Bei der derzeitigen Diskussion, ob Deutschland Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien aufnehmen soll, hat sich der CDU-Politiker Philipp Mißfelder zu Wort gemeldet, für ihn ist deren Glaube mit entscheidend. Mißfelder ist dafür, ausgewählte Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen, und nicht nur wie einige Parteikollegen fordern, Flüchtlingslager zu unterstützen: “Große Sorgen macht mir die Lage der Christen in Syrien, da der Bürgerkrieg vor allem auch religiös motiviert ist. Deshalb sollte Deutschland an dieser Stelle eine Aufnahme von Flüchtlingen nicht ausschließen.”
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-08/syrien-fluechtlinge-aufnahme


















































#1 von Ezri am 24. August 2012 - 12:28
Herr Mißfelder ist bestimmt nur Taufscheinchrist, deswegen darf er Flüchtlinge religiös selektieren *ironisch+
#2 von Bundesbedenkenträger am 24. August 2012 - 12:44
Ist ne problematische Sache: Christen wie Nichtchristen leiden dort unter dem Bürgerkrieg. Insofern muß Menschen beider Gruppen in gleicher Weise geholfen werden. Darüber hinaus verschlimmert sich die Lage für die Christen eben aufgrund ihrer Religion. Die Frage ist nun, ob diese zusätzliche Bedrängung in irgend einer Weise berücksichtigt werden sollte.
#3 von stephancologne am 24. August 2012 - 13:12
Herr Mißfelder hat noch “heterosexuell” vergessen…
#4 von Bundesbedenkenträger am 24. August 2012 - 15:27
Glaube ich nicht. Nach seiner Logik müßten sogar homosexuelle Flüchtlinge ebenfalls bevorzugt werden.
#5 von derKritiker (@derKritiker67) am 24. August 2012 - 16:51
Ein typisches Beispiel und Grund warum man christliche Parteien verbieten sollte, egal ob CDU, CSU, PBC oder irgendwelche islamistischen Gruppierungen, im Ausland. Fester Glaube an unsichtbare Entitäten, sollten Grund und Hinweis sein, das diese Menschen nicht zurechnungsfähig sind und haben in führenden, vor allem politischen, Positionen nix zu suchen.
#6 von Willie am 24. August 2012 - 20:07
Ich habe gelesen, dass die meisten Flüchtlinge eben nicht weit weg wollen und dass es im Libanon z.B. an allem fehlt. Wäre es nicht mal an der Zeit, dass Deu. nicht nur seine Werte am Hindukusch verteidigt, sondern auch hier, direkt vor Ort hilf. Mit Auffangslagern, errichten, verwalten und versorgen, haben wir doch nach dem “Zweiten” bereits zweimal zu tun gehabt . Ist das “konw how” dazu verschwunden?
#7 von Marcus am 24. August 2012 - 23:58
Ein wunderbares Beispiel was für Christen Nächstenliebe wirklich bedeutend.
#8 von Bundesbedenkenträger am 25. August 2012 - 02:54
Das wäre das Ende der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wenn nur noch Atheisten Politik betreiben dürften käme dies einer Diktatur gleich, da Religiöse sich nicht mehr demokratisch einbringen können.
Vor Ort helfen ist iene ausgezeichnete Idee. Die Orga aber einem bestimmten Staat zuzuweisen halte ich für nicht hilfreich, so dies nicht der Staat ist, in dem sich das Lager befindet. Idealerweise würde es von der UNO btrieben und durch alle Staaten derart unterstützt, daß ein menschenwürdiges Leben dort möglich ist.
#9 von holey spirit am 25. August 2012 - 04:29
Gib hier KEINEN Kommentar ein …
#10 von Argus7 am 25. August 2012 - 09:34
Eine echt christliche Gesinnung, die da der Bundesvorsitzende der jungen Union, Mißfelder, zu erkennen gibt. Diesen Burschen muß man im Auge behalten. Wenn der in der CDU mal echt was zu sagen hat, dann gute Nacht Deutschland.
