57 islamische Staaten wollen mehr Schutz der Religion

Nach den weltweiten Protesten gegen den islamfeindlichen Film “Die Unschuld der Muslime” haben die Außenminister von 57 islamischen Staaten Gesetze zum Schutz der Religion gefordert.

(…)

Sie beklagten zudem, dass islamfeindliche Handlungen die Menschenrechte verletzten. Die Außenminister erklärten, dass mit dem Recht auf Meinungsfreiheit verantwortungsvoll umgegangen werden müsse.

Weiterlesen:

http://www.rp-online.de/politik/ausland/gesetze-gegen-religioesen-hass-gefordert-1.3014139

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  1. #1 von deradmiral am 30. September 2012 - 15:53

    Die Menschenrechte sind nicht gleichrangig. Zuerst das Recht auf körperliche Unversehrtheit, dann das Recht auf Meinungsfreiheit und zuletzt das Recht auf freie Religionsausübung.

    Wer für sein Recht auf Religionsausübung das Recht auf körperliche Unversehrtheit anderer opfert (Beschneidung, Mohammed-Video-Krawalle), für den ist das Recht auf Meinungsfreiheit wohl absolut nachrangig. Hier fehlt den Religoten der moralisch-ethische Kompass. Statt also dem gesunden Menschenverstand zu folgen, geben sie der Tradition und der Empfehlung ihrer Propaganda-Märchenbücher den Vorzug.

    Ich hoffe, dass endlich einer der westlichen Politiker genug Rückgrat hat, für die Werte der Aufklärung die religösen Wirrköpfen in die Schranken zu verweisen.

  2. #2 von Spott ist groß am 30. September 2012 - 15:57

    “Ich hoffe, dass endlich einer der westlichen Politiker genug Rückgrat hat, für die Werte der Aufklärung die religösen Wirrköpfen in die Schranken zu verweisen.”

    Kannste vergessen.

  3. #3 von Randifan am 30. September 2012 - 16:35

    “Sie beklagten zudem, dass islamfeindliche Handlungen die Menschenrechte verletzten.”
    Die Lage der Schiiten in Bahrain oder Ägypten oder der Sunniten im Iran ist den islamischen Staaten weniger diskussionswürdig, als ein lächerlicher Film.

    “Die Außenminister erklärten, dass mit dem Recht auf Meinungsfreiheit verantwortungsvoll umgegangen werden müsse.”
    Hoffentlich sind die Christen nicht so dumm und unterstützen diesen Vorschlag.

  4. #4 von douya am 30. September 2012 - 16:48

    “Die Außenminister erklärten, dass mit dem Recht auf Meinungsfreiheit verantwortungsvoll umgegangen werden müsse.”

    So kann man Zensur durchaus umschreiben.

  5. #5 von Hinterfragerin am 30. September 2012 - 18:13

    @ deradmiral

    “Die Menschenrechte sind nicht gleichrangig.”

    Das sehen die betreffenden Länder ganz genauso..nur die Prioritäten sind andere. Die Organisation für islamische Zusammenarbeit, die laut Artikel die Forderung oben aufgestellt hat, zeichnet auch verantwortlich für die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam.

    Darin heißt es laut wikipedia etwa:

    “d) Das Recht auf körperliche Unversehrtheit wird garantiert. Jeder Staat ist verpflichtet, dieses Recht zu schützen, und es ist verboten, dieses Recht zu verletzen, außer wenn ein von der Scharia vorgeschriebener Grund vorliegt.”

    Zudem:

    “Artikel 22 garantiert das Recht auf freie Meinungsäußerung, solange diese nicht die Grundsätze der Scharia verletzt. Abschnitt b) gibt jedem Menschen in Einklang mit den Normen der Scharia das Recht auf Selbstjustiz. Abschnitt c) verbietet es, das Recht auf freie Meinungsäußerung dazu zu nutzen, “die Heiligkeit und Würde der Propheten zu verletzen, die moralischen und ethischen Werte auszuhöhlen und die Gesellschaft zu entzweien, sie zu korrumpieren, ihr zu schaden oder ihren Glauben zu schwächen.”

    Interessanterweise ist hier vom Schutz ANDERER Religionen nichts zu lesen..deren Anhänger oder Heilige zu beleidigen scheint also erlaubt.

    Wenn Staaten, in denen schon ein bloßes Outing als Atheist oder Ex-Muslim anscheinend als nicht verantwortungsbewusster Gebrauch des Rechtes auf Meinungsfreiheit gewertet wird und einen ins Gefängnis, ins Exil oder an den Galgen bringen kann, “Menschenrechte” einfordern, dann kann ich nur Hohnlachen.
    Wenn Staaten, die Nichtmuslimen und andersdenkenden Muslimen teils nicht einmal grundlegende Menschenrechte wie ein Recht auf Leben zubilligen, meinen, eine Beleidigung Mohammeds stelle eine Verletzung der Menschenrechte dar, kann ich nur Hohnlachen.

    Diese Leute kennen keine Menschenrechte, sie kennen nur Gottesrechte, und auf Basis dieser Gottesrechte halten sie es für legitim, Menschen komplett zu entrechten. Sie fordern Toleranz, sind aber nicht bereit, diese auch nur ansatzweise selbst zu üben. Sie fordern Respekt, respektieren aber Andersdenkende in keinster Weise.

  6. #6 von Ezri am 30. September 2012 - 19:44

    Ich forder mehr Schutz vor Religion!

  7. #7 von wildbetta am 30. September 2012 - 20:18

  8. #8 von Argus7 am 1. Oktober 2012 - 08:33

    Ein Religioten-Schutzgesetz hat der Welt gerade noch gefehlt ! Stellt sich die Frage: Wer schützt die Welt vor den Religioten ?

  9. #9 von Marcus am 1. Oktober 2012 - 09:59

    Moment Hitchens ist schon gestorben. Was soll dieser Bericht? Bringen die in den USA Kommentare von Toten?

  10. #10 von Hinterfragerin am 1. Oktober 2012 - 10:05

    @ Marcus

    Die Geschichte wiederholt sich leider: das war meines Wissens 2007. Aktuell läuft der zweite Versuch…

  11. #11 von Randifan am 1. Oktober 2012 - 11:38

    Es wäre eine antiislamfeindliche Forderung, von den selben Staaten zu verlangen, selber dieses Gesetz umzusetzen.

  12. #12 von ninofalken am 1. Oktober 2012 - 12:14

    Und wer erklährt diesen naiven Jungs denn mal bitte, das Sie mehrmals täglich mit dem Gebetssatz “Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Prophet.“ aus sicht aller anderen Religionen blaspemen?
    Wenn sie Meinungsfreiheit im Bezug auf Gotteslästerung aufheben wollen, dann dürfen sie diesen, alle anderen Götter/ Religionen beleidigenden Satz nie wieder aussprechen! (und wäre das nicht schön?)