Nein zum “Straftatbestand der Gotteslästerung“!

Gemeinsame Erklärung der laizistischen, humanistischen und atheistischen Vereinigungen und der Freidenker.

Nein zur Wiedereinführung des “Straftatbestands der Gotteslästerung“! Ja zur Abschaffung, wo „Gotteslästerung“ immer noch bestraft wird!

Seit 1999 verlangt die Organisation für Islamische Zusammenarbeit, deren Sitz sich in Dschidda (Saudi-Arabien) befindet und der 57 Staaten angehören, den Abschluss eines internationalen Abkommens, das „Gotteslästerung“ definiert und kriminalisiert.

Weiterlesen:

[http://hpd.de/node/14180

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  1. #1 von Argus7 am 25. Oktober 2012 - 09:18

    Religiotische Volksverdummung sollte strafbar sein und nicht eine angebliche und eingebildete Straftat, die ein fiktives Wesen – genannt Gott oder Allah – betrifft. Nichtexistente Götter und vergleichbare Fantasiewesen können doch gar nicht beleidigt werden

  2. #2 von Deus Ex Machina am 25. Oktober 2012 - 10:13

    Wenn gott sich durch was beleidigt fühlen würde, könnte er sich ja melden, oder?

  3. #3 von Wolfgang am 25. Oktober 2012 - 10:30

    Umgekehrt wird ein Schuh daraus.

  4. #4 von Noch ein Fragender am 25. Oktober 2012 - 10:40

    Und gegenwärtig beschließt die Europäische Union, vertreten durch Catherine Ashton, die Hohe Repräsentantin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, eine gemeinsame Stellungnahme mit der Organisation für Islamische Zusammenarbeit, dem Generalsekretär der Arabischen Liga und dem Präsidenten der Kommission der Afrikanischen Einheit. Eine Stellungnahme, die besagt: „Wir glauben, dass es wichtig ist, alle Propheten zu respektieren, egal zu welcher Religion sie gehören”. </i<

    Weiß jemand, ob es diese Erklärung schon gibt und ob dort tatsächlich verlangt wird, die Propheten aller Religionen zu respektieren?

  5. #5 von rkinck am 25. Oktober 2012 - 12:03

    Die armen religiösen Eiferer und Rechtsverdreher sind auch ganz schön in der Zwickmühle. Öffentlich fordern sie den Schutz von Göttern und Propheten meinen dabei aber natürlich nur immer ihren eigenen Gott und ihre eigenen Propheten, die einzig wahren eben. Das kann man natürlich nicht öffentlich eingestehen, denn man ist ja so furchtbar aufgeklärt und tolerant gegenüber allen anderen Glaubensrichtungen, Glaubensgruppen und Untergruppen. Es ist also tunlichst darauf achten entsprechende Gesetzte so breit maschig zu formulieren, dass der eigne Gott noch mit drin ist und andererseits die Definitionen so eng zu halten, dass so wenig andere und damit falsche Götter wie möglich vor bösen Blasphemikern geschützt werden. Keine leichte Aufgabe, kann ich mir vorstellen. Da braucht es schon die geballte Kraft theologischer Intelligenzija um dieser wichtigen Aufgabe, letztendlich zum Wohle der gesamten Menschheit, gerecht zu werden.

  6. #6 von Hinterfragerin am 25. Oktober 2012 - 14:28

  7. #7 von Noch ein Fragender am 25. Oktober 2012 - 14:33

    @ #6 HF

    Ganz herzlichen Dank für den link! :-)

    Gibt es die Erklärung also doch schon …

  8. #8 von Noch ein Fragender am 25. Oktober 2012 - 14:46

    Beim ersten Überfliegen des EU-Statements fällt mir positiv auf die strikte Ablehnung von Gewalttaten (wie z.B. die Angriffe auf Botschaften und Ermordung von Menschen).

    Negativ finde ich hingegen:

    Es wird von “Respekt für alle Religionen” gesprochen. Das kann m. E. nicht verlangt werden, sondern nur Respektierung der Religionsfreiheit.

    Außerdem vermisse ich den Hinweis auf Respektierung negativer Religionsfreiheit (das Recht, keine Religion zu haben).

  9. #9 von sergej_k am 25. Oktober 2012 - 14:57

    @NEF

    Und vielen Dank an die EU. Guten morgen. Ausgeschlafen?

    Nachdem die Organisation arabischer Staaten vor der UN gescheitert ist, jetzt doch noch durch die Hintertür geschafft.

    http://derzweiteknall.tk/2012/10/17/islamische-staaten-geben-plane-fur-blasphemie-gesetz-auf/