Der österreichische Demograf Wolfgang Lutz ist davon überzeugt, dass Meldungen, nach denen der Islam in Europa in wenigen Jahrzehnten die Mehrheit der Bevölkerung stellen werden, nicht zutreffen.
(…)
Religiöse haben generell mehr Kinder
Lutz nennt als Beispiel „Katholiken, die häufiger in die Kirche gehen und sich da stärker eingebunden fühlen“. Unter ihnen sei der Anteil an Kinderlosen deutlich geringer. Religiöse Menschen seien oft mehr an sozialen Kontakten und Gemeinschaft interessiert, das schlage sich auch in höheren Geburtenraten nieder.
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#1 von Smiling Joe am 27. September 2012 - 08:12
Statistiken besagen:
Je Bildungsferner die Eltern, desto mehr Kinder;
Je Bildungsferner die Menschen, desto religiöser ;
Und hiermit wird behauptet:
Je Religiöser, desto mehr Kinder.
Schliesst sich hier etwa ein Kreis?
#2 von Martin Schmidt am 27. September 2012 - 08:39
“Religiöse Menschen seien oft mehr an sozialen Kontakten und Gemeinschaft interessiert…”
Bitte um sachliche Begründung dieser These.
“Der österreichische Demograf Wolfgang Lutz ist davon überzeugt…”
Ach so, er glaubt das also einfach nur mal so. Aussage >> Tonne.
#3 von Deus Ex Machina am 27. September 2012 - 10:42
“Je Bildungsferner die Eltern, desto mehr Kinder;
Je Bildungsferner die Menschen, desto religiöser ;
Und hiermit wird behauptet:
Je Religiöser, desto mehr Kinder.”
–> Mit andern Wortenalso: “Dumm fickt gut”
Aber da stellt sich doch auch die Frage, wieviele dieser Kinder in die Fußstapfen ihrer Eltern treten. Wieivele dieser Kinder bleiben religiös? Heute ist der Zugang zu Bildung einfacher als früher.
#4 von Ezri am 27. September 2012 - 11:28
Also der Islam wird keine Mehrheit der Bevölkerung in Europa stellen, weil Religiöse generell mehr Kinder haben. Was sind denn dann Moslems? Areligiös?
#5 von Gerry am 27. September 2012 - 11:42
@#3 D.E.M.
wenige, und es werden immer weniger.
Nicht nur wegen der besseren Bildungsmöglichkeiten, auch weil die Gesellschaft als solches immer weniger unter dem Einfluss der Kirchen/Religiösen steht. Was man vom Bundestag als Ganzes ja leider nicht sagen kann.
Interessant wird es noch wenn die geburtenstarken Jahrgänge 1955-1965 wegen Tod aus der Kirchenstatistik rausfallen. Aber das dauert leider/glücklicherweise noch mindestens 15-20 Jahre bis es losgeht.
Vorher werden aber noch einige Kirchenaustritte stattfinden wenn die “Oma wegen der ich nicht austreten kann” gestorben ist. Hab da ein paar Kunden wo das aktuell die einzige Begründung für Kirchensteuerzahlungen ist…
#6 von UnfassbarLangweilig am 27. September 2012 - 12:46
“Religiöse Menschen seien oft mehr an sozialen Kontakten und Gemeinschaft interessiert, das schlage sich auch in höheren Geburtenraten nieder.”
Wieso hört sich das für mich so unfassbar pervers an?
#7 von Uwe am 27. September 2012 - 15:18
Wenn man nicht verhüten darf, gibt es mehr Kinder.
Und wenn man zu blöd zum verhüten ist auch.
#8 von Wolfgang am 27. September 2012 - 15:54
Ich bin ein sehr religiöser Atheist, habe drei Söhne, noch Fragen??.
#9 von Spott ist groß am 27. September 2012 - 17:35
@#5 Gerry
“Vorher werden aber noch einige Kirchenaustritte stattfinden wenn die “Oma wegen der ich nicht austreten kann” gestorben ist. Hab da ein paar Kunden wo das aktuell die einzige Begründung für Kirchensteuerzahlungen ist”
Ist doch aber eine ziemlich dumme Begründung. Man kann doch austreten, ohne es der Oma zu sagen!
Die merkt es doch gar nicht. Warum also das Geld verschwenden?