Archiv für die Kategorie Medizin
SCHWERKRANKE SCHWANGERE IN EL SALVADOR: Kaiserschnitt rettet ihr Leben
Veröffentlicht von petebrosman in Christentum, Medizin am 4. Juni 2013
Abtreiben durfte die schwerkranke „Beatriz“ nicht. Doch nun haben Ärzte die Schwangerschaft der Frau aus El Salvador vorzeitig per Kaiserschnitt beendet.
[http://www.taz.de/!117406/
Neurowissenschaftlerin: Religiöser Fundamentalismus könnte heilbare Krankheit sein
Veröffentlicht von ichglaubsnicht in Medizin, Religion am 2. Juni 2013
Eine führende Neurowissenschaftlerin an der Universität von Oxford sagte, dass neue Entwicklungen zeigen, dass die Wissenschaft eines Tages in der Lage sein könnte religiösen Fundamentalismus als Geisteskrankheit zu erkennen und zu diesen zu heilen.
“Wir könnten aufhören es als eine persönliche Entscheidung zu betrachten die aus freiem Willen getroffen wurde, wenn jemand der zum Beispiel durch einen Kult oder eine Ideologie radikalisiert wurde, und anfangen dies als eine Art Geisteskrankheit zu behandeln.”
“Ich rede nicht nur über die offensichtlichen Kandidaten wie radikale Islamisten oder einige der extremen Kulte, ich rede über Dinge wie der Glaube, dass es ok ist Kinder zu schlagen. Dieser Glaube kann sehr gefährlich sein, wird aber normalerweise nicht als Geisteskrankheit kategorisiert.”
Sie warnte aber auch, dass man im Umgang mit neuen Technologien, die direkt auf das Gehirn einwirken können, vorsichtig sein muss.
rawstory.com/rs/2013/05/30/leading-neuroscientist-religious-fundamentalism-may-be-a-mental-illness-that-can-be-cured/
Gefragter Medizinmann: Der Heiler von Sansibar
Veröffentlicht von petebrosman in Esoterik, Medizin am 27. Mai 2013
Kranke aus der ganzen Welt reisen nach Sansibar, um sich vom Medizinmann Madawa heilen zu lassen. Der kann mit unorthodoxen Methoden angeblich selbst Eifersucht bekämpfen. Seine Botschaft ist einfach: Auf Ernährung kommt es an. Und auf Sex.
[http://www.spiegel.de/panorama/gefragter-medizinmann-madawa-der-heiler-von-sansibar-a-901316.html
Wenn der Imam zur Stammzellspende ruft
Veröffentlicht von deradmiral in Islam, Medizin am 10. April 2013
Saarbrücken. Stammzellspender können Blutkrebs-Patienten das Leben retten. Für die Betroffenen einen passenden Spender zu finden, ist jedoch schwierig. Vor allem für Bevölkerungsgruppen, die in der Minderheit sind, gestaltet sich die Suche nach einem “genetischen Zwilling” schwierig, zumal deren Gewebemerkmale völlig anders zusammengesetzt sind als die von Deutschen.
… Die Imame könnten beispielsweise in den Moscheen für Spender werben.” Rasim Akkaya, Ditib-Landeschef
Weiterlesen Saarbrücker Zeitung
Kann Glaube heilen?
Veröffentlicht von deradmiral in Medizin, Religion am 1. April 2013
Glaube kann Berge versetzen, sagt der Volksmund. Aber kann er auch Krankheiten heilen – tödliche Krankheiten wie Krebs oder Aids? Neueste Forschungen aus den USA scheinen die heilende Wirkung des Glaubens zu bestätigen, doch die Wissenschaftler, allen voran die Schulmediziner, sind sich uneins. Tina Murzik-Kaufmann über den Glauben als Medikament.
