Gottlose Zeiten waren in der jüngeren deutschen Geschichte schreckliche Zeiten und es gilt, das religiöse Bewusstsein als Basis unserer Gesellschaft wieder zu stärken. Viel zu oft haben Menschen in unserem Land die Leitlinien der christlichen Wertelehre verlassen. So kann in meinen Augen auch die Finanz- und Wirtschaftskrise auf diesen Abweg vom christlichen Sittengesetz zurückgeführt werden [...]
Mittlerweile hat Koschyk wieder etwas zurückgerudert:
Ich respektiere alle Religionen und auch den Atheismus und setze mich nachhaltig dafür ein, die Religionsfreiheit zu schützen!


















































#1 von M.G. am 13. September 2012 - 13:12
Da wollte wohl ein CSU-Bundestagsabgeordneter groß aufdrehen und ist dabei selbst nicht gut gelandet.
#2 von meteo am 13. September 2012 - 15:22
“Gottlose Zeiten” mit nur 10% Konfessionslosen gegen über 30% heute…
#3 von M.G. am 13. September 2012 - 15:25
Es müsste noch mehr Gottlose geben,damit der Religionswahn entlich zu gunsten der Menschenqwürde aufhört.
#4 von AMB am 13. September 2012 - 16:38
@meteo
Maximal 5%!
#5 von rhenus am 13. September 2012 - 16:57
Da ist wieder mal ein christlicher Politiker aufs Niveau unverbindlicher nicht ernst gemeinter Sonntagsreden abgesunken…mit der wirklichen Geschichte in deutschen Landen -wie auch in Europa- hat dieses Traumbild seines Christentums aber nichts gemein.
Unser Abendland ist seit dem “allerchristlichsten” Mittelalter brutal mit Juden, sogenannten Heiden wie mit Andersdenkenden umgegangen.
Erst die Renaissance und die französisch/europäische Aufklärung hat diese allerchristlichste Hybris gezähmt, der Herr Koschyk scheinbar nachtrauert.
Ohne diese Aufklärung hätten wir heute noch Hexenverfolgung, Kirchensklaven, Sklaven, Zwangsbekehrung und keinerlei Menschenrechte und Meinungsfreiheit. All diese christlichen “Errungenschaften” sind nur gegen den erbittertsten Widerstand der Kirchen abgeschafft worden. Auch hatten Funktionäre der katholischen Kirche bei der grössten Schande Deutschlands, der Etablierung Adolf Hitlers 1933 offensichlich die Finger im Spiel – wofür sie von Hitler umgehend entlohnt wurden, durch das immer noch gültige Reichskonkordat mit dem Vatikan, eine sprudelnde Geldquelle.
Herr Koschyk könnte sich aber auch geschichtlich bilden – deutsche Universitäten klären inzwischen recht gut auf, weil der Einfluss des katholischen Klerus auf sogenannte Konkordatslehrstühle in vielen Bundesländern schwindet….. oder er liest einfach die mehrbändige “Kriminalgeschichte des Christentums” von Karlheinz Deschner. Deschner hat übrigens auch die politischen Umstände der Machtnahme Hitlers 1933 dargestellt.
Das christliche Abendland war keine romantische Befreiung von der kirchlich/staatlichen Unterdrückung sondern ein Kampf des Volkes gegen diese Komplizen. Es war ein Trauma für die Menschen und vor allem für Andersdenkende.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums