böse im Menschen verschwinden?
4. Teil: Was ist Ihre radikalste Idee?
5. Teil: Warum glauben wir trotz aller Statistiken noch an die Liebe fürs Leben?
6. Teil: Gibt es einen Gott?
Lea (Tochter von MSS): Es ist schrecklich anmaßend, Aussagen über Dinge zu machen, die jenseits unserer Vorstellung liegen. Persönlich kann ich es jedoch nur schwer nachvollziehen, wie man angesichts der Übel der Welt an einen allmächtigen, allgütigen Schöpfer glauben kann.
Valentin: Ich tippe mal, dass das keine Ja/Nein-Frage sein soll. Ich gelange schnell an Grenzen, wenn ich mir Wirklichkeit ohne eine letzte Instanz denken möchte. Spezielle Religionen spielen dabei noch überhaupt keine Rolle. Nennen wir dieses Letzte also einmal “Gott”: Wenn es ihn nicht gäbe, warum gibt es dann nicht Nichts?
Sanja: Man muss klären, ob es sinnvoll ist, die Existenz eines übernatürlichen Wesens anzunehmen. Aus naturwissenschaftlicher Sicht besteht kein Grund dazu. Viele Menschen meinen mit “Gott” aber etwas anderes: zum Beispiel eine Vorstellung, die Sicherheit gibt oder von der aus man nach dem Sinn des eigenen Lebens fragen kann. Aus dieser Sicht kann man nicht über Gottes Existenz streiten. Wir sollten eher versuchen zu verstehen, was den Menschen in ihrem Glauben wichtig ist.
Katharina: Das Problem an dieser Frage ist, dass sie so schrecklich pathetisch klingt. Es scheint nur zwei Antworten zu geben: “ja” als die, die erwartungsgemäß von Gläubigen geäußert wird, und “nein” als diejenige, die Atheisten für sich rational reklamieren. Dabei kann Gott auch ganz anders gedacht werden, zum Beispiel als Schlussstein eines Gewölbes. Obwohl ich nicht gläubig bin, nehme ich an, dass bei allen Erklärungen irgendwann Schluss ist. Ob man diesen Schlusspunkt, der den unendlichen Regress vermeidet, nun Gott oder Topfdeckel nennt, bleibt jedem selbst überlassen.
Philipp: Warum soll man an ein höheres Wesen glauben? Niemand nimmt die Existenz von Zeus, Wotan oder dem Spaghettimonster an. Was spricht dann für den Gott der abrahamitischen Religionen, zumal sich alle “Gottesbeweise” als argumentative Fehlschlüsse erwiesen haben? Niemand weiß, warum das Universum existiert. Dieses Rätsel löst man nicht, indem man ein weiteres hinzufügt: den Erschaffer. Denn wie hat er das angestellt? Und wer hat ihn erschaffen? Falls ich als Atheist nach meinem Tode doch vor Gott stehen sollte, könnte ich mit Bertrand Russell nur sagen: Du hättest mir mehr Hinweise geben sollen.
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http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/philosophie-studium-fuenf-junge-denker-antworten-auf-fuenf-ewige-fragen-a-830704.html
Philippinen: Katholiken gegen Lady Gaga
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus am 19. Mai 2012
Nach dem Auftrittsverbot im muslimischen Indonesien droht Lady Gaga nun auch Ungemach auf den katholischen Philippinen. Die exzentrische US-Sängerin müsse “jegliches unzüchtige Verhalten” auf der Bühne unterlassen, das gegen die Sitten und Gepflogenheiten des Landes verstoße, forderte Antonino Calixto, der Bürgermeister von Manilas Vorstadt Pasay, wo Lady Gaga am Montag und Dienstag auftreten will.