#11 von Bundesbedenkenträger am 25. August 2012 - 10:21
Der ist auch nicht schlimmer als die anderen.
#12 von Noch ein Fragender am 25. August 2012 - 22:28
Ist das der Mißfelder, der nichts davon hält, wenn “85-Jährige noch künstliche Hüftgelenke auf Kosten der Solidargemeinschaft bekommen. Früher seien die Leute schließlich auch auf Krücken gelaufen” ?
http://www.tagesspiegel.de/politik/keine-hueftgelenke-fuer-die-ganz-alten/436080.html
Unsere Oma stürzte mit 85 Jahren und erlitt einen Oberschenkelhalsbruch. Nach Einsetzen einer künstlichen Hüfte, konnte sie sofort wieder gehen und lebte noch 7 Jahre. Ohne diese Operation hätte der Knochenbruch mit wochenlanger Ruhestellung ausgeheilt werden müssen, was erfahrungsgemäß bei alten Leuten zu Lungenentzündung und Tod führte. Nach den Vorschlägen von Mißfelder wäre unsere Oma in Vollendung des christlichen Menschenbildes also früher in den Himmel gekommen.
#13 von Pat am 28. August 2012 - 03:03
Na ja, wenn muslimische Einwanderer bedeuten, dass diese sich hier zu großer Wahrscheinlichkeit nicht integrieren (und wie viele andere anfangen gegen Deutschland zu hetzen), dann finde ich das als Atheist nicht mal so schlimm.
#14 von Bundesbedenkenträger am 28. August 2012 - 10:07
1. Von Flüchtlingen wird gar nicht erwartet, daß sie sich integrieren, weil sie das Land wieder verlassen, sobald die Situation im Heimatland sich verbessert hat. Deshalb wird ihnen das Integrieren auch so schwer emacht in den Asylantenheimen.
2. Freie Meinungsäußerung ist ein Grundrecht. Das gilt für alle, unabhängig ob Flüchtling oder Staatsbürger, und unabhängig, wer was als “Hetze” bezeichnet.
#15 von schiffmo am 28. August 2012 - 11:52
@#13: Was soll das den heißen? Was findest Du als Atheist nicht so schlimm?
Solltest Du meinen, dass es für Dich als Atheisten nicht so schlimm ist, wenn irgendwelche Gruppen gegen irgendwelche anderen Gruppen hetzen? Da muß ich entschieden widersprechen: Sowohl die Tatsache, dass bestimmte Gruppen gegen bestimmte andere hetzen, ist schlimm, als auch, wenn Gruppen dauerhaft geographisch nah nebeneinander herleben, die gegenseitig nicht (ineinander) integriert sind.
@#14: 1) Das ist eine Theorie, dass die Flüchtlinge (alle) das Land wieder verlassen. Abgesehen davon erwarte ich auch, dass es vorübergehenden Gästen ermöglicht wird, sich in der “Gastzeit” wohlzufühlen. Wenn sie dann wieder zurück in die Heimat ziehen, können sie “Kulturbrücken” bilden, da sie zum Land, in das sie geflohen waren, einen gewissen Bezug haben. Was sind Deiner Meinung nach “Asylsantenheime”? Asylbewerberheime und deren Rechtsgrundlage sind eine fortdauernde Sauerei, die den Zweck hat, abzuschrecken. Es geht dabei um Asylbewerber mit laufenden Anträgen. Wo anerkannte Flüchtlinge (nach Asylrecht) leben, konnte ich nicht feststellen, nur, dass diese einen befristeten Aufenthaltstitel bekommen mit Frist über 6 Monaten. Das “Integrieren schwer zu machen” ist eine weitere Sauerei, die möglicherweise auf uns zurückfallen könnte.
