
Das kleine Ferkel und der kleine Igel hatten immer geglaubt, es könnte ihnen gar nicht besser gehen. Doch dann entdeckten sie ein Plakat, auf dem geschrieben stand:
„Wer Gott nicht kennt, dem fehlt etwas!“ Also machten sie sich auf den Weg, um Gott zu suchen…Ein Heidenspaß für Groß und Klein.
Geeignet für alle, die sich nichts vormachen lassen… Gebunden, durchgängig farbig illustriert
36 Seiten, 12 Euro, ISBN: 3865690300
(Alibri Verlag, Aschaffenburg)
Von Pfarrerin i.R. Gabriele Herbst, Magdeburg
Gute Kinderbücher helfen Kindern, die Welt zu entdecken, sie zu hinterfragen, Welt-Worte zu lernen. Unter diesen Worten kann auch das Wort “Gott” entdeckt werden, als Welt-Wort und als Himmels-Wort – allemal interessant, spannend und geheimnisvoll.
(…)
Der zehnjährigen Svenja gefällt diese Passage aus dem holländischen Kinderbuch “Engel braucht Hilfe” besonders gut. Für mich sagt sie, ist Gott wie ein Schmuckstück, etwas Glänzendes, Kostbares. Da ist es doch klar, dass Engel den Menschen Glitzerndes in die Hände legen. Glitzerndes, mit dem man etwas anfangen soll.
Svenja ist durch den Besuch eines christlichen Kindergartens auf Gott aufmerksam geworden. In den Ferien hat sie “Engel braucht Hilfe” gelesen.
Weiterlesen:
[http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/feiertag/1890376/


















































#1 von deradmiral am 14. Oktober 2012 - 12:02
Und hier, liebe Zuschauer, können Sie sehen, wie der Hirnvirus “Gott” über das Medium Buch und Kindergarten von einer Generation zur nächsten springt. Wichtig ist für diesen Hirnwurm, dass er in die Vorstellungswelt des Mädchens eindringt bevor das kritische Denken einsetzt. Hierbei dienen Erzieher, Eltern und Pfarrer als Überträger. Im Larvenstadium ist das Gottmem noch im Kinderbibel-Modus und daher klein und knuddelig (mit Engeln und liebend schützender Hand).
Später wird es sich durch ein geschlossenes Weltbild gegen das kritische Denken behaupten und sein hässliches Gesicht mit Vorurteilen gegen fremde Götter, Atheismus, Homosexualität etc. zeigen. Einmal infiziert ist es nur schwer dieses Hirngespinst wieder loszuwerden. Zumeist ist die Infektion harmlos und führt nur dazu, dass man zu Taufe, Hochzeit und Beerdigung eigenartige Reden und Rituale erträgt. Leider kann diese Infektion auch bösartig verlaufen und das Mädchen wird als erwachsene Frau mit Plastikföten vor einer Praxis für Gynäkologie gruselige Poster und Faltblätter halten.
#2 von SmilingJoe am 14. Oktober 2012 - 12:17
Welt-Wort und Himmels-Wort also… soso.
#3 von Deus Ex Machina am 14. Oktober 2012 - 12:22
Das ist Beleidigung aller Viren auf der Erde! Gott kann kein Virus sein, admiral! Viren sind hocheffizient in ihrer Verbreitung. Die spanische Grippe brauchte nur anderthalb Jahre um rund um den Globus zu reisen. Und dann waren 25 Mio – neuere Schätzungen sogar: 50 Mio dran krepiert. Dafür sind Religionen eifach zu ineffizient.
Religionen sind deswegen ebensowenig Viren, wie z.B. Windows 95 auch kein Computervirus war, da Computerviren KLEINE, EFFIZIENTE Programme sind, die genau das tun, WOFÜR SIE PROGRAMMIERT wurden.
#4 von AMB am 14. Oktober 2012 - 13:04
Kinder sollten vorher das Ferkelbuch lesen.
#5 von deradmiral am 14. Oktober 2012 - 14:19
@DEA
Viren sind nicht satisfaktionsfähig.