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http://www.welt.de/newsticker/news1/article106336466/Auch-Philippinen-haben-Probleme-mit-Lady-Gaga-Konzert.html
Neo-Atheismus: Sinnfrage bleibt ungeklärt
Vortrag von Professor Hoff zum Neo-Atheismus keine leichte Kost
(…)
Professor Hoff hielt abschließend fest, dass Dennett „wichtige Schneisen für ein komplexeres Verständnis der natürlichen Entwicklung von Religion schlägt“, aber er hielt ihm auch einiges Anfechtbare entgegen. Nicht zuletzt verwies er unter anderem darauf, dass die Frage nach dem Sinn unserer Existenz angesichts des Todes offen bleibt.
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http://www.wormser-zeitung.de/region/worms/meldungen/11984026.htm
Religion: Katalysator des Guten und Schlechten
Forscher haben den sozialen Mehrwert des Glaubens zu bestimmen versucht – und kommen zu einem ambivalenten Ergebnis: Innerhalb von Glaubensgemeinschaften fördern Religionen die menschliche Zusammenhalt. Doch sie fördern auch Konflikte und Kriege.
(…)
Gerade dann, wenn das Leben beschwerlich oder gefährlich ist, scheint die Religion beliebter Zufluchtsort zu sein. Das zeigen auch interkulturelle Vergleiche: In Ländern mit besonders unsicheren Verhältnissen ist der Zuspruch zu einer der Weltreligionen größer als in den abgesicherten Regionen der Erde. (…)
Gerade dort, wo die aufgeklärte Kosten-Nutzen-Analyse regiert (derer sich die Religion definitionsgemäß entzieht), sei auch Betrug verbreitet. Religionen stiften so gesehen Sinn und Gemeinschaft nicht trotz, sondern weil sie irrationale Elemente beinhalten. (…)
Was innerhalb einer Gruppe gut sein mag, kehrt sich außerhalb derselben mitunter ins Gegenteil. Jeremy Ginges hat in einer Studie aus dem Jahr 2009 nachgewiesen, dass das religiöse Bekenntnis mit Gewalt zusammenhängt. Je häufiger Gläubige den Gottesdienst besuchen, desto eher sind sie gewillt, Attacken gegen Andersdenkende gutzuheißen. (…)
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http://science.orf.at/stories/1698711/
Kardinal Lehmann: ‘Für viele’ meint ‘für alle’
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus am 18. Mai 2012
Die vom Papst angeordnete neue Übersetzung der so genannten Kelchworte in der heiligen Messe ändert nach Ansicht des Mainzer Kardinals Karl Lehmann theologisch nichts. Es stehe nach den biblischen Texten außer Zweifel, dass Jesus für das Heil aller Menschen gestorben sei, betonte Lehmann am Freitag beim Katholikentag in Mannheim. Papst Benedikt XVI. gehe es mit den Worten «für viele» lediglich um eine genauere Übersetzung der Textstellen, die Jesu Worte beim letzten Abendmahl schildern.
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http://www.kath.net/detail.php?id=36628
Buch wartet mit “Enthüllungen” aus dem Vatikan auf
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus am 18. Mai 2012
Der italienische Journalist Gianluigi Nuzzi hat neue Geheimdokumente aus dem Vatikan veröffentlicht. In einem Buch mit dem Titel “Sua Santita” (Seine Heiligkeit) publiziert er angebliche “Geheimpapiere von Benedikt XVI.”. Dazu gehören, wie der “Corriere della Sera” in seiner Freitagsbeilage “Sette” berichtet, Briefe und Faxe, aber auch Gesprächsvorlagen für den Papst.
Weiterlesen:
http://kipa-apic.ch/index.php?pw=&na=0,0,0,0,d&ki=231798
Konfessionslosenverband gegen “Kultursteuer”
Veröffentlicht von Skydaddy in Kirchenfinanzen, Politik, Staat und Kirche am 18. Mai 2012
IBKA-Pressemitteilung vom 18.05.2012:
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) wendet sich gegen den Vorschlag von Politikern der Grünen zur Erhebung einer “Kultursteuer”.
