Spanien: Konservative Regierung will Abtreibungen wieder verbieten

In Spanien wird über eine Verschärfung des Abtreibungsgesetzes diskutiert. Der seit Dezember amtierende Ministerpräsident Mariano Rajoy, der der konservativen Volkspartei angehört, will das 2010 unter der damaligen sozialistischen Regierung verabschiedete Gesetz abschaffen. Künftig sollen Abtreibungen wieder verboten sein.

Weiterlesen:

http://www.idea.de/detail/politik/detail/spanien-konservative-regierung-will-abtreibungen-wieder-verbieten.html

About these ads
  1. #1 von nexic77 am 12. August 2012 - 18:22

    Jawohl zurück ins Mittelalter!

  2. #2 von AMB am 12. August 2012 - 18:39

    Richtig, so löst man die Rekordarbeitslosigkeit und Finanzkrise etc.

  3. #3 von omnibus56 am 12. August 2012 - 20:56

    Klar, man muss Prioritäten setzen! Was sind schon Zockerbanken, die die Wirtschaft in den Ruin stoßen, hohe Arbeitslosigkeit und irrwitzige Jugendarbeitslosigkeit, Verarmung breiter Schichten? Alles Peanuts!

    Einigermaßen strukturierte aber bewusstseinslose Zellhaufen zu schützen, dass ist die wichtigste Aufgabe, natürlich zusammen mit der völligen Zerstörung des Sozialstaats und dem Abbau demokratischer Rechte, versteht sich.

  4. #4 von Andreas Moser am 12. August 2012 - 20:58

    Dann fahren die Spanierinnen eben nach Portugal, Frankreich oder Marokko.

  5. #5 von Elvenpath am 13. August 2012 - 01:07

    Um es klar zu sagen, ich bin gegen Abtreibungen, wenn kein medizinischer Grund besteht. Aber Frauen haben schon immer abgetrieben und werden sich durch nichts davon abhalten lassen. Dass ein Verbot nichts bringt, wurde wieder und immer wieder bewiesen. Ein verzweifelter Mensch wird sich von keinen Verbot von seinen Taten abschrecken lassen.

  6. #6 von Willie am 13. August 2012 - 07:27

    Da hat der Rajoy wohl unsere Mutti falsch verstanden, als sie tönte: Spaaren, spaaren, spaaren …

    P.S. Im span. kursiert der Ausdruck “¡Palabra de Rajoy! “, damit bezieht man auf seine Versprechungen/Worte und deutet damit gerne an, dass das (eigene) Gesagte nicht viel wert sei.