2) Für bestimmte Hetze gibt es ganz klare rechtliche Grenzen, zB den §130 StGB. Das heißt, in Form der Staatsanwaltschaften und Gerichte gibt es sehr wohl jemanden, der (unbeschadet der freien Meinungsäußerung) Sachen als Hetze bezeichnen kann, die dann (ohne die freie Meinungsäußerung darüberhinaus einzuschränken) nicht unter freie Meinungsäußerung fällt. Beim §166 StGB legst Du möglicherweise Wert darauf, dass er eine Schranke der freien Meinungsäußerung darstellt, daher wundere ich mich, dass Du dieses Grundrecht hier so absolut siehst.
#16 von Bundesbedenkenträger am 28. August 2012 - 12:18
@schiffmo:
Du magst es für schlimm erachten (ich ja auch). Aber diese Bewertung läßt sich as dem Atheismus nicht ableiten, vielleicht meint Pat es ja so. Er hat halt keinen Gott, der ihm sagt, daß er Toleranz walten lassen soll.
Weiß ich, nur ist das soweit ich es sehe die Annahme, die erst einmal vom Gesetzgeber gemacht wird. Deshalb dürfen sie auch nicht arbeiten etc, und die Interation wird ihnen nicht gerade leicht gemacht.
Seh ich genauso, ist aber wohl in keinster Weise der Fall.
Eben das ist mein Punkt.
Tu ich nciht. Aber ich finde es etwas übertrieben von Hetze zu sprechen, wenn ein Ausländer sagt, er fühlt sich in Deutschland nicht wohl. Welcher Asylbewerber oder anerkannte Flüchtling hetzt denn wirklich gegen Deutschland? Die werden so eingeschüchtert, daß sie das schön bleiben lassen.
#17 von stephancologne am 28. August 2012 - 12:57
@BBT :
“”Er hat halt keinen Gott, der ihm sagt, daß er Toleranz walten lassen soll.”"
Wird mir schlecht.
Du näherst Dich immer mehr deinem Tiefpunkt, wobei Du selbst die Messlatte dafür jeden Tag ein Stückchen tiefer legst !
#18 von schiffmo am 28. August 2012 - 14:31
@bbt:
“Er [der Atheist] hat halt keinen Gott, der ihm sagt, daß er Toleranz walten lassen soll”
- Wo bitteschön sagt Dein “Gott”, dass man Toleranz üben soll? Dein Märchenbuch ist voll mit Beispielen, wo Dein “Gott” Intoleranz und meistens sogar das Töten der “outgroup” fordert.
- Wie genau soll eine Moral überlegen sein, die anscheinend einzig und allein darauf beruht, dass sie von einem “Allwissenden Allmächtigen” eingefordert wird? Handeln aufgrund dieser Moral ist nichts anderes als Opportunismus im Hinblick aufs Jenseits.
“Aber ich finde es etwas übertrieben von Hetze zu sprechen, wenn ein Ausländer sagt, er fühlt sich in Deutschland nicht wohl.”
WTF? Hast Du irgendeinen Bezug zu diesem Satz anzubieten?
#19 von Bundesbedenkenträger am 29. August 2012 - 02:41
@Stephan: Dir wird schlecht weil Pat keinen Gott hat?
Mehrmals in der Bibel, daneben in meinem Gewissen.
So, tut er das? Na Du mußt es wissen! Wenn ich jetzt schreibe, schiffmo fordert das Töten aller Linkshänder, ist das dann so? Wieso sollten für Dich andere Regeln gelten?
Hab ich das behauptet? Nein? Wieso fängst Du davon an?
Wär schlimm, wenn es so wär. Ist aber genau umgekehrt.
Lies doch einfach die vorherigen Kommentare, dann wird Dir ein Licht aufgehen.
#20 von holey spirit am 29. August 2012 - 03:15
*guck-guck*
http://de.wikipedia.org/wiki/Guck-guck-Spiel
#21 von holey spirit am 29. August 2012 - 03:16
Hier gehts lang, BBT:
https://blasphemieblog2.wordpress.com/2012/08/27/in-den-usa-darf-jeder-offen-atheisten-verabscheuen/#comment-86276
#22 von Bundesbedenkenträger am 29. August 2012 - 03:32
@löchriger Geist:
Wird Dir das nicht langsam zu blöd?
