Es war sein letztes Interview. Kurz vor seinem Tod hat Kardinal Carlo Maria Martini heftige Kritik an der katholischen Kirche geübt. “Unsere Bräuche sind aufgeblasen, unsere Kirchen groß und leer”, sagte der Mann, der 2005 für das Amt des Papstes gehandelt wurde.
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Martini sagte demnach, die katholische Kirche agiere noch wie vor 200 Jahren. “Unsere Kirchen sind groß und leer, unsere Bürokratie wird immer größer, unsere Bräuche sind aufgeblasen und unsere Gewänder pompös.”
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#1 von Tenoch am 2. September 2012 - 12:19
Na, ob er mit den 200 Jahren nicht ein wenig untertreibt?
#2 von Hal am 2. September 2012 - 12:53
Mit anderen Worten, die Kirche als Selbstzweck und Trachtenverein, solange die Schafe nicht in Scharen davonlaufen, wird sich nichts ändern. Die Neuevangelisierung wird höchstwahrscheinlich grandios Scheitern (wenn ist nicht schon passiert ist) aber solange B16 Glaubt das etwas getan wird und es wirkt, solange wird er den Kurs zurück ins Mittelalter fortsetzen.
#3 von emporda am 2. September 2012 - 13:23
Wenn die Zeit des B16 abgelaufen ist, werden viele RKK Funktionäre aufatmen ohne Ausblick auf eine Lösung und die Mehrheit der Gestrigen wird intensiv ein Wunder suchen und auch finden, das seine Selegsprechnúng ermöglicht.
#4 von AMB am 2. September 2012 - 14:28
Konservative Einflüsse verhindern, dass solche Kardinäle Papst werden können.
Kirche schafft sich ab, auch gut.
#5 von Lebrac am 2. September 2012 - 19:28
Sag ich doch immer, wenn zum Sterben ist, dann fallen nicht nur die Gewänder…
#6 von Sheldon Lee Cooper am 3. September 2012 - 00:47
> unsere Bräuche sind aufgeblasen und unsere Gewänder pompös.
Dafür gibt es nur eine Abhilfe: Pompöös!
SCNR!
#7 von holey spirit am 3. September 2012 - 03:35
Sheldon. AAAArrrgh. Meine Augen.