Die Stadt Wittenberg hat die russische Band Pussy Riot für den Lutherpreis vorgeschlagen. Dagegen regt sich jetzt heftiger Widerstand. Evangelische Theologen empören sich über die Nominierung. Das Punkgebet der Gruppe in einer Kirche sei Gotteslästerung.
Weiterlesen:
[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/theologen-gegen-vergabe-des-wittenberger-lutherpreises-an-pussy-riot-a-859970.html


















































#1 von klafuenf am 8. Oktober 2012 - 17:20
Passt doch zu Luther, dem alten Nihilisten.
#2 von Randifan am 8. Oktober 2012 - 17:24
Der Lutherpreis ist eine schelchte Wahl, Luther würde die Frauen verdammen. Für ihn wäre Putin ein gottgläubiger Mann und diese Frauen nur ein haufen Unruhestiferinnen, die man mit Zucht zur Ordnung bringen müsste.
#3 von Deus Ex Machina am 8. Oktober 2012 - 17:30
“Evangelische Theologen empören sich über die Nominierung. Das Punkgebet der Gruppe in einer Kirche sei Gotteslästerung.”
–> Wartet mal ab, in 20 Jahren will die Hälfte dieser Theologen Pussy Riot persönlich für den Preis vorgeschlagen haben.
#4 von Spott ist groß am 8. Oktober 2012 - 17:50
Da fällt mir ein:
Kürzlich ist der Papst mit seiner neu gegründeten Pop Band PEDO RIOT in einen Kindergarten gegangen und hat dort Unruhe gestiftet. Es war abscheulich.
#5 von AMB am 8. Oktober 2012 - 17:59
Wie schnell sich das Blatt wendet:
http://blasphemieblog2.wordpress.com/2012/08/14/evangelischer-bischof-kritisiert-prozess-gegen-pussy-riot/
#6 von Noch ein Fragender am 8. Oktober 2012 - 20:22
Der einstige DDR-Bürgerrechtler sagte: “Eine Lutherstadt sollte keine Gotteslästerung ehren.”
Echt peinlich für einen “Bürgerrechtler”.
#7 von Barkai am 8. Oktober 2012 - 21:58
sind das dieselben, die jesus (angebliches) Vorgehen gegen die damaligen Schriftgelehrten hochhalten und die gerne auf die geschichte des guten samaritas verweisen, wo die vertreter des religiösen Etablisments nicht geholfen haben? diejenigen, die gerne betonen, dass das NT den grundsatz des AT “Auge um Auge” abgeschafft hat und die die andere Wange hinhalten wollen?
#8 von Deus Ex Machina am 9. Oktober 2012 - 10:21
Harvey Dent würde wohl dazu sagen: “Entweder man stirbt als Rebell, oder lebt lange genug, um selbst der Unterdrücker zu werden.” Und das Christentum lebt schon gaaaaaaaaaaanz lange.
#9 von Argus7 am 9. Oktober 2012 - 11:14
Toll ! An der Haltung dieser evangeliotischen Theologen bewahrheitet sich die Tatsache, dass die weltweite Allianz der Religioten zu den größten Feinden der Meinungsfreiheit und damit zu den übelsten Feinden der Menschheit zu zählen sind.
Im übrigen würde ich allerdings auf den Lutherpreis scheissen ! Den können sich diese religotischen Arschlöcher sonstwohin stecken !
#10 von bonifatz am 9. Oktober 2012 - 20:10
Ich finde, dass dieser Artikel ganz gut klar macht, warum sich einige gegen die Nominierung ausgesprochen haben. http://aktuell.evangelisch.de/artikel/21775/die-wollten-einen-knaller-machen?destination=node/2177
#11 von Barkai am 10. Oktober 2012 - 14:46
Zu boniftaz’ text
in der Tat Damit werden Persönlichkeiten geehrt, die im Sinne des Reformators Martin Luther (1483-1546) Zivilcourage gezeigt haben.
ja, wenn die frauen eine Synagoge in brand gesteckt haetten, dann waere ihnen der preis bestimmt sicher gewesen.
Er würde der Band für ihr so genanntes Punk-Gebet keine “Unerschrockenheit” zubilligen Sondern was?
Das sei eine Beleidigung der für russisch-orthodoxe Christen heiligen Mutter Gottes Wahrscheinlich verstehe ich das jetzt total falsch, aber der protestantismus kennt doch keine Heiligenverherung wie die Orthodozie oder der katholizismus.
“Für eine fromme russische Frau bedeutet ein ‘Gebet’, dass sie sich in ihrer Not an Maria wendet. Was wird sie wohl zu diesem ‘Punk-Gebet’ sagen, das eigentlich kein Gebet ist?” weiss ich nicht, was sie sagen wuerde, aber warum beten nru Frauen zu maria? Was aber wuerde luther zur Marienfroemmigkeit sagen? Auch ncihts positives, doer? Wuerde luther das ueberhaupt als gebet gelten lassen.
Den Protest der Band gegen die Verquickung von Staat und Kirche findet der ehemalige DDR-Bürgerrechtler gerechtfertigt (…) wenig Verständnis dafür, dass sie für den Protest eine Kirche gesucht haben
die kirche ist zu eng mit dem Staat verquickt, deswegen soltle man keineswegs in einer kirche protestieren. Das macht zwar gar keinen Sinn, muss es aber auch nicht, oder?
Ob die Protestaktion von Pussy Riot politisch sinnvoll war, bezweifelt Schorlemmer ebenfalls. “Mit so einer Aktion schaffen sie ungewollt Putin Freunde. Denn Leute, die gegen Putin sind, sagen jetzt: ‘So aber bitte nicht!
da spricht der EKD-Hofberichterstatter direkt aus der Seele des russischen Volkes!