Mit Kinderbibeln sollen über 300 Arztpraxen und Krankenhäuser im Großraum Frankfurt am Main kostenlos ausgestattet werden.
(…)
Die Kinder- und Jugendärztin Melanie Buchacker-Hajduk (Neu-Isenberg) gehört zu den ersten Medizinerinnen, die das Kinderbibelpaket erhalten hat. Die Bücher sind nach ihren Worten ein „echter Hingucker“. Auch für Kinder, die bisher gar nichts von der Bibel erfahren hätten, könnten sie interessant sein so Buchacker-Hajduk, die sich unter anderem im Kindergottesdienst ihrer Gemeinde engagiert.
Weiterlesen:
idea.de/detail/newsticker.html?tx_newsticker_pi1%5Bid%5D=20154


















































#1 von omnibus56 am 1. Oktober 2012 - 19:14
Wie wäre es stattdessen mit dem hier “http://www.amazon.de/bitte-geht%C2%92s-fragte-kleine-Ferkel/dp/3865690300″ (Wo bitte gehts zu Gott?, fragte das kleine Ferkel)? Das hielte ich für sinnvoller.
#2 von klafuenf am 1. Oktober 2012 - 19:39
… im Wartezimmer auslegen … auch ‘ne Idee. Mal gleich meinen Vorrat an GBS-Flyern wieder aufstocken.
#3 von AMB am 1. Oktober 2012 - 19:52
Neutrale Ärzte dürften das anders sehen.
#4 von Wolfgang am 1. Oktober 2012 - 20:32
Das Ende des Christen-irr-tums kommt immer näher. Wieder eine Verzweiflungstat mehr!
#5 von Elvenpath am 1. Oktober 2012 - 20:40
Die Rattenfänger sind wieder unterwegs…
#6 von Netizen am 1. Oktober 2012 - 21:05
Konsequenterweise sollten daneben dann auch ein paar Zeitungsartikel und aussagekräftige Fotos liegen, welche die negative Seite des Glaubens zeigen. Genügend Beispiele für diesen Irrsinn kommen jeden Tag.
Macht selbstverständlich niemand. Und da Kinder nun mal naiv und gutgläubig sind, hat die Kirche hier natürlich leichtes Spiel. Ich hab auch so eine “Kinderbibel” hier – wirklich bemerkenswert, wie die Horrorgeschichten des AT ganz “kindgerecht” ins Schöne verklärt und verharmlost werden: Gott ein skrupelloser Massenmörder, als er die Sintflut losließ? Aber nicht doch, er hatte sich lediglich etwas vermalt, ein bißchen radiert und neu angefangen. So steht es dort zwar nicht, kommt aber in dieser Form rüber.
http://mfesser.de/blog/2012/kinder-brauchen-keine-religion
#7 von pufaxx am 1. Oktober 2012 - 21:25
Wenn Eltern ihren Kindern eine Geige in die Hand drücken, dann nudeln die eventuell ne Zeit lang mehr oder weniger brav darauf rum. Oder die feuern das Ding genervt in die Ecke. Oder aber die steigern sich volle Möhre rein und werden letztenendes sowas wie David Garret, Vanessa Mae, Anne-Sophie Mutter, Nigel Kennedy …
Wenn Eltern ihren Kindern eine Bibel in die Hand drücken, dann lesen die eventuell ne Zeit lang mehr oder weniger brav darin rum. Oder die feuern das Ding genervt in die Ecke. Oder aber die steigern sich volle Möhre rein und werden letztenendes sowas wie die Kuby, der Fliege, der Mattussek, die Käßmann, der Papst …
Wer kann denn ernsthaft so ein Risiko eingehen wollen?
#8 von Cento am 1. Oktober 2012 - 23:47
Ich bitte darum, dass in Wartezimmern Kinderbibeln verteilt werden. Die wenigsten Kinder verbinden den Artzbesuch mit etwas Positivem. Ich hoffe daher auf eine pawlowsche Konditionierung, sodass die Kinder später immer dieses unangenehme Gefühl mit Religion verbinden.
#9 von dichterdenkerchaoten am 2. Oktober 2012 - 01:35
@Cento Dann müsste schon beim Zahnartzt die Zahnartzthilfe während der Behandlung aus der Bibel vorlesen.
