Trier zahlt der Kirche weiter Hexengeld

Mehrere vermeintliche Hexen hatte er zum Tode verurteilt, da geriet der Richter selbst in den Strudel falscher Anschuldigungen. Am Ende musste auch Dietrich Flade sein Leben lassen. Wie so viele vor und nach ihm landete der angebliche Hexenmeister 1589 auf einem Scheiterhaufen vor den Toren Triers. Gut möglich, dass er schon bald rehabilitiert wird.

(…)

Als Spee nach Trier kam, war Dietrich Flade schon viele Jahre tot. Doch sein Fall sorgt in der Kommunalpolitik bis heute für Debatten. Denn auch 423 Jahre nach seiner Hinrichtung müssen die Trierer für einen Kredit zahlen, den Flade zu Lebzeiten der Stadt gewährte. (…)

 

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http://www.welt.de/newsticker/news3/article109208278/Trier-will-Opfer-der-Hexenverfolgung-rehabilitieren.html

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  1. #1 von Ezri am 17. September 2012 - 17:10

    Oh, der Papst ist ein Bettler, gut zu wissen…

  2. #2 von Deus Ex Machina am 17. September 2012 - 17:57

    “. Im Übrigen stelle der Haushaltstitel auch “eine ständige Erinnerung an die Opfer des Hexenwahns””

    —> Ja,schließlich hatte die Kirche ja so unter dem Hexenwahn zu leiden!

  3. #3 von Lebrac am 17. September 2012 - 18:45

    Jetzt versteh ich, warum wir den alten Nazi-Richtern auch nach 1945 noch so fette Gehälter und Pensionen bezahlt haben. Es war ein ständige Erinnerung an die Faschisten und ihre Verbrechen.

  4. #4 von AMB am 17. September 2012 - 19:14

    Etwas mehr als 360 Euro fließen jährlich an die katholische Kirche, und das soll auch so bleiben.

    Kleinkariert und geldgeil!

  5. #5 von Noch ein Fragender am 17. September 2012 - 22:36

    In Trier gehen die Uhren anders.

    Wer sich einen alten Stofffetzen, der auf den Sperrmüll gehört, als Rock Christi vorsetzen lässt, zahlt auch 423 Jahre Jahre Zinsen auf Anweisung eines kurfüstlichen Erzbischofs.