“Dass Konfessionslose über eine sogenannte Kultursteuer zur Finanzierung der Kirchen herangezogen werden sollen, ist entschieden abzulehnen. Mit der unverhohlen ausgesprochenen Absicht, Menschen durch diese Steuer vom Kirchenaustritt abzuhalten, stellen die Urheber des Vorschlags Kircheninteressen über die Religionsfreiheit”, sagte René Hartmann, Erster Vorsitzender des IBKA.
Bereits jetzt würden kirchliche Aufgaben dem Steuerzahler aufgebürdet.
Als Beispiele nannte Hartmann den konfessionellen Religionsunterricht und die konfessionell gebundene Theologenausbildung an Hochschulen, die nicht aus Kirchensteuermitteln, sondern von allen Steuerzahlern finanziert werden. “Die finanzielle Verflechtung zwischen Staat und Kirchen darf nicht intensiviert, sondern muss abgebaut werden.
Kirchenfinanzierung aus allgemeinen Steuermitteln ist zu beenden. Der staatliche Einzug der Kirchensteuer verstößt gegen die weltanschauliche Neutralität des Staates und ist abzuschaffen”, forderte Hartmann.
Katholiken gegen Religionsfreie Zone Mannheim – “Wir rechnen mit dem Schlimmsten”
Veröffentlicht von AMB in Atheismus, Katholizismus am 18. Mai 2012
Mainz – Auf ihr T-Shirt hat sie ein Foto von sich selbst drucken lassen, vom Petersplatz in Rom, darunter steht “Ich bin gern katholisch”. Ulrike Ludy aus der Mainzer Neustadt ist überzeugt von ihrem Glauben. Als überaus eifrige Katholikin wird sie in den kommenden fünf Tagen dem 98. Katholikentag in Mannheim beiwohnen. In besagtem T-Shirt. In Begleitung des Künstlers Dr. Treznok. Und in heiliger Mission.
(…)
Genau das bringt Ulrike Ludy auf die Palme: “Es gibt keine religionsfreien Zonen.” Schließlich sei die Religionsfreiheit in Deutschland in Artikel 4 des Grundgesetzes verankert, ein Grundrecht, das überall gelten müsse. Also auch in E 1 in Mannheim. “Die Grenze ist erreicht. Die Giordano-Bruno-Stiftung äußert außerdem ja keine Kritik an der katholischen Kirche, sie diffamiert sie”, erklärt Ludy ihre Empörung.
Dr. Treznok (der Künstler möchte nur mit seinem so lautendem Künstlernamen zitiert werden) hat eine weitere Motivation, gegen die Veranstaltung der gbs vorzugehen. (…)
Gemeinsam wollen Ludy und Dr. Treznok am Samstagnachmittag vor dem Wasserturm in der Mannheimer City eine möglichst große und gerne auch interkonfessionelle Schar um sich sammeln, um in die religionsfreie Zone zu ziehen. Was dort geschieht, ist noch nicht ganz klar. “Den Rosenkranz beten”, sagt die Katholikin Ludy”. “Eine Performance mit einem abschließenden Gebet”, entgegnet der Künstler Dr. Treznok.
Ob sie in der religionsfreien Zone auf nennenswerten Widerstand stoßen werden? Der Sprecher der „Säkularen Humanisten“ jedenfalls gibt sich tolerant: „Bei uns darf jeder sein weltanschauliches Bekenntnis äußern.“ Seine selbst erklären Widersacher bleiben misstrauisch: „Wir rechnen mit dem Schlimmsten“, sagt Ludy. Tätlichkeiten will sie verhindern, verbale Attacken aushalten. Ihr Glaube ist es, der ihr die passende Verteidigungsstrategie nach bewährtem Vorbild bieten soll. Dr. Treznok hat dann das Grundgesetz dabei.
Weiterlesen:
http://www.mainzer-rhein-zeitung.de/mainz_artikel,-Religionsfreie-Zone-Gehet-hin-und-wehret-Euch-_arid,425158.html

















































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