#10 von Netizen am 2. Oktober 2012 - 01:47
@#9: Bei vielen Zahnärzten gibt es andere Methoden der Abschreckung, z.B. Diagramme über eine vermeintliche “Zahn-Organ-Beziehung” …
#11 von bonifatz am 2. Oktober 2012 - 08:37
@Elvenpath: Menschen (in diesem Fall wohl ganz besonders Kinder) in Sprachbildern als Ratten zu bezeichnen (ich vermute mal nicht, dass Sie den Kinderbibelverteilern tatsächliche Tätigkeit im Kammerjägerbereich (oder wie auch immer das mittlerweile heißt) zuschreiben wollen
) ist nicht grade sehr menschenfreundlich
#12 von Argus7 am 2. Oktober 2012 - 08:40
Kinder wollen sich in Wartezimmern doch nicht langweilen ! Sie würden ja einschlafen, wenn sie in der Bibel lesen müßten.
Zudem sind Mickey-Maus-Hefte und die Stories von Donald Duck viel interessanter und vorallem viel lehrreicher ! Vom Bibellesen lernen die Kinder doch nur das Lügen und Betrügen !
#13 von rhenus am 2. Oktober 2012 - 10:11
In den 70er Jahren versuchte der damals bekannte Professor Julius Hacketal erstmalig deutsche Patienten auf versteckten Risiken ärztlicher Behandlung hinzuweisen: Er. brachte an seiner eigenen Praxis das Warnschild “Vorsicht Arzt” an.
Diese Warnung “Vorsicht Arzt” gehört auch an alle Arztpraxen die aus ihrem Wartezimmer eine “christliche Missionsstation” machen genau wie an Krankenhäuser die OPs nach “evangelischer oder katholischer ärztlicher Kunst” gestalten.
#14 von schiffmo am 2. Oktober 2012 - 15:51
@boni: Denkst Du nicht selber, dass Deine Einlassung #11 ein bißchen an den Haaren herbeigezogen ist?
#15 von Randifan am 2. Oktober 2012 - 16:03
Horrorromane wären die passendere Lektüre für Kinder.
#16 von Barkai am 2. Oktober 2012 - 18:31
weiss die Aerztin eignetlich, was die bibel von Aerzten haelt?
hier mal eine kurze Sammlung von Stellen: http://skepticsannotatedbible.com/says_about/medical.html
#17 von bonifatz am 3. Oktober 2012 - 00:57
@Schiffmo: Denken Sie nicht, dass es möglich war, #11 als Scherz zu verstehen, da er ja sogar noch mit
markiert war?
#18 von Deus Ex Machina am 3. Oktober 2012 - 11:11
@ Netizen:
” Und da Kinder nun mal naiv und gutgläubig sind, hat die Kirche hier natürlich leichtes Spiel.”
–> Bei mir zumindest mal nicht. Meine ELtern haben mich nur mit “sanfter Gewalt” sprich der Aussicht auf massig Geschenken zur Kommunion gekriegt. Allerdings frage ich mich, wie die wohl vorgegangen wären, wenn ich den Köder nicht geschluckt hätte. Zur Firmng wurde ich da schon de facto geprügelt.
Will sagen: Kinder sollte man nicht über einen Kamm scheren.
@ Boni:
Es ist allgemein bekannt, was mit “Rattenfänger” ausgedrückt wird. Sich zuerst über die Verwendung dieser Metapher zu beschweren (aber Hauptsache die Gegenseite gerügt!!) und dann einen Rückzug zumachen…… Naja, kann mal von Christen erwarten, dass sie auch zudem stehen, was sie sagen?
#19 von Deus Ex Machina am 3. Oktober 2012 - 11:20
Bleibt nur zu sagen: “Kinder – man muss sie kriegen, wenn sie noch jung sind!”
#20 von pufaxx am 3. Oktober 2012 - 13:31
@DEM: Da ist was dran. Bei den weitaus meisten Leuten in meinem Bekanntenkreis sind deren Kinder bei ihrer Geburt tatsächlich noch ziemlich jung gewesen.
#21 von bonifatz am 3. Oktober 2012 - 16:58
@DEM: Hat mit Rückzieher rein garnichts zu tun. Ich bin tatsächlich der Meinung, #11 ausreichend als Scherz gekennzeichnet zu haben. Sie scheinen ja massive Vorurteile zu haben.