Fristlose Kündigung wegen Kritik am Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst

Glaubt man Berichten von Insidern, herrscht im Bistum Limburg derzeit ein Klima der Angst. Ein falsches Wort gegen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst reiche, um seinen Job zu verlieren – das ist die Lehre, die manche aus dem Fall Dehm ziehen. Patrick Dehm, bis vor kurzem Leiter des “Hauses der Begegnung”, einer katholischen Jugendeinrichtung in Frankfurt, wurde vor wenigen Wochen fristlos entlassen.

Die Gründe für die Entlassung sind unklar. Angeblich wurde dem 50 Jahre alten Familienvater im Kündigungsschreiben eine “feindselige Haltung gegenüber dem Bistum” vorgeworfen. Anlass sollen abfällige Äußerungen Dehms über den Bischof Tebartz-van Elst gewesen sein. Weder Dehm noch das Bistum wollen das öffentlich kommentieren, denn es droht ein Verfahren vor dem Arbeitsgericht. Dehm hat auf Wiedereinstellung geklagt.

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http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&key=standard_document_45978937

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  1. #1 von Noch ein Fragender am 6. September 2012 - 10:38

    Eugen Eckert, evangelischer Pfarrer in der Frankfurter Commerzbank-Arena, hat sich jetzt in einem offenen Brief, der dem hr vorliegt, an Bischof Tebartz-van Elst gewandt und Dehms Wiedereinstellung verlangt. Eckert kennt Dehm aus dem “Arbeitskreis Neue Geistliche Musik”, den Dehm bis zu seiner Kündigung geleitet hat.

    Vielleicht mag der Bischof keine moderne Musik? :-)

    Wusste gar nicht, dass es ev. Stadionpfarrer gibt. Was machen die denn? Leiten sie Gebetskreise für den Sieg der örtlichen Mannschaft? Oder machen sie Fan-Betreuung mit neuer geistlicher Musik?

    In einer E-Mail, die unter den Mitarbeitern kursiert, heißt es, Dehm sei “exekutiert” worden, es sei ein Komplott gegen die gesamte Jugendeinrichtung im Gange, weil diese dem Bistum “nicht fromm genug” sei.

    Anstatt den YouCat gewissenhaft zu studieren, kritisieren sie den Bischof. :-)

  2. #2 von Willie am 7. September 2012 - 08:12

    @NeF

    Wusste gar nicht, dass es ev. Stadionpfarrer gibt.

    Das ist wohl ein neuer Trend. Die Hesse versuche das ma mit nem Efangelische, wenns denn klabbe tut, dann expordiere die das nach ganz Deutschland.

    Vielleicht bietet der ja das Abendmahl an, so als neue Geschäftsidee. Die Evangelischen nippen ja alle am Wein (Nippbegrenzungen gibt es da wohl keine) und können so das Alkoholverbot im Stadion umgehen……