#23 von holey spirit am 29. August 2012 - 03:36
Nein. Und Dir?
MACH HAUSAUFGABEN.
#24 von Bundesbedenkenträger am 29. August 2012 - 03:40
Welche Hausaufgaben? Schule war letztes Jahrtausend.
#25 von stephancologne am 29. August 2012 - 06:51
@ BBT :
Hat der gleiche Gott nun deinen Kollegen den Kindesmissbrauch empfohlen oder hat er nur vergessen, das ganze zu verbieten ?
#26 von andreas p am 29. August 2012 - 08:10
Das ist das praktische: Gott ganz persönlich sagt BBT, welche Teile der Bibel unbedingt verbindlich sind, für alle, und welche nur symbolisch zu verstehen sind oder irgendwelche unwesentlichen zeitgebundenen Sachen.
Praktischerweise ist Gott immer auch genau BBTs Meinung, und weil das kein Zufall sein kann, weiß BBT, dass Gott existiert und sich im persönlich als Gegenüber offenbart.
Und so macht dann BBTs kryptisches “umgekehrt” auch Sinn: “Gott” ist ein Opportunist, der seinem Gläubigen genau das befiehlt, was er sowieso will, und ihm dafür das verspricht, was er ohnehin glaubt, dass es ihm zusteht und er unbedingt haben will.
#27 von Bundesbedenkenträger am 29. August 2012 - 09:42
Wieso fragst Du nicht den “Kollegen”? Oder Gott?
Dein (Ab)gott sagt Dir das doch auch. Überall wo Krieg und Leid ist, soll es verbindlich sein, die positiven Stellen werden einfach unter den Tisch gekehrt. Oder woher hast Du diese Methodik, wenn es Dir nicht Dein Gott einflüstert?
Wär mir neu.
Falsch. Nächster Versuch.
#28 von stephancologne am 29. August 2012 - 09:58
@BBT :
“”Wieso fragst Du nicht den “Kollegen”? Oder Gott?”"
Wie immer – ein erbärmliches Prachtstück an Antwort.
Schreibt er weiter oben noch :
“”Er hat halt keinen Gott, der ihm sagt, daß er Toleranz walten lassen soll.”"
(um mal wieder zu suggerieren, dass Werte von Gott kommen)
versagt er völlig bei der Frage :
Ob Gott nun den Kindesmissbrauch empfiehlt oder explizit verbietet.
Ob seine Kollegen nun Gott auch vorher gefragt haben, ob Sie sich an Kindern vergreifen dürfen ?
Und die Messlatte wieder ein Stückchen tiefer gelegt.
Nur zu – bald hast Du den Buschelor-Master-of-Dummschwätz !
#29 von schiffmo am 29. August 2012 - 10:06
@bbt: Ach. Mehrmals in der Bibel sagt Gott, dass man Toleranz üben soll? Ich bitte da um eine Stelle. Dein Gewissen als Quelle: Mein Gewissen sagt mir, dass viele Kirchenfunktionäre Toleranz als Waffe gebrauchen möchten gegen die un- oder falschgläubigen. Wer gewinnt jetzt?
Ein Beispiel für durch Gott geforderte Intoleranz:
2 Mose 22, 18: DJE Zeuberinnen soltu nicht leben lassen.
Ich habe eine überprüfbare Behauptung aufgestellt und belegt, nicht mir was aus den Fingern gesaugt, so wie Du Dir den Schmarrn mit den Linkshändern. Du kannst mir keine merkwürdige Denkweise aufdrücken. Das hinterläßt nur den Eindruck, dass Du Dich für was besseres hältst.
Du leugnest, dass Dein Satz
“Er [der Atheist] hat halt keinen Gott, der ihm sagt, daß er Toleranz walten lassen soll”
voll und ganz auf der Grundlage steht, dass die christlichen Moralvorschriften, da von “Gott” gefordert, überlegen sind? Ein törichtes Leugnen, denn:
- Er legt nahe, dass der Atheist nichts hat, das ihn dazu bringt, Toleranz zu üben.
