Christen, lernt Bibeltexte auswendig!

Christen sollten Bibeltexte auswendig lernen. Dafür plädiert der freikirchliche Theologe Arndt Schnepper (Hamburg) in seiner Doktorarbeit.

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  1. #1 von Farfalla am 5. Oktober 2012 - 10:50

    Stimmt, sie kennen alle nur die Nächstenliebe-Passagen. Zeit, alles kennenzulernen.

  2. #2 von parksünder am 5. Oktober 2012 - 11:33

    Dem kann ich nur beipflichten. Meine Lieblingsstelle:
    “Wer aber ärgert dieser Geringsten einen, die an mich glauben, dem wäre es besser, daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft werde im Meer, da es am tiefsten ist” (Matthäus 18,6)

    Diese Art von Jesu-Nächstenliebe bleibt jedem Taufscheinchristen verborgen!

  3. #3 von Wolfgang am 5. Oktober 2012 - 11:33

    Auswendig lernen bringt überhaupt nichts. Die Bibel von vorne bis hinten durchlesen, unter Einschaltung des Gehirnes, das würde etwas bringen. Dann wären auch mehr Kirchenaustritte zu verzeichnen. Aber das Problem, die Gläubigen wissen und wollen auch nicht wissen, was sie für einen Blödsinn glauben. Denn das Himmelreich ist nur für die bestimmt, die da geistig arm sind (Bibelzitat) und daran wird hart gearbeitet, die staatliche Unterstützung ist ihnen da sicher. Ach du lieber Gott!

  4. #4 von Farfalla am 5. Oktober 2012 - 11:35

    “Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.”

    Oder diese hier, ein besonderes Schmankerl.

  5. #5 von AMB am 5. Oktober 2012 - 12:50

    Einfach blind auswendig lernen, das benötigt weniger Gehirn.

  6. #6 von ninofalken am 5. Oktober 2012 - 13:18

    Find ich auch gut.
    Die millitantesten Atheisten im Westen sind ex-Christen die irgendwann endlich mal das Buch von vorn bis hinten durchgelesen haben,
    Aber:
    Wenn sie schlau wären würden sie den Gläubigen vorschreiben dieses nur im Orginal zu leenen (auch wenn sie der Spache nicht mächtig sind) Klappt bei den Muslimen wunderbar. Alle kennen den Koran, aber keienr weiß was drinsteht…
    Aber dann hatte die RKK das ja auch bis vor ein paar hundert jahren erfolgreich so proktiziert.

  7. #7 von AMB am 5. Oktober 2012 - 13:27

    @ninofalken

    Was ist ein militanter Atheist?

  8. #8 von Barkai am 5. Oktober 2012 - 14:08

    Wohl dem, der deine Kinder nimmt und sie an den Felswaenden zerschlaegt!
    aus dem gedaechtnis aus dem Psalm “An den Wassern zu Babel” (nummeriert Psalm 119 oder 139(?), vers 9). Dieser psalm ist teil des orthodx-juedischen tischgebets.

  9. #9 von entdinglichung am 5. Oktober 2012 - 15:56

    oder so etwas:

  10. #10 von pufaxx am 5. Oktober 2012 - 16:01

    Christen, lernt etwas Anständiges!

  11. #11 von Noch ein Fragender am 5. Oktober 2012 - 21:29

    @ #8 Barkai

    Psalm 139 ist auch gut:

    “Sie reden über dich voll Tücke und missbrauchen deinen Namen.
    21 Soll ich die nicht hassen, Herr, die dich hassen, die nicht verabscheuen, die sich gegen dich erheben?
    22 Ich hasse sie mit glühendem Hass; auch mir sind sie zu Feinden geworden.
    23 Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz, prüfe mich und erkenne mein Denken!
    24 Sieh her, ob ich auf dem Weg bin, der dich kränkt, und leite mich auf dem altbewährten Weg!”

  12. #12 von Noch ein Fragender am 5. Oktober 2012 - 21:35

    @ #8 Barkai

    Psalm 137 ist ein Tischgebet?

    “Tochter Babel, du Zerstörerin! Wohl dem, der dir heimzahlt, was du uns getan hast!
    9 Wohl dem, der deine Kinder packt und sie am Felsen zerschmettert!”

    Was hat das als Tischgebet für einen Sinn?

  13. #13 von pufaxx am 5. Oktober 2012 - 21:49

    @NeF: Schräge Frage. “Gebet” und “Sinn” in einem Satz? Das KANN nicht funktionieren. Und hat es auch noch nie.