Weiterlesen MDR
Bischof Küng: Down-Syndrom zeigt Größe und Gefahren der Medizin
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus, Medizin am 21. März 2013
Beim Down-Symdrom sehe man “wieder einmal Größe wie Gefahren der modernen Medizin”, so der Bischof, der auch selbst ausgebildeter Arzt ist: Einerseits sei es hierzulande durch massive Fortschritte einfacher denn je geworden, einem Down-Syndrom-Kind ein würdiges und erfülltes Leben zu ermöglichen. “Zugleich ist es dieselbe Wissenschaft, die es seit einigen Monaten kinderleicht macht, Down-Syndrom-Kinder wie Menschen zweiter Klasse heraus zu selektionieren – mit einem ganz einfachen Bluttest”, so die warnenden Worte Küngs.
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[http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/53633.html
Wäre Jesus Organspender?
Veröffentlicht von deradmiral in Medizin am 19. März 2013
Würde Jesus heute leben, wäre er dann Organspender? „Klar“, sagt Werner Bohnen von der Neuapostolischen Kirche Oberhausen. „Er hat ja sein Leben gegeben für Menschen, die er nicht kannte. Das ist eine klassische Situation bei der Organspende.“
Weiterlesen WAZ
Christen beten für besseres Gesundheitswesen
Veröffentlicht von AMB in Christentum, Medizin, Politik am 31. Oktober 2012
Gegen Fehlentwicklungen im Gesundheitswesen setzen Christen in Marburg auf das Gebet: Seit vier Monaten findet einmal in der Woche ein „gesundheitspolitisches Montagsgebet“ statt.
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[http://www.idea.de/detail/newsticker.html?tx_newsticker_pi1%5Bid%5D=20409
Ein frommes Leben kann vor Krebs schützen
Veröffentlicht von AMB in Evangelikalismus, Gesellschaft, Medizin am 10. September 2012
Ein frommes Leben kann vor Krebs und frühem Tod schützen. Zu diesem Ergebnis kommt der dänische Mediziner Christoffer Johansen aufgrund von wissenschaftlichen Studien unter Baptisten und Adventisten. Ihre Sterberate liege 24 Prozent unter dem Durchschnitt.
(…)
…führen die Forscher die Ergebnisse auf die gesündere Lebensweise der Christen zurück. Ihr Risiko, etwa an den Folgen des Rauchens, des übermäßigen Alkoholkonsums oder ungesunder Essgewohnheiten zu erkranken, sei deutlich niedriger.
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http://www.idea.de/detail/glaube/detail/ein-frommes-leben-kann-vor-krebs-schuetzen.html
Britische Ärzte: Der Glaube an Wunder ist gleichbedeutend mit Folter an unheilbare Kinder
Veröffentlicht von AMB in Aberglaube, Christentum, Medizin am 14. August 2012
RELIGIOUS parents who believe that “divine intervention” will save their terminally ill children are subjecting them to torture by putting them through aggressive but futile treatments.
That’s the view of two leading UK doctors from Great Ormond Street Hospital. In an article published in the Journal of Medical Ethics they warned that families with deeply held hopes for a “miraculous” recovery were increasingly being allowed to “stonewall” medical opinion.
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Olympia 2012: 24-Stunden-Verletzung – Die Wunderheilung des Taoufik Makhloufi
Wunderheilung oder gar Lazarus-Effekt?
Taoufik Makhloufi war eigentlich schon auf dem Abflug von London, ausgeschlossen von den Olympischen Spielen – dann lief er zu Gold.
(…)
“Ich hatte eine Knieverletzung. Mir wurde gesagt, es wäre riskant, die 800 Meter zu rennen, aber ich wollte es.” 16 Jahre nach dem Olympia-Triumph von Noureddine Morceli in Atlanta bescherte er seinem Land wieder Gold über 1500 Meter. “Das ist Gottes Wille”, sagte Makhloufi. “Gestern war ich noch draußen, heute war ich drin.”
Weiterlesen:
http://de.eurosport.yahoo.com/blogs/london-spy-de/die-wunderheilung-des-taoufik-m-122416944–oly.html
Gebet senkt Alzheimer-Risiko
Veröffentlicht von AMB in Gesellschaft, Medizin am 7. August 2012
Regelmäßiges Gebet kann das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, um bis zu 50 Prozent senken. Das hat eine amerikanisch-israelische Studie im Auftrag des Nationalen Institutes für Gesundheit in Washington D. C. (USA) ergeben. (…)
(…)
Auch eine gute Schulbildung, Gartenarbeit und Schreiben könnten das Risiko einer Alzheimer-Erkrankung verringern.
