Der Diener Gottes, ein Leiharbeiter

Wo soll die Nächstenliebe wohnen, wenn nicht in der Caritas, dem Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche? Wer, wenn nicht ein kirchlicher Arbeitgeber, könnte der profitgierigen Wirtschaft, die nur den Namen des schnellen Gewinns heiligt, als moralisches Vorbild dienen?

In der Tat beherzigt die Caritas das Gebot “Liebe deinen nächsten wie dich selbst” – mit Betonung auf “selbst”. Mit der Raffinesse eines Schmugglers ging der kirchliche Arbeitgeber beim Anheuern zum Beispiel im niedersächsischen Altenoythe vor. Eine eigene Leiharbeitsfirma, die Caritas Verein Altenoythe Dienstleistungsgewerkschaft, schleuste die Arbeiter zu Schnäppchenpreisen in den Weinberg des Herrn.

Weiterlesen:

[http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/ich-arbeite-in-einem-irrenhaus-martin-wehrle-a-860820.html

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  1. #1 von rhenus am 13. Oktober 2012 - 20:03

    ..da bin ich mal gespannt, wann die ersten Leih-Arbeits-Priester aufschlagen…? ….denn der reguläre Priester-Markt scheint leergefegt….der Priestetnachwuchs ist doch heute schon ein Gastarbeiter-Markt… ;-)

  2. #2 von Willie am 14. Oktober 2012 - 02:34

    @rhenus, ist das nicht schon lange der Fall, z.B. das hier: http://www.dw.de/dw/article/0,,1264893,00.html

    Vor kurzem gab es einen Bericht auf dw.de über den Prisetrmangel. Da hatte die einen Chinesen in Bayern im Einsatz – verstanden hat man so gut wie nichts *lol Selbst die Kirchgänger meinten, dass er an der Aussprache noch arbeiten müsste, aber man kenne den Gottesdienst ja schon so gut, dass man das nicht unbedingt brauche. Mia verstaan des scho …………….

  3. #3 von Noch ein Fragender am 14. Oktober 2012 - 10:11

    @ #2 Willie

    Da hatten die einen Chinesen in Bayern im Einsatz – verstanden hat man so gut wie nichts

    Erinnert an die tridentinische Messe, in der Latein gemurmelt wird, was auch keiner versteht.