- Dieses “Nichts” ersetzt anscheinend die gottgegebene Moral der Christen.
- Dein Satz ignoriert, dass es viele Möglichkeiten gibt, Moralvorstellungen zu haben, ohne dass sie von irgendeinem “Gott” kommen.
- Aufgrund dieses Sachverhalts legt Dein Satz nahe, dass alles, was der Atheist anstelle der gottgegebenen Moral hat, sich sowieso nicht mit ebendieser messen kann
Du hättest einfach sagen können, dass Du diese Aussage nicht so verstanden haben möchtest und nichts über die Qualität der Moral der Atheisten sagen wolltest. Stattdessen läßt Du Dich auf die steile These ein, dass Dein haarsträubender Satz natürlich niemals nicht die Aussage haben kann, dass die gottgeforderte Moral überlegen sei.
“”Opportunismus im Hinblick aufs Jenseits”"
“Wär schlimm, wenn es so wär. Ist aber genau umgekehrt.”
“Gott” fordert vom Gläubigen bestimmte Dinge, nämlich das Einhalten bestimmter Moralvorschriften, angeblich zum Beispiel, Toleranz zu üben. Dieser “Gott” ist angeblich allmächtig und allwissend, hat also auf jeden Fall Gewalt über die “Seele” im versprochenen “Jenseits”. Der Gläubige ist schwer beeindruckt und will seinem Despoten, äh, “Gott”, gefallen und hält sich an diese Moralvorschriften, auf dass es seiner “Seele” im “Jenseits” gut ergehe. Was genau ist am Verhalten des Gläubigen jetzt nicht opportunistisch? Willst Du mich für dumm verkaufen?
Hetze: Der einzige, dem dazu kein Licht aufzugehen scheint, bist Du selber. Meine Position zu #13 habe ich in #15 dargelegt. Dann mache ich sehr konkrete Aussagen dazu und frage Dich, warum Du bestimmte Formen der Hetze ganz locker siehst, und bitte Dich, Volksverhetzung und Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen gegeneinander abzuwägen. Und Du versuchst, mich mit einem dürren “Lies doch einfach die vorherigen Kommentare, dann wird Dir ein Licht aufgehen.” abzuspeisen.
Fazit:
Du warst schon mal besser. Wenn das alles ist, was von Dir kommt, dann finde ich das armselig.
#30 von andreas p am 29. August 2012 - 10:27
” Praktischerweise ist Gott immer auch genau BBTs Meinung
Wär mir neu.”
Schön, Butter bei die Fische, und konkret: Welche Anweisung oder Handlung Gottes ist moralisch zu verurteilen?
Ansonsten – QED.
#31 von Wolfgang am 29. August 2012 - 10:49
Seid furchtbar und mehret euch! Richtige Übersetzung!
#32 von Bundesbedenkenträger am 29. August 2012 - 11:21
Wenn ich Deinen Satz präzisieren darf: Ja, Werte kommen von Gott. Nein, Gott ist nicht die einzige Quelle. Im vorliegenden Fall (Pat) mutmaße ich, daß man Gott als Quelle ausschließen kann. Seine hier vorgebrachten “Werte” wurden nicht nur von mir kritisiert.
Mir empfiehlt Er es jedenfalls nicht. Der Kindesmißbrauch verbietet sich schon wegen Gottes Forderung der Nächstenliebe. Die fordert Er durchaus. Zufrieden?
Müßte man die “Kollegen” selbst fragen, nicht wahr?
Und Du bist in der Jury, weil Du selbst ein Meister bist, oder wie?
Im Idealfall richtest Du Dich nach Deinem Gewissen. Nach Luther ist es gefährlich und unmöglich, etwas gegen das Gewissen zu tun. Ich finde, da hat er Recht. Was Deine Frage nach dem “Gewinner” angeht: Keiner hat behaptet, daß am Ende alle einer Meinung seien.