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http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/gesundheit-gebet-senkt-alzheimer-risiko.html
Interview mit Strafrechtler: „Beschneidung ist Körperverletzung“
Veröffentlicht von AMB in Beschneidung, Medizin, Misshandlung am 26. Juli 2012
Holm Putzke hat sich als einer der ersten deutschen Strafrechtler mit dem Thema Beschneidung beschäftigt. Im Interview spricht er über das Kölner Urteil und die Balance zwischen Religion und Kinderrechten.
(…)
Andere Juristen argumentieren, der körperliche Eingriff ist gerechtfertigt, wenn die Eltern zustimmen.
Nicht automatisch. Nur wenn es dem Kindeswohl dient. Und das sehe ich nicht. Es bringt keine gesundheitlichen Vorteile, dafür aber Schmerzen, einen irreversiblen Verlust von Körpersubstanz und kann zu Traumata führen, nicht zu reden vom Operationsrisiko, dem das Kind ohne medizinische Notwendigkeit ausgesetzt wird.
(…)
Seite 2: “An den Genitalien von kleinen Kindern hat niemand etwas verloren!”
Weiterlesen:
Ein saublöder und ein lesenswerter Artikel zur Beschneidung
Veröffentlicht von ichglaubsnicht in Beschneidung, Medizin, Recht, Religion am 23. Juli 2012
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/beschneidungsdebatte-ein-rechenfehler-11827870.html
“Wie in der Islamkritik bricht in der Beschneidungsdebatte ein rabiat religionsfeindlicher Zeitgeist durch.”
http://www.neues-deutschland.de/artikel/233327.unverzichtbar-und-doch-albtraum.html
“Bei 90 Prozent der ohne Narkose beschnittenen Säuglinge, deren Schmerzempfindung bis vor Kurzem geleugnet wurde, treten Verhaltensveränderungen, emotionale, psychische und vegetative Störungen auf: Ess- und Schlafstörungen, Ängstlichkeit, Bindungsprobleme.”
Ärzte und Juristen plädieren gegen die religiöse Beschneidung von Kindern
Veröffentlicht von Sheldon Lee Cooper in Beschneidung, Ethik, Islam, Judaismus, Medizin, Religion am 21. Juli 2012
„Es herrscht eine bemerkenswerte Verleugnungshaltung und Empathieverweigerung gegenüber den kleinen Jungen, denen durch die genitale Beschneidung erhebliches Leid zugefügt wird“, heißt es in dem offenen Brief weiter. Natürlich müssten auch die Anliegen religiöser Gruppen berücksichtigt werden.
„Der schwerwiegende Vorwurf jedoch – unter assoziativem Verweis auf den Holocaust – durch ein Verbot der rituellen Jungenbeschneidung würde ,jüdisches Leben in Deutschland‘ unmöglich werden, ist für Vertreter des Kinderschutzgedankens nicht hinnehmbar“, schreiben die Unterzeichner.
Weiterlesen auf faz.net
Vierjähriger (Auslöser der Beschneidungs-Urteils) nach Beschneidung mehrfach in Narkose
Veröffentlicht von ichglaubsnicht in Beschneidung, Medizin, Politik, Recht, Religion am 14. Juli 2012
Der Fall des Vierjährigen, der das derzeit umstrittene Urteil des Kölner Landgerichts verursachte, war medizinisch kritischer als bisher bekannt.
Obwohl ein Gutachter vor Gericht bescheinigt hatte, dass die Beschneidung des Jungen „nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt“ worden sei, kam es zu schweren Komplikationen. Zwei Tage nach der Beschneidung musste das Kind mit Nachblutungen die Kindernotaufnahme eingeliefert werden.
Da die Penisoberfläche und die Eichel „uneben, zerfressen und fibrinös belegt“ waren, musste das Kind einer weiteren Operation sowie drei Verbandswechseln, die jeweils unter Narkose stattfanden, unterzogen werden, und konnte erst nach zehn Tagen wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.
