Ein Schwyzer Religionslehrer wollte seinen Schülern das Thema Tod näher bringen. Dazu zeigte er den Drittklässlern eine wildfremde Tote.
(…)
Die Eltern der Kinder wussten nichts von diesem Anschauungsunterricht. «Mein Junge verhielt sich zwar eigenartig, sagte mir aber nichts davon», sagt eine betroffene Mutter* gegenüber 20 Minuten. Sie habe erst am Dienstag darauf an einem Elternabend von dieser Aktion erfahren. «Weick hätte die Eltern im Vorfeld informieren müssen», sagt die Mutter weiter.
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20min.ch/schweiz/zentralschweiz/story/Religionslehrer-fuehrt-8-Jaehrigen-Leiche-vor-29185264


















































#1 von raskalnikow am 1. Oktober 2012 - 19:30
Hier muss man das Vorgehen kritisieren – die Sache an sich finde ich nicht schlecht. Schade war die Aktion in Hau-Ruck-Manier – bei so jungen Kindern – durchgeführt und die Eltern nicht informiert (hoffentlich handelte es sich aber um eine “wildfremde” Tote!) – auch schade, dass die Religion/der Religionsunterricht ein so starkes Erlebnis für sich vereinnahmen dürfen. Stark wäre es ja, wenn ein Philosophielehrer (die gibts ja kaum an Schulen) oder sogar ein Biologielehrer so etwas durchführen würde.
“Einen Toten sehen” gehört meiner Meinung nach sehr wohl zum Pflichtkatalog eines Teenagers (3. Klässler ist schon etwas krass…) und um das Thema etwas nüchtern und distanziert kennen zu lernen hilft es sicher auch, wenn es nicht gleich ein geliebter Verwandter ist.
#2 von Ezri am 1. Oktober 2012 - 19:45
Tod gehört zum Leben dazu und sollte nicht tabuisiert werden, aber ich schließe mich raskalnikow an. Die Art und Weise war absolut unterirdisch und unsensibel.
#3 von Spott ist groß am 1. Oktober 2012 - 22:09
Die können froh sein, dass er nicht seinen Penis heraus geholt hat.
#4 von Argus7 am 2. Oktober 2012 - 08:35
@ Spott ist groß
Das war ein ziemlich abwegiger Kommentar ! Du solltes deine Sexualprobleme künftig nicht so öffentlich bekanntgeben.
#5 von Stefan Mauerhofer am 2. Oktober 2012 - 08:50
Was ist denn daran so schlimm? In Rom fährt man eine [geistige] Leiche in einem speziellen Gefährt, das sich Papamobil nennt, herum und Tausende jubeln ihr zu.
#6 von SmilingJoe am 2. Oktober 2012 - 09:15
@Stefan Mauerhofer:
Aber die reden ja auch mit einer 2000 Jahre alten Leiche am Kreuz. Da ist das schon fast normal gegen.