Der Präfekt der Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, wies die Behauptung zurück, dass sexueller Missbrauch im System Kirche liege. Er halte es aus theologischen Erwägungen nicht für richtig, dass sich die Kirche zur Täterin erkläre.
Weiterlesen:
[http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10014&pk=836479


















































#1 von Farfalla am 5. Oktober 2012 - 11:07
Die Kirche ist hier nicht ausführend bei einer Straftat, aber auf jeden Fall nicht anzeigender Mitwisser, was nach §138 Abs.(3): “Wer die Anzeige leichtfertig unterläßt, obwohl er von dem Vorhaben oder der Ausführung der rechtswidrigen Tat glaubhaft erfahren hat, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.” soviel zu bedeuten hat.
#2 von Freidenker am 5. Oktober 2012 - 11:15
Bischof Müller hat recht. Man muss zwischen dem Haupttäter und den Komplizen unterscheiden. Was wären die Täter nur ohne die Hilfe der Kirche die sie behütet und beschützt haben. Die Kirche ist Täter in Sachen Vertuschung und dies in zahlreichen Fällen.
#3 von Wolfgang am 5. Oktober 2012 - 11:29
Bischof Müller, der Sprecher “Gottes”, absolut untragbar und unmenschlich. Das DER DA Oben so etwas überhaupt zulässt…..
#4 von gottmagus am 5. Oktober 2012 - 11:51
Das wirft ja auch kaum einer der Kirche vor, was ihr vorgeworfen wird, ist, daß sie Kinderschänder verteidigt und beschützt, Opfer verfolgte und zum Schweigen zwang und das auch mit Hilfe des Kollektivs der Gemeinde. Die katholische Kirche hat gelogen und betrogen um sich ihre Scheinheilig zu bewahren, sie hat es gewagt ethische Größe zu beanspruchen, obgleich sie wehrlose Opfer verfolgte und Kinderschänder aktiv schützte und diesen das Ausleben ihrer Neigung ermöglichte.
Im Falle von Wiederholungstätern geht die Schuld auch auf die Kappe der Kirche, hätte der Klerus so reagiert, wie es die Humanitas und angebliche Ideale der katholischen Kirche fordern, wären die Taten nicht geschehen.
#5 von Deus Ex Machina am 5. Oktober 2012 - 12:02
” Er halte es aus theologischen Erwägungen nicht für richtig, dass sich die Kirche zur Täterin erkläre.”
–> Bitte? Was hat denn die Theologie damit zu tun? Hier wird ein Strohmann aufgebaut.
Aus juristischen Erwägungen wird der Kirche Beihlife und Verschleierung vorgeworfen.
#6 von AMB am 5. Oktober 2012 - 12:59
Bischöfe, die wegen Vertuschung verurteilt wurden, haben auch nichts damit zu tun.
#7 von ninofalken am 5. Oktober 2012 - 13:13
Die wollen es einfach nicht kappieren!
Natürlich ist die Kirche nicht der Täter bei dem sexuellen Akt (wie denn auch?)
Aber die Kirche vertuscht die Straaftaten und schützt die Straftäter vor dem Gesetz. Und nebenbei “liefert” sie den Tätern dann noch “Frischfleisch”. Das ist organisierte Kriminalität. Und den Vorwurf muss sich die Kirche gefallen lassen (da er mittlerweile eindeutig belegt ist).
Die Kirche ist auf jeden Fall der Beihilfe schuldig und eventuell als Leitung organisierter Krimminalität auch sehr wohl Täter.
Und seine “theologischen Erwägungen” kann er sich…. naja
#8 von Barkai am 5. Oktober 2012 - 14:06
Er halte es aus theologischen Erwägungen nicht für richtig, (…)
Ist ja auch sein gutes recht, er muss halt nur damit klarkommen, dass fuer andere menschen die (kath) theologie absolut irrelevant ist und diese anderen menschen dann eben auch andere, weltliche/messbare massstaebe nehmen
#9 von Noch ein Fragender am 5. Oktober 2012 - 20:38
Die Kirche ist ja auch nicht Täterin der Inquisition und Ketzerverbrennungen (alles aus theologischen Erwägungen)
#10 von pufaxx am 5. Oktober 2012 - 21:54
Die Kirche hat verkackt. Was auch sonst. Nur aus theologischen Gründen sitzt sie nicht in der Scheiße, sondern bloß in Stoffwechselschlacke.
#11 von Martin Schmidt am 10. Oktober 2012 - 09:47
Schon komisch:
- wenn einzelne Mitglieder des Vereins Gutes leisten oder wir alle die Caritas, Diakonie, Krankenhäuser, Altenheime, Kindergärten, Schulenetc. zu fast 100% subventionieren, DANN ist die KIRCHE angeblich der Wohltäter.
- tun einzelne Mitglieder aber Böses, dann heißt´s feige “Der wars doch alleine”.
Armseliger rosinenpickender Verein.