Religion mischt sich in Psychiatrie ein
Jedoch gebe es wissenschaftliche Studien, die belegten, dass der religiöse Glaube eines Patienten zum Erfolg einer psychiatrischen Therapie beitragen könne, erklärte Basu. Steinforth sprach sich dafür aus, „die lange gehegte und strikte Trennung zwischen wissenschaftlich-säkularer Medizin und religiösen Modellen leichter überbrückbar zu machen“.
Weiterlesen:
ZDF “log in” – Globuli und Co – Esoterische Pseudomedizin
Veröffentlicht von ichglaubsnicht in Esoterik, Medizin, Wissenschaft am 1. Dezember 2011
In der ZDF “log in”-Sendung diskutierten gestern unter anderem Prof. Martin Lambeck vom GWUP-Wissenschaftsrat und Prof. Harald Walach vom “Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften” über Sinn und Unsinn von Homöopathie und anderer esoterischer Pseudomedizin. Auch das Publikum konnte sich live über das Internet an der Sendung beteiligen.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/beitrag/video/1504062/log-in:-Hom%C3%B6opathie—fauler-Zauber
Steve Jobs: Starb er an Ignoranz?
Veröffentlicht von Sheldon Lee Cooper in Aberglaube, Esoterik, Medizin, Wissenschaft am 24. November 2011
Steve Jobs ist an Krebs gestorben. Und an Ignoranz.
Den Applegründer quälte schon länger ein Nierenleiden, als er im Oktober 2003 zufällig seine Urologin traf. Sie forderte ihn auf, eine Tomographie machen zu lassen, die letzte sei schon fünf Jahre her. Jobs – schon lange eine Skepsis gegenüber der Schulmedizin mit sich herumtragend – fügte sich.
[...]
Zeit ist auch für Steve Jobs der entscheidende, letztlich todbringende Punkt gewesen. Denn statt das Glück im Unglück, einen operierbaren Tumor ausgebildet zu haben, medizinisch sinnvoll zu nutzen – entschied er sich gegen eine Operation. Seine Familie, aber auch Freunde wie Intel-Chef Andy Grove, der selbst eine Krebserkrankung überlebt hatte, redeten auf ihn ein. Sogar ein bekannter Naturheilkundler riet ihm dringend zur Operation. Aber Jobs bestand darauf, dem Krebs zu begegnen mit Fruchtsäften, Kräutern und mit placeboeffektstimulierenden Nadelattacken, also Akupunktur. Kurzzeitig soll er laut Isaacson sogar unter dem Einfluss eines Scharlatans gestanden haben, der ihm Darmspülungen sowie das Herausschreien negativer Gefühle empfahl…
Weiterlesen auf forschungs-blog.de.
Steve Jobs bereute alternative Krebstherapie
Veröffentlicht von Sheldon Lee Cooper in Aberglaube, Esoterik, Medizin am 21. Oktober 2011
Im Herbst 2003 war das, und Jobs nahm den Kampf gegen die Krankheit so auf, wie er sich jahrzehntelang als Geschäftsmann und Erfinder verhalten hatte: Er schwamm gegen den Strom, neun Monate lang. Probierte alternative Heilmethoden, Fruchtsäfte, Akupunktur. So erzählt es sein Biograf Walter Isaacson dem amerikanischen Nachrichtenmagazin 60 Minutes. Der Technikpapst litt an einer sehr seltenen Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs – und misstraute der technischen Medizin.
Seine Skepsis war ein Fehler, das ist Jobs’ letzte Botschaft an die Welt. Als er sich schließlich für die OP entschieden habe, seien die Tumorzellen bereits im Gewebe rund um die Bauchspeicheldrüse gewesen.
Weiterlesen: spiegel.de
EKD-Ratsvorsitzender ruft zu Hoffnung und Anteilnahme auf
Veröffentlicht von verquer in Apologetik, Christentum, Ethik, Gesellschaft, Katholizismus, Medizin, Menschenrechte, PID, Politik, Religion am 25. April 2011
Christen verschlössen nicht die Augen vor den schrecklichen Realitäten der Welt, sagte Schneider am Sonntag in seiner Predigt in der Düsseldorfer Johanneskirche. Aber sie ließen sich auch nicht lähmen durch Furcht. Aufgrund der Osterfreude über den auferstandenen Christus ließen sie sich bewegen zu Anteilnahme, Mitleiden und Hilfe. [...] Die Botschaft von Ostern helfe, die Ereignisse nüchtern einzuschätzen, und daran zu arbeiten, dass sie in Zukunft verhindert oder zumindest abgemildert werden, so der Ratsvorsitzende der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD).