  14. #14 von Farfalla am 5. Oktober 2012 - 22:13

    @amb
    Sieht man doch ständig in den Nachrichten, das sind die die christliche und muslimische Flaggen verbrennen und Botschaften überfallen, und die welche in ihren militant atheistisch geführten wohltätigen Organisationen all jene aussondern die die Phrase “Ich glaub…” benutzen.
    Militante Atheisten sind überall, sie ritzen riesige A’s in ihre Säuglinge um sie als zugehörig zu markieren und schreien überall heraus das die Menschen die an Gott glauben keine Moral besitzen und zur Hölle fahren werden.
    Militante Atheisten sind die, welche blutrünstige Märchen, die zu Vergewaltigung und Mord aufrufen, extra für Kinder aufbereiten, die vielbekannten gottlosen Kinderbibeln.
    Und wenn man es wagt militante Atheisten zu kritisieren rufen sie laut aus “Rassist”.
    Hmm, ich glaub ich hab einiges durcheinander gebracht. Ist ja auch schon spät.

  15. #15 von pufaxx am 5. Oktober 2012 - 22:33

    Kleine Babys essen. Jam. Wir: Böse.

  16. #16 von Noch ein Fragender am 5. Oktober 2012 - 23:41

    @ #14 Farfalla

    Das bringt mich zu der Frage:

    Ist durch den Gesetzentwurf der Bundesregierung erlaubt, dass atheistische Eltern auf die Vorhaut ihrer Knaben ein Atheisten-A eintätowieren – natürlich nur mit Betäubung?

    Es ist doch ein geringerer Eingriff als die Beschneidung, die die ganze Vorhaut amputiert. Damit würde das atheistische Elternrecht und die negative Religionsfreiheit gewahrt und das Kind hätte den gleichen Grundrechtsschutz (Schmerzfreiheit) wie Kinder, die vom Gesetzesentwurf zur Beschneidung freigegeben werden.

  17. #17 von Argus7 am 6. Oktober 2012 - 10:03

    Gut, gut, lernt nur eifrig Bibeltexte auswendig ! Aber versteht ihr eigentlich auch, was ihr da lernt ?

    Ich befürchte, dass die Religioten tatsächlicht nicht wissen, was sie da tun ! Nachdenken ist leider nicht deren Stärke ! Glauben ist einfacher, das erspart ihnen das Denken.

  18. #18 von Rudolf Root am 6. Oktober 2012 - 13:53

    Ich muss gestehen, dass ich das Auswendiglernen an sich für sehr sinnvoll erachte.
    Als Student hängte ich bei Ferienjobs Zettel mit Gedichten an die Maschinen, an denen ich arbeitete, die sind auch dreißig Jahre später alle noch präsent.

    Im angelsächsische Raum wird in literarischen Texten wie tatsächlich auch in der normalen Umgangssprache sehr viel mit Literaturzitaten gearbeitet, deren Kenntnis ganz einfach vorausgesetzt wird.
    Gerade das macht diesen Kulturkreis sehr interessant.

    Im Deutschen ist das Auswendiglernen hingegen tatsächlich ziemlich verpönt, vermutlich, weil’s mit Zwang assoziiert wird.
    Und man muss ganz klar sagen, dass die Briten über mehr Autoren verfügen, die’s wert sind, auswendig gelernt zu werden.
    Ich zumindest möchte keine neueren deutschen Texte auswendig lernen.

    “Wie sagte doch schon Erich Fried in seinem Gedicht `Die Faust´:

    Ich
    gab Dir
    die Hand.
    Doch
    Du
    gabst mir
    die Faust.
    Eines
    ist gewiss:
    Du gehörst
    nicht zu
    den Lauen.”

  19. #19 von Farfalla am 6. Oktober 2012 - 15:44

    @ neF Hätte auch zum Vorteil das der betreffende im Erwachsenenalter mehr Blowjobs bekommt a’la “Das muss ich mir doch noch mal genauer anschaun.” oder “Ich lass mir deine Argumente auf der Zunge zergehen” oder auch “Das mit dem Atheismus lass ich mir nochmal durch den Kopf gehen”.

  20. #20 von Barkai am 6. Oktober 2012 - 20:36

    @Noch ein Fragender,
    ich weiß nicht, welchen Sinn es acmht, aber ich habe gerade noch einmal bei Chabad Lubavitch (ultra-orthodoxe Ausrichtung, aschkenasischer Ritus) nachgekuckt, ob die eine erklärung haben, ich habe aber keine gefunden. Nur den Hinweis, dass der Psalm (es ist übrigens 137, anders als ich geraten habe) nach dem essen zitiert wird, während alle noch an dem tisch sitzen, an dem gegessen wurde und dass dieser psalm nur dann gesagt wird, wenn es ein normaler tag ist (also kein Festtag)
    http://www.chabad.org/library/article_cdo/aid/135366/jewish/English.htm

    Allerdings habe ich auch gefunden, dass dieser Psalm bei Mystikern (mit sephradischem Ritus) beliebt sein soll, wenn sie anch mitternacht, aber vor tagesanbruch aufstehen.
    [http://www.chabad.org/kabbalah/article_cdo/aid/1321935/jewish/Up-at-Midnight.htm]

    was das alles soll, kann ich dir aber ncith sagen