Jesus rettet krankgemachte Menschen vom Tod!

Am Sonntag predigt Pastor Heinz Rußmann in der Bodelschwingh-Kirche über die Erweckung des Lazarus. Diese biblische Geschichte wird am Sonntag in allen evangelischen Kirchen vorgelesen.

Dreimal hat Jesus damals Tote zu neuem Leben erweckt: zuerst die Tochter des Jairus, dann den Jüngling zu Nain. Am diesem Sonntag wird in den evangelischen Kirchen als frohe Botschaft vorgelesen, dass Jesus als dritten den Lazarus vom Tode auferweckt hat.

Konfirmanden und Schüler hören sich gewöhnlich diese dramatische Geschichte im elften Kapitel des Johannes-Evangeliums ungerührt an. Dann fragen sie: “Das war damals. Warum erweckt Jesus nicht auch heute Menschen zu neuem Leben?” – Aber das ist es ja gerade: Jesus rettet auch in unserer Zeit Zeitgenossen aus totmachenden Beziehungen in ein neues Leben!

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http://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=79400

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  1. #1 von deradmiral am 23. September 2012 - 17:05

    Am Ende der Predigt gab es eine Autogrammstunde mit Lazarus, der gerade auf Tournee ist. Oder ist der inzwischen schon wieder tot? Dann hatte er wohl eine totmachende Beziehung mit Jesus…

  2. #2 von Nudelmops am 23. September 2012 - 17:13

    Hmm – wenn er auf Tournee ist, dann wäre er jetzt um die 2000 Jahre alt.
    Selbst Noah war nur rund 600 Jahre alt, da halte ich das für etwas übertrieben…

  3. #3 von AMB am 23. September 2012 - 17:30

    Jesus “heilte” Blinde mit Scheiße und verhinderte, dass jemand zu schnell ins Paradies kommt.

    Das “Wunder” ergibt keinen Sinn, wenn man durch den Tod in den Himmel kommt. Aus menschlicher Sicht verständlich, aber für Gott (angeblich auch Jesus)?

    Jesus der Schildbürger.

    “Das war damals. Warum erweckt Jesus nicht auch heute Menschen zu neuem Leben?” – Aber das ist es ja gerade: Jesus rettet auch in unserer Zeit Zeitgenossen aus totmachenden Beziehungen in ein neues Leben!

    Das ist nicht dasselbe! Was für ein Witz!

  4. #4 von Wolfgang Klosterhalfen am 23. September 2012 - 17:35

    Was die Wunder angeht, steigert sich Jesus im Laufe der Evangelien. Übung macht den Meister. Leider haben die Geschichtsschreiber davon nichts mitbekommen. Wie so vieles wurde die Heilung von Toten aus dem AT übernommen. Die Propheten Elia und Elisa warfen sich erfolgreich über tote Knaben. Wer´s glaubt, wird selig.

  5. #5 von Elvenpath am 23. September 2012 - 17:48

    Ich war früher grüner Stammwähler und sogar Parteimitglied. Aber sie sind für mich unwählbar geworden und ich bin ausgetreten, weil sie von Religionsvertretern unterwandert sind. Die Befürwortung der gewaltsame Zwangsbeschneidung von Kindern und Säuglingen hat dem allen die Krone aufgesetzt.

  6. #6 von Randifan am 23. September 2012 - 19:30

    Aber auch bei einem amputierten, konnte Jesus keine neuen Gliedmaßen wachsen lassen.

  7. #7 von Noch ein Fragender am 23. September 2012 - 20:08

    Der bekannte Theologe und Psychologe Eugen Drewermann macht darauf aufmerksam, dass alle drei Auferweckten vorher in kränkenden, ja tötenden Beziehungen lebten.
    …Jesus aber will vermitteln und heilen! In seiner großen Seele verbindet er harmonisch den tüchtigen Ordnungs- Schwerpunkt der Martha und die liebevolle Nähe der Maria. Auch den Menschen mit einseitigem Freiheits- oder aber Distanz-Schwerpunkt kann er eine heilsame Mitte ihrer Seele schenken. Deswegen kann er Menschen, die wie Lazarus schon erstarrt wie in einem Grab liegen und aufgegeben haben, zu neuem, selbstbewußten und verständnisvollen Leben erwecken!

    Jesus: vom antiken Wundertäter zum fiktiven Super-Psychiater.

    Für die katholische Kirche ist allerdings Drewermanns Deutung schon zu viel Aufklärung. Folgerichtig ist er aus dieser Kirche auch ausgetreten.

  8. #8 von stephancologne am 23. September 2012 - 20:10

    Die Hungerkatastrophe ist dann aber eine eher perverse Interpretation von Heilfasten !

  9. #9 von Barkai am 23. September 2012 - 21:07

    Jesus rettet auch in unserer Zeit Zeitgenossen aus totmachenden Beziehungen in ein neues Leben!
    sind Nichtchristen bei der paartherapie überrepräsentiert?

    wenn man sich dann aber ansieht, dass Freitod in ghana ein wachsendes problem ist (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21075496), aber auch The percentage of the general population considered to be Christian rose sharply to 62 percent according to a 1985 estimate. [http://en.wikipedia.org/wiki/Religion_in_Ghana] könnte es dann sein, dass jesus sich etwas unklar ausdrückt?!

  10. #10 von Argus7 am 24. September 2012 - 09:39

    Mit solchen und ähnlichen total verlogenen Stories hat man zu allen Zeiten gutgläubige Religioten gefüttert. Einige haben diese Märchen doch tatsächlich für bare Münze genommen und glauben auch heute noch daran. Stellt sich die Frage, ob diese Leute überhaupt den Anspruch stellen dürfen, dass man sie für voll nimmt und als Erwachsene akzeptiert !? Wer solche hirnrissigen Märchen für wahr hält, ist zweifellos im kindlichen Märchenalter stehengeblieben.

    Dass der angebliche Gottessohn Jesus außerdem in der Lage war Wasser in Wein zu verwandeln, zählt inzwischen längst zum Standard-Repertoire jedes durchschnittlichen Unterhaltungszauberers. In früheren Zeiten war das noch eine Sensation, heutzutage aber nur noch ein müder Zaubertrick.

  11. #11 von Didi am 24. September 2012 - 13:50

    In den vorangegangenen Religionen der Antike waren diese Gospels (= Märchen) im Orient üblich, so dass beide Propheten sie übernehmen konnten. Man muss endlich dazu übergehen, die Beweispflicht für diese Behauptungen umzukehren und den Predigern auferlegen, dass sie ihre Behauptungen belegen müssen. Ein Buch wie die Bibel und andere so genannten hl. Schriften dürften in der Öffentlichkeit nicht mehr zum Verkauf angeboten werden. Die Verheißungen, sprich Produkteigenschaften, können nicht bewiesen werden. Das Verfalldatum dieses Produkts ist übrigens bereits 2.000 Jahre überschritten.