[...] Auch weitere Bischöfe gingen in ihren Osterpredigten auf die Katastrophe in Fukushima ein. Ostern zu feiern bedeute, einzustehen gegen menschengemachte Todesrisiken, die letztlich nicht beherrschbar seien, sagte der badische evangelische Landesbischof Ulrich Fischer in Karlsruhe.
Klöckner und Göring-Eckardt im Interview: “Wir sind von Gott getragen”
Veröffentlicht von verquer in Christentum, Gesellschaft, Katholizismus, Kirchenfinanzen, Medizin, Menschenrechte, PID, Politik, Religion, Staat und Kirche am 24. April 2011
Klöckner: Politiker brauchen einen verlässlichen “Instrumentenkasten” an Grundüberzeugungen. Das christliche Menschenbild, Wert und Würde eines jeden Einzelnen, diese Grundüberzeugung hilft mir bei ethischen Fragen in der Politik.
[...]
Göring-Eckardt: Heute bin ich der Meinung, dass Staat und Kirche in guter Weise aufeinander bezogen sind. Die Kirchen und kirchlichen Wohlfahrtsverbände ermutigen die Menschen, sie erinnern gewachsene, auch kritische Werte und betreiben Kindergärten und Schulen. Dadurch übernehmen sie Aufgaben von gesamtgesellschaftlichem Interesse, so dass nicht alles dem Staat allein überlassen wird. Einen allumfassenden Staat, der alles selbst bestimmen will, gab es in Deutschland nun schon häufig genug.
Mehr dazu: http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Wir-sind-von-Gott-getragen_aid_990631.html
Ethikkommission der Giordano-Bruno-Stiftung empfiehlt Zulassung der PID
Quelle: Giordano-Bruno-Stiftung
Grundsätzlich sollten alle Menschen, die den beschwerlichen Weg der künstlichen Befruchtung wählen, die Möglichkeit zur PID haben. Dies geht aus einer Stellungnahme der Ethikkommission der Giordano-Bruno-Stiftung hervor, die heute den Mitgliedern des Deutschen Ethikrats zugestellt wurde
In dem Gutachten, an dem führende deutsche Ethikexperten mitgewirkt haben, heißt es: “In einem liberalen Gemeinwesen sollten mündige Bürgerinnen und Bürger tun und lassen dürfen, was sie wollen, solange es ihnen nicht mit guten Gründen verboten werden kann.” Solche “guten, verallgemeinerungsfähigen Gründe” gebe es weder für ein Verbot der PID noch für die von einigen Politikern vorgeschlagene Beschränkung der PID etwa auf Paare, deren erbliche Vorbelastung erwiesen ist.
Um dies nachzuweisen, widerlegt die Kommission die wichtigsten Argumente, die in der politischen Debatte bislang gegen die Zulässigkeit der PID vorgebracht wurden. So führen die Autoren aus, dass die Annahme, frühe Embryonen besäßen die “volle Menschenwürde”, auf religiösen Überzeugungen beruhe, die keine Allgemeingültigkeit beanspruchen könnten.
Keine Organspende: Der Körper des Papstes ist heilig
Veröffentlicht von AMB in Katholizismus, Medizin am 7. Februar 2011
Papst Benedikt XVI. war Teil einer Kampagne, die für Organspenden warb. Jetzt stellt der Vatikan klar: Joseph Ratzingers Organe kommen für eine Spende nicht in Frage.
Papst Benedikt XVI. ist kein Organspender mehr. Der aus den 70er Jahren stammende Organspendeausweis sei mit der Wahl Kardinal Joseph Ratzingers zum Papst automatisch ungültig geworden, erklärte der päpstliche Privatsekretär Georg Gänswein.