2. Mose 23, 9. Den Rest kannst Du selbst suchen.
#33 von Bundesbedenkenträger am 29. August 2012 - 11:26
Daß Gott nicht meiner Meinung ist heißt nicht, daß ich nicht Seiner Meinung sein könnte. Du vertauschst Ursache und Wirkung. Ich bin nicht so töricht (zumindest versuche ich das), mich über Gott stellen zu wollen und Seine Meinung als schlecht bewerten zu wollen. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Gott hat alles Recht, meine Meinung z bewerten udn mich zu belehren. Umgekehrt ist das ein Verstoß gegen das erste Gebot.
#34 von ichglaubsnicht am 29. August 2012 - 11:37
@BBT
Also doch QED.
Ob Du dir den Gott so erdenkst, dass er deine Meinung hat, oder ob Du von deinem Gott die Meinung übernimmst, es läuft doch gerade darauf hinaus: “Praktischerweise ist Gott immer auch genau BBTs Meinung”
Die Meinung von BBTs Gott interessiert mich nicht.
So, was passiert mir jetzt, nach dem ich gegen dieses Gebot verstoßen habe? Trifft mich der Blitz? (Würde mich wirklich interessieren, was das für negative Auswirkungen haben soll)
#35 von andreas p am 29. August 2012 - 11:42
QED.
#36 von schiffmo am 29. August 2012 - 11:48
“Nein. Wieder eine Unterstellung. Das ist der Schluß, den Du daraus ziehst, daß ein Aheist etwas geäußert hat, dem Du nicht zustimmen kannst, und daß der Grnd für diese seine Assage nicht bei Gott zu suchen sein kann, den man hier ja gerne als Oberschuldigen präsentiert. Zieh Deine Schlüsse bitte selbst und schiebe sie nicht mir in die Schuhe.”
Den Satz, um den es dauernd geht, hast Du geäußert. Bist Du Atheist?
#37 von Bundesbedenkenträger am 29. August 2012 - 11:49
Du vergißt die Fälle, wo ich irre und Gottes Meinung noch nicht übernommen habe, es aber tun sollte. Wenn Du jetzt fragst, welche das sind, muß ich leider passen, denn wüßte ich darum, würde ich danach streben, auch hier weiter zu kommen. IN manchen Fällen weiß ich auch schlicht nicht, was Gott will.
Du mußt damit leben, nämlich mit dem Desinteresse an Gottes Willen. Ich möchte nicht mit Dir tauschen. Dir allerdings wird das nicht als besonders schlimm vorkommen.
#38 von Bundesbedenkenträger am 29. August 2012 - 11:51
Es geht um Pats Kommentar in #13.
#39 von Wolfgang am 29. August 2012 - 11:55
@BBT
Frage: an welchen Gott glaubst du denn? Auf der Welt gibt es ca. 2700 (erdachte) Götter und Göttinnen. Entscheide dich, denn das Ende ist näher als du denkst!!
#40 von holey spirit am 29. August 2012 - 11:57
In Pats Kommentar #13 ging es um … muslimische Einwanderer?
#41 von andreas p am 29. August 2012 - 12:01
Wolfgang: An den, der die Meinung vertritt, der sich BBT dann anschliesst.
Dass er die richtig erkennt, erkennt er daran, dass er überzeugt ist, dass sie richtig ist.
- Die absolute moralische Bankrotterklärung folgt dann auch: Er weiß zwar nicht, was Gott will (also, was BBT selbst wollen wird, dass Gott es will, aber Realität mal beiseite), aber egal was es ist, er weiß, dass es das richtige sein wird.
Blinder Gehorsam par excellence.
#42 von schiffmo am 29. August 2012 - 12:51
Lieber BBT,
Du windest Dich wie ein Aal um die konkrete Beantwortung konkreter Postings herum. Doch irgendwann hat auch meine Geduld ein Ende. Es genügt nicht, dass Du Dir irgendeinen Randaspekt meiner postings herauspickst, diesen fehlinterpretierst und was dazu postest, um ernsthaft an der Diskussion teilzunehmen. Meine postings stehen hier herum, und Du hst gezeigt, dass Du lesen kannst. Dann tu das bitte und nimm irgendwie brauchbar Stellung. Solange das ausbleibt, werde ich mir nicht die Mühe machen, Deinem merkwürdigen Insistieren auf einen Kommentar, den ich im übrigen selbst sehr explizit kritisiert habe, zu folgen.
