New York: Stein-Kruxifix fällt auf dankbaren Christen – Bein ab

Der New Yorker David Jimenez betete regelmäßig vor einem Stein-Kruzifix für die Heilung seiner krebskranken Frau, die 2010 tatsächlich von ihrem Eierstockkrebs geheilt wurde. Aus Dankbarkeit und mit Erlaubnis von der Kirche wollte er sich zukünftig um das Kruzifix kümmern. Bei der letzten Reinigung fiel das 600 Pfund schwere Stein-Kruzifix auf ihn und zertrümmerte sein rechtes Bein, das amputiert werden musste. Nun verklagt der Erwerbsunfähige die Diözese auf Millionenhöhe.

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  1. #1 von Amazone am 1. November 2012 - 10:33

    Gott hat seiner Frau Krebs geschickt und sie dann geheilt. Jetzt wäre der logische Weg, Gott um das Nachwachsen des amputierten Beins zu bitten.

  2. #2 von Farfalla am 1. November 2012 - 12:03

    Gottes Wege sind unergründlich, sie sollte Gott dankbar sein das er ihr diese Möglichkeit der Selbstentfaltung gibt.

  3. #3 von Helmut Monreal am 1. November 2012 - 12:14

    @ #1 Amazone

    Ja, das wäre was! Wenn das mit dem nachwachsenden Bein gelingen würde, – ich glaube, ich würde vom Atheismus abfallen!

  4. #4 von stephancologne am 1. November 2012 - 12:31

    Muss ein atheistisch-nationalsozialistisch-muslimisch-schwul-schwarzes Kreuz gewesen sein…
    Anders kann ich mir nicht erklären, warum das Kruzifix zuerst die Frau heilt, um dann das Bein des Mannes zu zertrümmern..

  5. #5 von AMB am 1. November 2012 - 12:45

    Wie soll man das richtig deuten:

    Gott hat Humor, Gott wollte ihn umarmen, Glaubensprüfung,Gott scheißt auf seine Fans oder war es doch nur ein ganz normaler Unfall mit dem Gott genauso wenig zu tun hatte, wie mit der Heilung seiner Frau?

  6. #6 von Randifan am 1. November 2012 - 13:33

    Da muss ich an die Geschichte um Hiob aus dem Alten Testament denken, in der ein gläubiger Mann von Gott auf die Probe gestellt, sein Körper wird entstellt, seine Kinder sterben, er verliert sein, aber gibt seinen Glauben nicht und wird von Gott belohnt. Dieser undankbare Christ scheint die Bibel nicht verstanden zu haben und verklagt jetzt die Kirche.

  7. #7 von Randifan am 1. November 2012 - 16:06

    Da kann noch hinzufügen, dieser Christ glaubt, Gott habe seine Frau geheilt, aber bei diesem Unfall will er die Kirche zur Verantwortung ziehen. Da glaubt er nicht an ein Eingreifen Gottes. Dieser Unfall scheint ihn zum Atheisten gemacht zu haben.

  8. #8 von gottmagus am 1. November 2012 - 21:41

    Ich schreibe dazu nur: “Als zweibeiniger Christ wäre er mir lieber!”. Eine Amputation oder etwas vergleichbares sollte niemanden zum Atheisten, Christen, Moslem, Hindu, Buddhisten, … machen.

    @Randifan
    Christen haben eigentlich nichts mit dem alten Testament am Hut, das ist nur dabei, weil sie ihre Identität als Sekte des Judentums nicht aufgeben wollten und konnten, weil die Koexistenz von Ex-Juden und Ex-Niejudenundniechristen im frühen Christentum für das frühe Christentum gewisse Spannungen bedeuteten. Die Ex-Niejudenundniechristen waren den Ex-Juden nicht koscher genug und aus der richtigen Zuchtlinie kamen sie auch nicht.

    Es ist eigentlich viel interessanter, daß der Mann sich nun ganz rational um sein Auskommen kümmert und nicht wieder auf göttliches Wirken vertraut. Zudem geht er jetzt auf Nummer sicher, statt wieder mit drei Buben auf der Hand Blackjack zu spielen.

  9. #9 von Barkai am 1. November 2012 - 23:57

    Denn keiner mit einem Gebrechen darf herantreten: kein Blinder oder Lahmer, kein im Gesicht oder am Körper Entstellter, kein Mann, der einen gebrochenen Fuß oder eine gebrochene Hand hat, keiner mit Buckel, Muskelschwund, Augenstar, Krätze, Flechte oder Hodenquetschung. (…) aber nicht zum Vorhang kommen und sich nicht dem Altar nähern; denn er hat ein Gebrechen und darf meine heiligen Gegenstände nicht entweihen; denn ich bin der Herr, der sie geheiligt hat.
    (Lev. 21:18ff, einheitsübersetzung)
    Da bleibt dem gtuen mann doch nichts übrig als die Kirche zu verklagen. Denn am Altar für seine genesung beten geht nicht mehr….

  10. #10 von Gurso Rijnderwald am 2. November 2012 - 13:14

    @amazone
    gott ist internist!

  11. #11 von canesa am 4. November 2012 - 13:30

    ich finde es zum todlachen XD

  12. #12 von Ezri am 4. November 2012 - 14:55

    Nun klagt er – ganz unchristlich… Na sowas!

  13. #13 von Hinterfragerin am 4. November 2012 - 14:59

    Der arme Mann! Ich verstehe, dass er klagt, irgendwas kann ja mit der Befestigung des Kreuzes nicht ganz in Ordnung gewesen sein..

    Aber der Kontext ist natürlich absurd: Die “Idolisierung” eines spezifischen Steinkreuzes, dass ihm dann zum Verhängnis wird…