Kardinal Woelki lobt gegenseitige Fürsorge homosexueller Partner

Gleichzeitig verwies er auf die katholische Lehre. Diese habe „klar und unmissverständlich festgestellt, dass homosexuelle Handlungen ‘in sich nicht in Ordnung sind’, gegen das natürliche Gesetz verstoßen und deshalb von unserer Glaubensüberzeugung her nicht gebilligt werden können.“

Weiterlesen:

http://www.domradio.de/news/artikel_83504.html

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  1. #1 von Wolfgang Klosterhalfen am 19. August 2012 - 11:26

    Das natürliche Gesetz? Was soll das denn sein. Der Katechismus der kath. Kirche? ;-)

    Das “Naturrecht” scheint ja eine recht elastische Angelegenheit zu sein:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Naturrecht

  2. #2 von emporda am 19. August 2012 - 12:59

    Der gelehrige Schüler der größten Dumpfbacke des Katholizismus aus Köln hat gesprochen, Alle stramm stehen und präsentieren – was immer gerade steht. Wo steht das natürliche Gesetz, etwa in den Phantasiemärchen des Katholizimus

    Die Natur kennt Homosexualität bei etwa 1.500 Arten. Nach einer Emnid Umfrage aus dem Jahr 2000 sind 1% der Menschen schwul bzw. lesbisch und 2,5% alternativ sexuell veranlagt. Für 9% der Männer und 19% der Frauen ist das eigene Geschlecht erotisch attraktiv. Nach Angaben des Klerus und anderen Quellen sind 50% der Priester homosexuell, das ist 40 Mal mehr als in der normalen Gesellschaft. Die Kinderficker Sekte ist für Homosexuelle sehr attraktiv. Laut Bischof Bernardo Alvarez/Tenerife wünschen Minderjährige den Missbrauch, man muss die Priester vor diesen Tunten schützen. Homosexuelle missachten Gottes Gebot, sie sind sofort zu steinigen. Psychologen wie Robert Spitzer von der Columbia University warnen vor kruden Umpolungs-Therapien der RKK, die sexuelle Veranlagung ist nicht zu verändern.

    Bei 50% homsexuellen und 3% pädophilen Priestern in der RKK kann man die lieben süßen Kollegen im Talar doch nicht so brüskieren, da muss man die Moral ein wenig dehnen

  3. #3 von stephancologne am 19. August 2012 - 13:14

    “gegenseitige Fürsorge” = 69er-Stellung ?

  4. #4 von Wolfgang am 19. August 2012 - 13:19

    Diese dauernde Scheinheiligkeit ist zum Kotzen.

  5. #5 von Noch ein Fragender am 19. August 2012 - 22:32

    Und dieses “natürliche Gesetz” wollte der Papst dem Bundestag als ethische Grundlage des Gemeinwesens aufschwatzen mit dem Hinweis auf Augustinus, ohne solche ethische Grundlage sei ein Staat eine Räuberbande.

    Unglaublich, was sich die Abgeordneten eines demokratischen Rechtsstaats da haben bieten lassen, der eine viel fortschrittlichere Grundlage als die katholische Naturrechtslehre hat, nämlich die Menschenrechte als einklagbare Individualrechte!

    Unbedingt lesenswert dazu: David Berger, Eine brandgefährliche Rede

    http://hpd.de/node/12025

  6. #6 von andreas p am 19. August 2012 - 22:40

    Das “natürliche Gesetz” ist ein katholischer Terminus technicus, der synonym zu “katholischer Glaubenslehre” zu lesen ist. Aus dem Katholischen übertragen, lautet der letzte Halbsatz daher

    “gegen die katholischer Glaubenslehre verstoßen und deshalb von unserer [ebenfalls katholischen] Glaubensüberzeugung her nicht gebilligt werden können.“

    Das ist natürlich keine Begründung, sondern zirkulär – oder eben das, was Theologen als ein “wissenschaftliches Argument” gilt.

    Mit Naturgesetzen hat das nichts zu tun (gegen die kann man per Definition nicht verstoßen), und mit dem, was zur Begründung der Menschenrechte so gelegentlich aufgeführt wird, auch nicht.

    Was der Kardinal sagte, ist nur, dass Homophobie zum Katholizismus zentral dazugehört und ein Katholizismus ohne Ausgrenzung und Diskriminierung schlicht nicht möglich ist.

    Gut – da hat er Recht.

  7. #7 von Elvenpath am 20. August 2012 - 02:46

    Besonders gerne berufen sich religiöse Eiferer auf “Naturrechte” oder die genannten “natürlichen Gesetze”.
    Das Problem dabei ist, dass sie und Religionen allgemein in Sachen Natur vollkommen inkompetent sind

  8. #8 von Wolfgang Brosche am 20. August 2012 - 20:14

    Bitte lest macht euch mal die Mühe und lest den wikipedia-Eintrag “Homosexualität und katholische Kirche” – und wenn Ihr dann noch Zeit habt, schaut euch die Links mit den Literaturvorschlägen an. Da geht das Kopfschütteln in Atemstillstand über.

  9. #9 von Deus Ex Machina am 21. August 2012 - 09:43

    Lol, dann verstößt ja sogar die Natur gegen “natürliche Gesetze”.

  10. #10 von andreas p am 21. August 2012 - 09:47

    DEM: Natürlich. Denn richtig natürlich ist nur der Katholizismus, alles andere nur mittelbar, sofern es damit im Einklang steht…