Pressemitteilung: ZdK-Präsident Glück zur Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäische Union
(…)
Mit dem Friedensnobelpreis würden mutige Pionierleistungen von Politikern und jahrzehntelange Bemühungen um eine Fortentwicklung des europäischen Einigungsprozesses ungeachtet mancher Rückschläge anerkannt. Ebenso werde das unablässige Engagement unzähliger zivilgesellschaftlicher Akteure, darunter auch der Kirchen, geehrt, die sich beständig für die Aussöhnung und Zusammenarbeit in Europa eingesetzt haben und auch weiterhin einsetzen werden. “Wir freuen uns über diese Preisverleihung und sehen sie als Verpflichtung, uns weiter zu engagieren: für die Einheit des ganzen Europas auch über die Europäische Union hinaus und für ein Europa, das in der Welt stärkere Verantwortung übernimmt für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung”, so Alois Glück.


















































#1 von Randifan am 13. Oktober 2012 - 10:47
Der Friedensnobelpreis ist eine Lachnummer, spätestens bei der Verleihung an Obama kann der Friedensnobelpreis als Schandfleck angesehen werden.
#2 von HAL und Kammerdier am 13. Oktober 2012 - 11:03
Grotesk ist das die kranken Organisationen sich nicht zurückhalten, es wäre denen geboten sogar Intern, aber extreme Blødheit siegt und damit ist der Klerus definiert.
Kammadier mit Faust in Hand und Kopf;)
#3 von Argus7 am 13. Oktober 2012 - 11:04
Einmal mehr schmücken sich die christlichen Kirchen zu Unrecht mit falschen Federn. Fakt ist und bleibt jedoch die Tatsache, dass die europäische Union für uns alle von eminenter Bedeutung ist. Dies ungeachtet aller Bedenken von Europagegnern. die insbesondere – und dies zu Recht – die überhand nehmende Regulierungswut der Euro-Bürokraten kritisieren. Hier deutet sich zum Glück in Europa ein Umdenken an.
Es bleibt die Tatsache, dass früher verfeindete Nationen wie Frankreich und Deutschland jetzt an einem Strang ziehen. Konflikte werden im neuen Europa nicht mehr mit Waffengewalt, sondern am Verhandlungstisch gelöst. Dass Deutschland zudem in wirtschaftlicher Hinsicht am meisten profitiert, ist ebenfalls eine nicht zu widerlegende Tatsache. Dass die gemeinsame Euro-Währung Sinn macht, dürfte längst allen Leuten klar geworden sein, denn schließlich wollen wir alle die gewonnene Freizügigkeit an den nationalen Grenzen nicht mehr missen. Dass am Haus “Europa” noch einige Baumängel zu beseitigen sind, soll aber nicht bestritten werden. Ich meine jedoch, dass Euopa insgesamt auf einem guten Weg ist.
#4 von Ezri am 13. Oktober 2012 - 11:38
Ach wqatt, Argus7, die Kirche hat doch die EU erst erfunden. Ohne DIE Kirche gäbe es die EU doch gar nicht erst. Die Sterne der EU-Fahne sind eigentlich ein Rosenkranz… *ironie*
#5 von Flo am 13. Oktober 2012 - 11:52
Ich stimme da Randifan zu: Der Friedensnobelpreis ist leider völlig wert- und bedeutungslos.
#6 von Deus Ex Machina am 13. Oktober 2012 - 11:59
Wie passend: EU kriegt den FNP verliehen, die Kirchen sehen sich geehrt an.
Der dt. Steuerzahler egal welcher Konfession zahlt für öffentliche Einrichtungen und die Kirchen bestimmen, wer dort zu teils Ausbeuterkonditionen arbeiten darf.Sieht jmd. das Muster?
#7 von Elvenpath am 13. Oktober 2012 - 13:04
Wir wissen doch alle: Die EU ist eine urchristliche Erfindung. ^^
#8 von ichglaubsnicht am 13. Oktober 2012 - 13:14
Die Kirchen? Wegen denen es unter anderem zwischen 1618 und 1648 so friedlich in Europa war? LOL
#9 von Mreins am 13. Oktober 2012 - 13:51
Katholiken schreiben sich den FNP zu?
Das ist blanker Hohn.
Der Vatikan z.B. Ist kein EU Mitglied.
Und…
…” Die Frage eines vatikanischen Beitrittsantrags zur Europäischen Union stellt sich nicht. Der Staat ist bewusst kein Mitglied in den meisten internationalen Organisationen und hat in diesen allenfalls Beobachterstatus, darunter auch im Europarat.”
Und jetzt kommt es ganz dick…
” Der Staat Vatikanstadt würde auch nicht die politischen Bedingungen zur Aufnahme in die EU, die sogenannten Kopenhagener Kriterien, erfüllen. Sie setzen eine demokratische Ordnung des Staates voraus. Der Staat Vatikanstadt ist hingegen eine WAHLMONARCHIE ohne direkte DEMOKRATISCHE Mitbestimmungsrechte seiner Staatsangehörigen.”
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vatikanstadt_und_die_Europäische_Union
#10 von Barkai am 13. Oktober 2012 - 15:52
@Randifan,
da muss ich jetzt aber mal entschieden widersprechen. Damals war dieser Preis doch schon total wertlos. Da war doch so eine Gewinnerin, die gerne theokratische staaten gesehen haette.
http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/peace/laureates/1979/
#11 von HAL am 13. Oktober 2012 - 21:11
Seit Obama den FNP bekommen hat, ist es blødsinn. Kissinger hat auch ihn bekommen – wie Ironisch.
Aber Europa lebt in frieden, alte Fehden wie zwischen D und F oder DK und S gehören der Vergangenheit an und somit ist es gerechtfertigt Europa zu feiern. Wie die Unfriedensstifter Kirchen sich dadurch geehrt fühlen ist nur Rätselhaft.
#12 von Wolf am 30. Oktober 2012 - 12:54
Es war bestimmt nicht der erste “widersprüchliche” Friedensnobelpreis. Selbst Nelson Mandela, den man für seine Versöhnungsarbeit durchaus respektieren kann, hat sich Anfang der 1960er aktiv für den bewaffneten Kampf eingesetzt und den “bewaffneten Arm” des ANC angeführt …