Göring-Eckardt: “Bei Spitzenkandidatur für die Grünen lasse ich Präses-Amt ruhen”

Katrin Göring-Eckardt will die Synodenleitung bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ruhen lassen, sollte sie als Spitzenkandidatin der Grünen in den Bundestagswahlkampf im nächsten Jahr ziehen.

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http://www.jesus.de/blickpunkt/detailansicht/ansicht/bei-spitzenkandidatur-fuer-die-gruenen-lasse-ich-praeses-amt-ruhen187575.html

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  1. #1 von deradmiral am 23. September 2012 - 17:00

    Ich bin gerührt! Dann steht ihrem Kampf für die Trennung von Staat und Kirche ja nichts mehr entgegen.

  2. #2 von Andreas Moser am 23. September 2012 - 17:51

    Das ist anständig.

  3. #3 von demgeneralbundesanwalt am 23. September 2012 - 18:49

    @ deradmiral

    Seit wann triit “die” für eine Trennung von Kirche und Staat ein ? Oder war das Ironie ? Manchmal soll’s ja Wunder geben, ha, haha !

  4. #4 von Argus7 am 24. September 2012 - 09:28

    Wau ! Die Göring-Eckardt hat offenbar den Braten gerochen und mitbekommen, dass es sich nicht gut macht, wenn sie sich als Päsidentin der evangeliotischen Synode für die Spitzenkandidatur bei den Grünen zur Wahl stellt. Polit-Religioten sind nämlich bei den meisten Wählern nicht gut angesehen. Und dafür gibt’s jede Menge guter Gründe.

  5. #5 von Didi am 24. September 2012 - 13:36

    Wenn Frau Göring-Eckardt den Posten bei den Religioten aufgibt, entledigt sie noch lange nicht ihr langjährig von Glaubensgrundsätzen indoktrinfiziertes Hirn. Der geschasste Bundespräsident Wulff hat auch beim Verlassen des Kuratoriums der evangelikalen und damit bibeltreuen ProChrist-Organisation auch nicht seinen Kopf geleert. Bei künftigen Entscheidungen über Blasphemie oder die religiös begründete Beschneidung wird sie ihr althergebrachtes, archaisches Denken nicht zurückdrängen können.

  6. #6 von parksünder am 24. September 2012 - 18:49

    @Argus7
    Ich glaube, die meisten Grünen hätten nichts gegen Religioten an der Parteispitze. Siehe Katholik Kretschmann in BW.

    Wenn man ein solches Amt antritt, sollte man nicht auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Das kriegt man schon terminlich kaum in den Griff. Das Ganze war ja nur eine reine Formsache. Sollte sie von den Grünen nicht gewählt werden, wird sie EKD-Vorsitzende bleiben und sich weiterhin gemäß der Kirchentradition “gegen eine Trennung von Staat und Kirche” einsetzen.