Ein deutscher Arzt hatte damit, dass auch der Papst Spender sei, für die Organspende geworben. Der polnische Erzbischof Zygmunt Zimowski sagte der Zeitung «La Repubblica», die Leiche des Papstes müsse intakt bleiben, da sie der gesamten Kirche gehöre.
Weiterlesen:
http://bazonline.ch/panorama/leute/Der-Koerper-des-Papsts-ist-dem-Vatikan-heilig/story/22593947
Kirchen raten zu Verzicht auf Patientenrechte
Veröffentlicht von AMB in Christentum, Medizin, Menschenrechte am 26. Januar 2011
Wer alt wird, sollte eine Patientenverfügung ausfüllen. Doch wer dazu Formulare der Kirchen nutzt, verzichtet freiwillig auf viele Rechte.
Die christlichen Kirchen unterlaufen die Gesetzgebung des Deutschen Bundestages zur Wirksamkeit von Patientenverfügungen. Am Mittwoch stellten in Köln Erzbischof Robert Zollitsch für die katholische Deutsche Bischofskonferenz (DBK) sowie die Landesbischöfe Jochen Bohl und Friedrich Weber für die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) eine „Christliche Patientenvorsorge“ vor, mit der die Kirchen eigentlich auf das neue Gesetz über Patientenverfügungen von 2009 reagieren wollen, diese aber tatsächlich nun in dessen Reichweite stark einschränken. (…)
Ginge es nach dieser, wäre es vielmehr christlich, in schwerer Krankheit seine Rechte nicht wahrzunehmen, was die Kirchen in den Erläuterungen zu den Formularen in gewundener Formulierung auch zugeben: „Das Gesetz“, räumen die Kirchen da ein, „sieht keine Reichweitenbegrenzung vor. Der Diskussionsbeitrag der Kirchen sollte sich deshalb auf die ethische Frage konzentrieren, ob man die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten in Anspruch nimmt oder aus guten Gründen drauf verzichtet.“
Weiterlesen:
Erzbischof Zollitsch fordert Selbstbeteiligung beim Arztbesuch
Veröffentlicht von ichglaubsnicht in Christentum, Ethik, Gesellschaft, Katholizismus, Medizin, Politik, Religion, Staat und Kirche am 2. Januar 2011
Da zum 1. Januar die Krankenkassenbeiträge bei gesetzlich Versicherten von 14,9% auf 15,5% erhöht wurden hat der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, ganz im Stil eines Politikers Vorschläge gemacht, wie man das Gesundheitssystem in Deutschland reformieren sollte. Zentraler Punkt seiner Forderungen ist eine Selbstbeteiligung der Patienten an den Behandlungskosten, so soll das Gesundheitssystem finanziell entlastet werden, dies funktioniere auch, denn Zollitsch ist „davon überzeugt, dass Menschen bereit sind, für ihre Gesundheit viel in Kauf zu nehmen“. Deshalb forderte er „eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Frage, was ethisch verantwortungsvoll, gerecht und kostenbewusst ist“, ob diese Forderungen mit der gesellschaftlichen Solidarität und der von den Kirchen oft gepredigten Nächstenliebe vereinbar ist steht jedoch auf einem anderen Blatt.
http://www.welt.de/wirtschaft/article11932704/Kirche-fordert-Selbstbeteiligung-beim-Arztbesuch.html
Kardinal Meisner vergleicht Embryonentests mit biblischem Kindermord
Veröffentlicht von Skydaddy in Ethik, Katholizismus, Medizin, PID am 29. Dezember 2010
Bischof Brandmüller: Atheismus ist vernunftwidrig
Veröffentlicht von verquer in Aberglaube, Apologetik, Atheismus, Christentum, Esoterik, Katholizismus, Literatur, Medizin, Religion, Wissenschaft am 21. Dezember 2010
In einem Interviewbuch (“Atheismus? Nein danke! Glaube ist vernünftig”) behandelt Bischof Walter Brandmüller den Atheismus aus seiner Sicht. Sein Fazit: Ist alles nicht neu, Gott ist bestimmt keine Halluzination und Atheismus sowieso unverfünftig. Gleichzeitig behauptet Brandmüller, dass Gott manchmal Gliedmaße nachwachsen ließe:
Auf die Frage nach besonders eindringlichen Wundern, die er kenne, erklärte Brandmüller, dass ein solches sich in Calanda, einer Stadt unweit von Saragossa, ereignet habe, wo einem Jugendlichen mit Namen Miguele Pellicer ein Bein amputiert worden sei. Zwei Jahre später und ungeachtet des schwierigen Wegs habe der Junge sich auf den Weg zu dem marianischen Heiligtum „Heilige Maria von Pilar” in Saragossa gemacht. Einmal habe er in dem Heiligtum intensiv zu Maria gebetet, sie möge ihm helfen. Und in der Nacht sei etwas Unglaubliches geschehen. Am Morgen sei er aufgestanden und sein Bein sei vollkommen wiederhergestellt und gesund gewesen.