Im übrigen werde ich nicht mit Dir über Kommentare anderer Leute diskutieren. Ich diskutiere über mehere Sätze Deinerseits, die in diesem thread einwandfrei nachzulesen sind.
#43 von schiffmo am 29. August 2012 - 13:03
Achja: Du leugnest, dass
“Er [der Atheist] hat halt keinen Gott, der ihm sagt, daß er Toleranz walten lassen soll”
(der Satz steht bei Dir in #16) nur einen Neuronentakt weg ist von der Aussage “Ohne einen Gott gibts keine Toleranz”, der nichts anderes sagt als “hach, wie gut sind wir doch, die wir den richtigen Gott haben”. So lenkst Du mit diesem Satz die Assoziationen, ein Rückzug auf “ich hab nur eine Möglichkeit ausgeschlossen” ist fadenscheinig und willkürlich.
Eine vernünftige Stellungnahme Deinerseits dazu und dazu, dass Glaube eben gerade keine zuverlässige Basis für Toleranz ist, steht nach wie vor aus.
#44 von stephancologne am 29. August 2012 - 15:47
@BBT :
“”Und Du bist in der Jury, weil Du selbst ein Meister bist, oder wie?”"
Man muss kein Koch sein, um zu wissen wann eine Suppe versalzen ist !
“”Wenn ich Deinen Satz präzisieren darf: Ja, Werte kommen von Gott. Nein, Gott ist nicht die einzige Quelle. Im vorliegenden Fall (Pat) mutmaße ich, daß man Gott als Quelle ausschließen kann. Seine hier vorgebrachten “Werte” wurden nicht nur von mir kritisiert.”"
“”Mir empfiehlt Er es jedenfalls nicht. Der Kindesmißbrauch verbietet sich schon wegen Gottes Forderung der Nächstenliebe. Die fordert Er durchaus. Zufrieden?”"
Teilweise zufrieden.
Wir haben festgestellt, dass Gott nicht die einzige Quelle von Werten ist.
Somit ist es blödsinnig anzumerken, dass Pat keinen Gott hat der ihm sagt, Toleranz walten zu lassen.
Deine “Kollegschaft im Geiste” (nennen wir sie mal so) ist aber davon überzeugt einen Gott zu haben, der ihnen Nächstenliebe, Toleranz etc. diktiert.
Haben sie sich daran gehalten. Nein !
Also können wir festhalten, dass die Forderung von Nächstenliebe durch eine übergeordnete Instanz scheissegal ist, wenn sich selbst die treueste Gefolgschaft nicht daran hält.
Und das seit vielen tausend Jahren.
Gott hat also Gewalt über die Menschen. Im Diesseits und im Jenseits !
Hatte er im Falle der Missbräuche nun Gewalt über die Priester oder über die Kinder ?
#45 von Bundesbedenkenträger am 30. August 2012 - 02:37
Wenn Ihr doch alle einfach mal lesen würdet, was da steht! Ihr seid ja schlimmer als die schlimmsten Bibelfundis, die behaupten, sie würden nicht interpretieren, und dabei auf die wildesten Ideen kommen.
Also nochmal: Pat sagt, er sei Atheist. Ich sage, dann hat er seine Werte wohl nicht von einem Gott. Soll ich Euch A-theist jetzt noch Stück für Stück übersetzen?
Wundert Dich das? Kennst Du einen Menschen, der immer mit sich im Reinen ist und nie etwas von dem bereut, was er so tut? Also einen ganz unkritischen Zeitgenossen?
Das ist bullshit. Der Fakt, daß es Mörder gibt kann ja auch nicht Grund dafür sein, die Strafverfolgung von Mord abzuschaffen, oder? Hier stehen ja auch schon seit Jahrtausenden Anspruch und Wirklichkeit gegeneinander.
Du hast Dir die Antwort doch gerade eine Zeile obendrüber selbst gegeben.