Dann zitiert er noch Shakespear (falsch), der mit Sicherheit in einer vorwissenschaftlichen Welt gelegt hat:
Zur Erklärung der Wunder zitiert Brandmüller den britischen Dichter Shakespeare, der zu den Aufklärern sage: „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als sich eure Schulweisheit vorstellen kann.”
Mehr zu lachen (oder weinen) gibt es unter: http://www.zenit.org/article-21896?l=german&utm_campaign=germanweb&utm_medium=article&utm_source=zenit.org/g-21896
(Mit Dank an Max)
Das Kreuz mit der Komplementärmedizin
Veröffentlicht von verquer in Aberglaube, Christentum, Gesellschaft, Medizin, Politik, Religion am 15. Dezember 2010
Peter Schmid diskutiert die von ihm sogenannte Komplementärmedizin aus christlicher Sicht und versucht sich im Spagat sowohl die “westliche-wissenschaftliche Schulmedizin” als auch die Komplementärmedizin kritisch zu betrachten und gleichzeitig das christliche Weltbild zu retten. Dabei lehnt er vier der fünf komplentärmedizinischen Ansätze als Unfug ab, weil sie “mit geistigen Kräften, die in nicht-christlichen Bewegungen und fremden Kulturen angezapft werden” operieren. Andererseits neige die “Schulmedizin” dazu sich zu verabsolutieren:
nicht zuletzt dann, wenn Christen, die mit Spitalpatienten für Heilung beten wollen, die Tür gewiesen wird.
Mehr zum Balanceakt:
http://www.jesus.ch/themen/glaube/theologie_philosophie_religion/esoterik/179266-das_kreuz_mit_der_komplementaermedizin.html
„Wir leben nicht in einem Staat mit katholischer Scharia“
Veröffentlicht von Skydaddy in Katholizismus, Medizin, Politik, Recht am 19. November 2010
Das Magazin Cicero hat ein Interview mit dem Frauenarzt Matthias Bloechle – das ist der, der sich selbst angezeigt hatte, um die Rechtmäßigkeit der Präimplantationsdiagnostik (PID) feststellen zu lassen. Kleine Kostprobe:
Wie soll man den Einspruch einer Person beurteilen, die Bücher, die sie nicht gelesen hat, als „nicht hilfreich“ bezeichnet? Ich fürchte, die Kanzlerin ist weder auf dem Gebiet der PID noch der genetischen Diagnostik überhaupt eine Expertin, ihr Einspruch scheint mir daher eher ein gefühlsmäßiges Bonbon an bestimmte Gruppierungen innerhalb der eigenen Partei zu sein.
Oder hier:
Gut, die Argumentation der Katholiken ist absolut in sich stimmig, und da kann ich auch nichts dagegen sagen, wenn ich von deren Basis ausgehe. Nur leben wir nicht in einem Staat, der so eine Art katholische Scharia zum Fundament hat, sondern in einem aufgeklärten, säkularen Staat. Hier gibt es nicht nur Katholiken, sondern auch Agnostiker, Hindus oder Juden und die haben alle eine andere Lebensphilosophie…..
- „Wir leben nicht in einem Staat mit katholischer Scharia“ (Cicero, via hpd)




















































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